Öffnungszeiten
erasmus aktuell

Inzidenzunabhängige 3G-Kontrolle

13. Aug. 2021

Am Montag, den 16.08. müssen Sie bei Eintritt in unser Restaurant eine der folgenden Sachen vorzeigen:

  • Impfnachweis
  • Bestätigung der Genesung
  • aktueller Test

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Impfstatus unseres Teams

12. Aug. 2021

Unser Team ist jetzt komplett geimpft.

Betriebsferien im September

15. Jul. 2021

Vom 31.08. bis einschließlich 15.09. bleibt unser Restaurant geschlossen.

Wir bitten um Ihr Verständnis und freuen uns auf einen genussintensiven Herbst mit weißem Albatrüffel, Kürbis, Pilzen, Radicchio, Wildfleisch, Enten und vielem mehr.

 

Sie dürfen bei uns ab sofort ohne Test genießen – auch drinnen.

28. Jun. 2021

Quelle: Dehoga Baden Württemberg 26.06.2021

als Auszug die für unser Restaurant und Ihren Besuch relevanten Teile:

 

Die neue Corona Verordnung sieht vor:

Testpflicht: Bei Inzidenzen unter 35 entfällt in der Gastronomie die Testpflicht bzw. die „3G“-Voraussetzung (max. 24 Stunden zurückliegender Test-/Impf- oder Genesenennachweis) für Gäste im Innenbereich. Im Außenbereich fällt die Testpflicht bereits bei Inzidenzen unter 50.

Personenzahlbeschränkung: Ab Inzidenzen unter 35 entfällt die „2,5-Quadratmeter pro Gast“-Regel in Innenräumen der Gastronomie.

Veranstaltungen:  Für private Veranstaltungen in Innenräumen gilt zwar weiterhin die „3G“-Voraussetzung – die zulässige Personenzahl wurde aber bei Inzidenzen unter 35 auf 200 Personen erhöht. Ab Inzidenzen unter 35 sind im Freien ebenfalls Veranstaltungen mit max. 200 Personen ohne „3G“ erlaubt. Bei Inzidenzen unter 10 steigt die erlaubte Personenzahl auf max. 300 im Freien (ohne „3G“) und im Innenbereich auf max. 300 (mit „3G“).

Kontaktbeschränkungen: Bei Inzidenzen unter 35 können demnächst 4 Haushalte mit insgesamt max. 15 Personen mit deren Kindern und bis zu 5 weitere Kinder (unter 14 Jahre) aus beliebig vielen Haushalten zusammenkommen bzw. an einem Tisch sitzen. Bei Inzidenzen unter 10 sind dann Treffen haushaltsunabhängig mit insgesamt max. 25 Personen möglich.

 

 

update Wichtiges zu Ihrem Restaurantbesuch

07. Jun. 2021

Quelle: Dehoga Karlsruhe

Das Gesundheitsamt hat am Sonntag, den 06.06.2021, amtlich bekannt gemacht, dass die 7-Tage-Inzidenz sowohl für den Stadtkreis wie den Landkreis Karlsruhe fünf Tage in Folge unter 35 lag. Nach der neuen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg gilt damit ab Montag, 7. Juni, die dritte Öffnungsstufe. Damit verbunden sind weitere Lockerungen (nicht abschließende Aufzählung):

 

  • Der Betrieb des Gastgewerbes, insbesondere der Schank- und Speisewirtschaften, ist bis 1.00 Uhr nachts gestattet.
  • Feiern in gastronomischen Einrichtungen mit bis zu 50 Personen, die einen Test-, Impf- oder Genesenen-Nachweis vorlegen, sind mit Ausnahme von Tanzveranstaltungen gestattet.
  • Für private Zusammenkünfte und Veranstaltungen gilt eine Begrenzung auf maximal zehn Personen aus drei Haushalten. Kinder der jeweiligen Haushalte bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres zählen dabei nicht mit, ebenso wie Geimpfte oder Genesene. Zusätzlich dürfen bis zu fünf weitere Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres aus beliebig vielen Haushalten hinzukommen.
  • Es entfällt die Pflicht zur Vorlage eines Test-, Impf- oder Genesenen-Nachweises in der Außengastronomie.

 

Wichtig:

Wenn die Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über dem Wert von 35 liegt, gelten die entsprechenden Lockerungen – nach vorheriger öffentlicher Bekanntmachung – nicht mehr.

Aktuelles zu Ihrem Restaurantbesuch

31. Mai. 2021

Ab dem 30.05. dürfen in Karlsruhe maximal 10 Personen aus drei Haushalten (Kinder bis 13, Geimpfte und Genesene) zusammenkommen.

Ein Restaurantbesuch ist weiterhin nur möglich, wenn Sie

  • geimpft,
  • genesen
  • oder tagesaktuell negativ getestet sind.

Dies müssen wir vor Ort kontrollieren.

Öffnung der Gastronomie in Karlsruhe

18. Mai. 2021

Wir werden unser Restaurant am Samstag, dem 22.05. noch nicht öffnen, da eine qualitativ hochwertige Vorbereitung für uns in dieser Kurzfristigkeit nicht möglich ist. Nach den letzten Monaten voller Improvisation, enormer Flexibilität und Verständnis Ihrerseits und einer, mit großer Dankbarkeit geschmückten, wenn auch vorläufigen, Erkenntnis: „Wir haben es geschafft, wirtschaftlich zu überleben!“, möchten wir jetzt stilvoll und selbstbestimmt Neustarten.  Daher  planen wir am Dienstag, den 01.06. unser Restaurant zu öffnen. Wir laden Sie ein, bis dahin weiterhin unser Angebot an Abholgerichten zu nutzen und sich in unserem Feinkostladen zu verwöhnen. Unsere Vorfreude ist riesig, Ihnen dann unsere frisch renovierte Gartenterrasse vorstellen zu dürfen, Ihnen endlich wieder fein aussehende und wirklich warme Teller anrichten zu dürfen, Sie von Aperitif bis Digestif aus Ihrem Alltag zu locken und Sie dabei zu unterstützen, umzusetzen, worauf es doch am Ende wirklich ankommt: Das Leben, den Genuss und die Gemeinschaft zu feiern.

am Vatertag haben wir geschlossen.

11. Mai. 2021

Seit Anfang des Jahres haben wir an Feiertagen geschlossen.

Bis Mittwoch, 19 Uhr können Sie für den Vatertag feine Zutaten und Geschenke in unserem Bio-Feinkostladen besorgen.

Unser erster Kochkurs (online)

20. Apr. 2021

Der lockdown erlaubt es uns, neue Sachen auszuprobieren.

Wie wir kochen, egal ob im Restaurant oder zu Hause, hat große Auswirkungen auf unseren Planeten. Anlässlich des Eartday (22.04.) vereinen wir uns mit „impastiamoclasses“ und „Caffe Vergnano 1882“, um auf Zoom vegetarische Tortelli von der Pike auf zuzubereiten und wertvolle Tipps für nachhaltigeres Kochen zu Hause auszutauschen. Die Teilnahme ist gratis, doch es wird um eine Spende von $20 gebeten. Die Erlöse gehen an „savebeesandfarmers“, eine europäische nonprofit Organisation für den Schutz der Bienen. Mehr Infos und die Anmeldung gibt es hier.

 

am 01.05. haben wir geschlossen.

20. Apr. 2021

Wir bitten um Verständnis, dass wir am 01.05. (Tag der Arbeit) keine Abholgerichte anbieten.

Das Restaurant

Was ist gut?

Diese Frage regt uns immer wieder an.
Als pragmatische Antwort haben wir 2016 Deutschlands erstes BIO-fine-dining Restaurant geschaffen.
Warum? 

Für uns bedingen sich das Gute und das Schöne gegenseitig. Wenn eine Zutat durch ihren Geschmack überzeugt, ist Sie für uns noch lange nicht gut. Sie muss einen Mehrwert für die Gesellschaft liefern, um für uns als Gut bewertet zu werden.


Ebenso befriedigen uns ökologisch vorbildlich hergestellte Produkte nicht, wenn Sie keiner handwerklichen Identität entsprungen sind.
Deshalb kochen wir mit handwerklich wertvollen Biozutaten, die möglichst regionalen Ursprungs sind. Bei der Auswahl nutzen wir meine (Andrea´s)  landwirtschaftliche Fachausbildung und unser (Marcello und Andrea) gemeinsames Studium der Gastronomischen Wissenschaften (B.Sc.). Im regen Austausch mit den Landwirten und Lebensmittelhandwerkern lernen wir stetig mehr und schärfen unser Profil ständig weiter. Auch der Bioland-Verband spielt in dieser Entwicklung eine wichtige Rolle (mehr dazu unter: Engagement).


Marcello´s Kreativität entspringt seiner italienisch-französischen Sozialisation und seinem Studium in Pollenzo. Lange Lehrjahre bei anerkannten Meistern sind der Grund, warum seine moderne italienische Küche so tief in der Europäischen Gastronomiekultur verankert ist.


Dass wir Ihnen eine durchweg hausgemachte Küche servieren, darf Ihnen die Gewissheit geben, dass in unserer Küche präzise Techniken und Traditionen vermittelt werden und dadurch erhalten bleiben. Durch zeitintensive Arbeitsschritte generieren wir durchdringenden Geschmack und können uns daher erlauben, auf Geschmacksverstärker wie Glutamat und Hefeextrakt zu verzichten.


Zu unseren Speisen servieren wir Ihnen persönlich ausgewählte natürliche Weine, die auch biozertifiziert sind, und Karlsruher Trinkwasser, letzteres gratis, weil wir Business mit Wasser unanständig finden. 

Wir beschäftigen 8 sozialversicherungspflichtige Mitarbeiter (Stand März 2021), 5 davon in Vollzeit.

Wenn es Ihnen bei uns gefällt freuen wir uns sehr über Ihre Empfehlung – analog oder digital.
Sie möchten konstruktive Kritik loswerden oder mit uns in Kontakt 
treten? Schreiben Sie uns gerne eine mail, wir danken Ihnen.

In einem 1928 von Otto Haesler (1880–1962), unter der Regie von Walter Gropius, entworfenen, denkmalgeschützten, Gebäude führen wir seit Juni 2014 ein einzigartiges Restaurant mit Dachterrasse und Gartenterrasse, sowie einen Feinkostladen für „erasmus zu Hause“.

Warum Erasmus? Für Erasmus von Rotterdam war die Vermittlung von Bildung zentral. Bildung befähigt uns zu freiem Denken, zu eigenen Urteilen, zu verantwortlichem Handeln.

Unser Credo: Je mehr Sie über Ihr Essen Wissen, desto mehr können Sie es genießen (die entsprechende Qualität vorausgesetzt). Ihnen eine ganzheitlich nachhaltige und gleichzeitig genussintensive Produktqualität zu bieten, diese mit entsprechendem Handwerk und Wissen bis auf Ihren Teller zu erhalten und für Frage und Antwort akademisch fundiert bereit zu stehen, das ist unser Ansatz.

 

 

 

Gut für uns und gut für Sie:
In der wimmelnden Landschaft der Gastronomie kommen gute Tipps sehr gelegen.

                                         

Menüs

Menu „Terra e Mare“

Arancino aperto //
Safran-Reis-Bällchen, Ragú alle Bolognese vom Boeuf de Hohenlohe Rind, Erbsen

 

Arrosto freddo, peperonata, zucchine, salsa verde//
Kalter Braten vom Boeuf de Hohenlohe Brustkern, eingelegte Paprika nach Neapolitanischer Art, Zucchine, italienische Petersiliensauce

 

Linguine „Senatore Cappelli“ ai gamberi rossi di Mazara del Vallo „selezione Giacalone“//
Linguine aus der alten Hartweizengriessorte „Senatore Cappelli“ mit wilden roten Garnelen „selezione Giacalone“ aus Sizilien

 

Ricciolo arrosto con caponata di melanzane  //
Wilde Bernsteinmakrele mit sizilianischem Auberginengemüse

 

Formaggio //
Meisterlich gereifter Käse

 

Anguria grigliata allo rosmarion, mousse di Quark, nostro miele //
Gegrillte und mit Rosmarin geräucherte Wassermelone, Quarkmousse,
Honig aus unserem Garten

 

6 Gänge, inklusive Karlsruher Trinkwasser € 129,-

4 Gänge (Arrosto, Linguine, Rombo, Dessert ODER Käse) € 109,-

vegetarisch

Menu „Flora e Fauna“

Carciofi imbottiti al pecorino toscano, pane sifonato, tarassaco alle olive, limone candito //
Artischocken mit Pecorino geschmort, in Öl gebackenes Brot, Endivie, Oliven, kandierte Zitrone

 

Flan di funghi porcini, salsa al tartufo estivo,
insalata di rucola e pomodoro, Parmigiano Reggiano di Santa Rita //
Steinpilzflan, Sauce von wilden Sommertrüffeln, Ruccola, Tomaten und Parmigiano Reggiano

 

Gnocchi al succo di barbabietola, cabolo cappuccio, spugnole//
Gnocchi in Rote Bete Saft geschwenkt, Spitzkohl, Morcheln

 

Gratin di patate, Stracciatella, Pesto al Basilico, Mangiatutto //
Kartoffelgratin, zerrissene Burrata, Basilikumpesto, Stangenbohnen

 

Formaggio //
Meisterlich gereifter Käse

 

Crostata al pistacchio e cioccolato //
Mürbeteigküchlein mit Pistaziencanache gefüllt, Mousse von dunkler Zotterschokolade

6 Gänge, inklusive Karlsruher Trinkwasser € 119,-

4 Gänge (Artischocken, Gnocchi, Gratin, Dessert ODER Käse) € 99,-

Gerne servieren wir Ihnen eine stimmige Weinbegleitung € 10 je Gang.

à la carte Vorspeisen

Arancino aperto //
Safran-Reis-Bällchen, Ragú alle Bolognese vom Boeuf de Hohenlohe Rind, Erbsen
26,-

Arrosto freddo, peperonata, zucchine, salsa verde//
Kalter Braten vom Boeuf de Hohenlohe Brustkern, eingelegte Paprika nach Neapolitanischer Art, Zucchine, italienische Petersiliensauce
26,-

Carciofi imbottiti al pecorino toscano, pane sifonato, tarassaco alle olive, limone candito //
Artischocken mit Pecorino geschmort, in Öl gebackenes Brot, Endivie, Oliven, kandierte Zitrone (veget.)
20,-

Flan di funghi porcini, salsa al tartufo estivo,
insalata di rucola e pomodoro, Parmigiano Reggiano di Santa Rita //
Steinpilzflan, Sauce von wilden Sommertrüffeln, Ruccola, Tomaten und Parmigiano Reggiano (veget.)
28,-

Antipasto misto di salumi, formaggi e verdure //
Klassisches italienisches Antipasto mit handwerklichen Wurstwaren, Käse und Gemüse
24 ,-

3 Gamberi rossi di Mazara del Vallo „selezione Giacalone“ grigliati, salsa aioli, crostini di pane //
3 gegrillte rote wilde Garnelen „selezione Giacalone“ aus Sizilien, aioli, geröstete Focaccia
32,-

Ostriche //
Wilde Gillardeauaustern No. 3 mit Butter, Pumpernickel und Zitrone

3 Stk. 15,- 6 Stk. 28,-

á la carte Pastagerichte

Linguine „Senatore Cappelli“ ai gamberi rossi di Mazara del Vallo „selezione Giacalone“ //
Linguine aus der alten Hartweizengriessorte „Senatore Cappelli“ mit wilden roten Garnelen „selezione Giacalone“ aus Sizilien
36,-

Gnocchi al succo di barbabietola, cabolo cappuccio, spugnole//
Gnocchi in Rote Bete Saft geschwenkt, Spitzkohl, Morcheln (veget.)
28,-

Lasagne tradizionali alla Bolognese con sfoglia tirata a mano //
Hausgemachte traditionelle Lasagne
24,-

Tagliatelle ai funghi porcini //
Hausgemachte Tagliatelle mit Steinpilzen
28,-

Lust auf eine authentisch-römische Carbonara?
Wenn Sie eine andere klassische Pasta wünschen, sprechen Sie uns an.

á la carte Hauptgerichte

Ricciola arrosto con caponata di melanzane  //
Wilde Bernsteinmakrele mit sizilianischem Auberginengemüse
42,-

 

Gratin di patate, Stracciatella, Pesto al Basilico, Mangiatutto //
Kartoffelgratin, zerrissene Burrata, Basilikumpesto, Stangenbohnen (veget.)
32,-

 

Coscia di cinghiale brasata, salsa al Negroamaro, puré di patate, verdure di stagione //
Keulenbraten vom Malscher Wildschwein, Rotweinsauce, Kartoffelpüree, Frühlingsgemüse
36,-

 

Branzino arrosto, sfilettato al tavolo, puré di patate, verdure di stagione //
Wilder Wolfsbarsch, am Tisch filettiert, Kartoffelpüree, Frühlingsgemüse
(für 2 Personen) 48,- p.P

á la carte Desserts

Formaggio // Meisterlich gereifter Käse
15,-

 

Crostata al pistacchio e cioccolato //
Mürbeteigküchlein mit Pistaziencanache gefüllt, Mousse von dunkler Zotterschokolade
15,-

Anguria grigliata allo rosmarion, mousse di Quark, nostro miele //
Gegrillte und mit Rosmarin geräucherte Wassermelone, Quarkmousse,
Honig aus unserem Garten
15,-

Tiramisú fatto in casa //
Hausgemachtes Tiramisú
12,-

Gelato e sorbetto fatto in casa //
Hausgemachtes Eis und Sorbet
3,5 je Kugel

Weinbegleitung

Gerne servieren wir Ihnen eine stimmige Weinbegleitung € 10 je Gang.

Naturwein

Weinkarte

Unser Weinkeller hält großartig gemachte Weine, aus Italien, Frankreich und Deutschland für Sie bereit. Ermöglichen Sie sich und ihren Freunden eine wahrhaft besinnliche Weinreise durch die Natur- und Kulturtraditionen dieser europäischen Weinregionen. Unsere Flaschenweinkarte können Sie hier als PDF einsehen.

Andrea & Marcello Gallotti

Andrea

Der Titel ihrer 2012 auf Englisch und Italienisch verfassten Bachelorarbeit lautet: „Energetische Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft: Bewertung der Betriebe im landwirtschaftlichen Bezirk Mailand-Süd mit quantitativen und qualitativen Indikatoren.“ Seit ihrem ans Abitur anschließende Jahr in Australien, wo sie Äpfel, Birnen, Mangos und Trauben geerntet hat, verbrachte sie regelmäßig Zeit in der Landwirtschaft. Um theoretisch auf den Kursinhalt der Universität in Pollenzo aufzubauen, besuchte sie ein Jahr lang Weiterbildungen des biologisch-dynamischen Bauernverbands im Piemont. Nach 1,5 jähriger Abendschule in Bruchsal hat die Inhaberin des erasmus im Frühjahr 2015 die Prüfung zur „staatlich geprüften Fachkraft für die Landwirtschaft“ abgelegt. Sie ist gelernte Köchin und erörtert, irgendwann auch die Prüfung zur Sommelière angehen zu wollen. Zum Ausgleich läuft Andrea gerne längere Strecken.

Marcello

Marcello ist in Rom geboren und aufgewachsen. Nach Deutschland kam er 2013, um mit Andrea, die er an der Universität in Pollenzo kennengelernt hatte, etwas Großartiges aufzubauen. Seine Bachelorarbeit bestand in der Analyse eines Buches, welches er bei seiner Großmutter entdeckt hat: Ein Kochbuch, dass den Historikern bisher unbekannt war und das im ewig währenden Streit zwischen Frankreich und Italien um den größten Einfluss auf die heutige Gastronomiekultur  für neue Erkenntnisse gesorgt hat. Marcello führt drei Vollzeitköche im Restaurant an. Seine wichtigste berufliche Station war bei Gualtiero Marchesi, Italiens Erster Drei-Sterne-Koch, (2005-2006, Hostaria dell´Orso). Zuvor hatte er die Kochschule von Antonio Sciullo, ehemals zwei MICHELIN-Sterne, besucht. Vor dem Studium der Gastronomischen Wissenschaften betrieb Marcello ein kleines Lokal in der Nähe von Rom, welches bald die Aufmerksamkeit der Szene weckte. Marcello und Andrea haben zwei Kinder im Grundschulalter.

Werde Teil unseres Teams

Unsere offenen Stellen sind auf Gronda.eu beschrieben.

Lebensmittelhandwerk

Verwöhnen Sie sich zu Hause mit unserer Bio-Feinkost

Sie können auch während der Pandemie vor Ort einkaufen (maximal 3 Personen gleichzeitig). Andernfalls lassen Sie uns Ihre Bestellung per mail (info@erasmus-karlsruhe.deoder telefonisch (0721 40 24 23 91) zukommen.

Was Sie in unserem Laden erwartet?

Feine, handwerklich wertvolle Bio-Feinkost:Hausgemachte Pizza al taglio und belegte Croissants. Pasta, Wein, Olivenöl, direkt importierte italienische Salumi, meisterlich gereifte Käsespezialitäten, hangeschöpfte Fairtradeschokolade, Haselnüsse, Risottoreis, eingelegtes Gemüse, und vieles mehr.

Bio mit Zukunft und Genuß

Unser Restaurant ist biozertifiziert und wir sind Bioland-Goldpartner. 

Die von uns verwendeten Zutaten sind fast zu 100 % biozertifiziert, kommen weitestgehend aus nächstliegender kleinbäuerlicher Landwirtschaft und stehen für eine handwerkliche, diversifizierte Lebensmittelkultur. 

Obst und Gemüse: 

Biolandbauer Horst Reiser, Straubenhardt

Naturkosthandel Rinklin, Eichstetten (Bio)

Milch, Quark, Joghurt, Butter:
Bioland Schwarzwaldmilch bzw.- heumilch, Sahne und Butter

Eier:

Biolandbauer Horst Reiser, Straubenhardt

Hülsenfrüchte, Getreide, Olivenöl, Oliven, geschälte Tomaten, Kapern: 

Direktimport von kleinen Biobetrieben in Italien, die uns auch einen fairen Umgang mit Ihren Mitarbeitern garantieren und besondere Sorten kultivieren. 

Käse: 

teilweise Direktimport von kleinen Biobetrieben in Deutschland, Italien und den Niederlanden 

Meisterlich auf den Punkt gereifte (Bio-)Käse erhalten wir von den Affineuren Hervé Mons, Fiorenzo Giolitto und Markus Kober. 

Rindfleisch:
Einzelfleischstücke (Ausnahmen für Veranstaltungen) kommen von biozertifierten Tieren von der Schwäbisch Hällischen Erzeuger-gemeinschaft

Ganze Tiere (Glanrind, Presidio Slow Food) bekommen wir vom Demeterbauern Simon (Bainerhof) in Waldböckelheim

Schweinefleisch: 

Ganze Biotiere, bzw Demetertiere der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall 

Lammfleisch: 

ganze Biotiere der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall 

Tauben: Biolandwirt Bäuml, Biburg

MSC-zertifizierten Fisch und andere Meerestiere aus Wildfang, unproblematischer Fischerei oder Bio- Zucht: Firma Südfisch, Muggensturm, Karlsruher Rheinfischer Fritz Kuhn

Fasan, Wildschwein, Reh, Hirsch: 

bekommen wir aus echter Jagd, die in der Karlsruher Gegend, im Hohenloher Raum und nahe Straßburg stattfindet, nicht aus Gehegen im Wald.

Hühner, Enten und Gänse: 

Demeter Brunnenhof, Künzelsau 

Biolandhof der Familie Krehbiel (Mühlhof) in Wartenberg-Rohrbach

Pasta al grano duro aus der alten Weizensorte „Senatore Cappelli“, mit ausschlieslich italienischem Weizen, natürlich bio: Felicetti, Predazzo (Tn)

Bio-Kaffee: Rösterei Espresso Tostino Karlsruhe 

Trockenware, wie Zucker, und Nüsse: 

Naturkosthandel Rinklin, Eichstetten (Bio) und Direktimport aus Italien (Pistacchio di Bronte, Presidio Slow Food, bio) 

Aceto Balsamico tradizionale di Modena und 

Aceto Balsamico di Modena: Guerzoni (Demeter)

Mehl: 

Biolandbauer Horst Reiser, Straubenhardt

Dachswanger Mühle, Freiburg (Bioland)

Bio-Parmigiano Reggiano: Caseificio sociale Santa Rita

Dass wir auch wirklich Bio sind, wird regelmäßig kontrolliert. Der Bio-Zertifizierer hat die Nummer:

DE-ÖKO-006

Folgende von uns verwendeten Zutaten stammen jedoch (noch) nicht aus biologischer Landwirtschaft:

(tagesaktuell): Mangold (aus dem Garten vom Vater eines Freundes), einige Sprossen (zur Dekoration) Honig aus unserem Garten.

Aus Wildfang, Flora und Fauna stammend und damit nicht biozertifiziert sind: Viele Meerestiere, Trüffel und wilde Pilze, Wildfleisch.

Sollten Sie von Lebensmittelallergien oder Intoleranzen betroffen sein, teilen Sie uns dies bitte mit. Wir beraten Sie gerne.

Selbstverständlich halten wir auch eine Speisekarte mit entsprechenden Kennzeichnungen für Sie bereit.

Engagement

Transformation als Kultur der Kooperation

Laut Gesetzgebung muss jeder Gastronom, der seine Zutaten als „bio“ bezeichnet, den Wahrheitsgehalt dieser Aussage regelmäßig von einer Bio-Kontrollstelle überprüfen lassen. Wer sich ein Bild machen möchte, was es mit „Bio“ überhaupt auf sich hat, dem empfehlen wir diesen Artikel. Dass alle unsere zertifizierbaren Zutaten (wild Lebendes ist hier ausgenommen) biologisch zertifiziert sind, wird regelmäßig von der Bio-Kontrollstelle ABCERT, die die Codenummer DE-Öko-006 trägt, überprüft. Wir sind über die Bio-Zertifizierung hinaus noch Gold-Partner des Anbauverbandes Bioland. Voraussetzung der Gold-Partnerschaft ist, dass mindestens 90% der gesamten Zutaten bio-zertifiziert sind und dass den nach strengeren Bio-Richtlinien hergestellten Bioland-Zutaten im Vergleich zu den „nur“ nach EU-Öko-Verordnung hergestellten Zutaten im Einkauf Vorrang gegeben wird. Unsere Bio-Zutaten sind größtenteils Bioland-zertifiziert, die zweitgrößte Menge machen Demeter-zertifizierte Produkte aus, dann kommen andere Anbaubverbände und die nach EU-Richtlinien hergestellten Zutaten.

Warum kochen wir nicht ausschließlich mit Bioland,- und Demeterzutaten? Weil wir viele enge Kontakte zu Produzenten, gerade nach Italien, pflegen, die mit diesen Marken nichts anfangen können, da Sie größtenteils lokal verkaufen. In manchen Fällen sind unsere Produkte so stark auserwählt (z.Bsp. traditionelle Wurstwaren der alten Schweinerasse „Nero di Calabria“), dass wir außerhalb der Ursprungsregion die einzigen Einkäufer sind.

Warum kochen wir nicht ausschließlich mit Zutaten regionaler Herkunft? Wir sehen in der Gastronomie eine große und alle Beteiligten bereichernde Chance, auch weiter entfernte Regionen authentisch erlebbar zu machen. Als Gäste möchten wir Vielfalt in der Gastronomielandschaft. In einem Land, dessen jeder vierte Einwohner neben der deutschen auch eine andere Kultur verinnerlicht hat, möchten wir diese Mannigfaltigkeit intensiv und wertschätzend erleben. Die Aufgabe des internationalen Handels sehen wir darin, dies zu ermöglichen. Die Digitalisierung kann uns helfen, regional verwurzelte, identitätsstiftende Zutaten aufzuspüren und deren ganzheitlichen Wert mitzuliefern. Wir möchten als „Gastronomenpaar mit Migrationshintergund“ eine Nähe auch zum Nicht-Regionalen ermöglichen. Die internationale Slow Food Bewegung mit Ihrer Veranstaltung „Terra Madre“ zeigt seit 2004 auf, dass eine globale Vernetzung zwischen Kleinbauern, Lebensmittelhandwerkern, Köchen, Journalisten, Händlern, Politikern, Kulturschaffenden und Verbrauchern möglich ist und Wunderbares entstehen lässt.

Warum sind wir aber Bioland-Partner? Weil wir damit Teil einer Wertegemeinschaft im deutschsprachigen Raum sind. Für Unternehmen wie das unsere gibt es momentan leider keine eindeutige Lobby. Doch Bioland hat als erster Bio-Anbauverband erkannt, dass die Gastronomie im Transformationsprozess unseres Lebensmittelsystems eine wichtige Rolle spielen wird. Die Biolandgemeinschaft ist groß (circa 9000 Landwirte und 1000 Partnerunternehmen aus Verarbeitung, Handel und Gastronomie) und dementsprechend vielfältig. Bioland feiert 2021 sein 50-jähriges Jubiläum. Ein halbes Jahrhundert an Erfahrungen, Innovationen, Kooperationen, politischer Arbeit, Forschung und Marktpräsenz. Das ist doch ein gutes Fundament, finden wir. Das Leben ist Bewegung. Und wir sind uns bewusst, dass wir mit starken und handlungsfähigen Partnern mehr erreichen können als alleine.

Hier gibt es einen schönen Film, der Wichtiges über Bioland auf den Punkt bringt.

Gut, Sauber, Fair.

Auch Slow Food ist eine Wertegemeinschaft, der wir uns zugehörig fühlen. Wir kaufen Produkte der Slow Food Presidi ein, zum Beispiel den Rohmilch Bauern Gouda (NL), den Moscato di Saracena (IT) und den Schaumwein aus der Champagnerbratbirne von Jörg Geiger (D). Wir verwenden Produkte der Slow Food Arche des Geschmacks, zum Beispiel das Filder Spitzkraut (D). Wir beziehen Produkte von Produzenten, die „gut, sauber und fair“ produzieren. Das ist jetzt der Punkt, wo es ein bisschen komplizierter wird. Der Dreiklang steht für den Standard, den Slow Food Mitglieder an Ihre Lebensmittel stellen. Nun ist die Definition dieses Slogans aber jedem Mitglied selbst überlassen, denn wenn ein Verein einen konkreten Standard für jedes Lebensmittel festlegen wollte, so müsste er diesen auch kontrollieren und das geht momentan leider über die Möglichkeiten Slow Foods hinaus. Carlo Petrini, der Gründer von Slow Food und von unserer Universität (University of Gastronomic Sciences) hat „gut, sauber und fair“ in einem Buch definiert. Für uns ist es an dieser Stelle leichter, Ihnen ansatzweise darzustellen, welche Produkte wir von wem beziehen. Was diese Produkte ausmacht, sprengt diesen Rahmen, daher stellen wir es Ihnen gerne mündlich dar. Aber seinen Sie sicher: Unsere Produktqualität und handwerkliche Fähigkeit schmecken Sie auch, wenn Sie an all diesem nicht interessiert sein sollten.

Bio-Spitzenkoch.

Mit der Aufnahme in die Vereinigung der „Bio-Spitzenköche“ haben wir im Sommer 2018 einen Meilenstein in der Geschichte unseres kleinen Familienbetriebes erreicht. Das Projekt ist Teil des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN), initiiert vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.
Wir sind seit 2016 das erste BIO-fine-dining-Restaurant Deutschlands. Gerne stellen wir unsere Erfahrung in dieser und zukünftigen Vernetzungen zur Verfügung, um die Gastronomie als verlängerten Arm der Landwirtschaft im Transformationsprozess unseres Lebensmittelsystems zu stärken.

Wasser ist Leben.

Sie zahlen für das Leitungswasser, dass wir Ihnen (mit oder ohne Sprudel) servieren eine freiwillige Spende, die wir zu 100 % an Viva con agua überweisen, um damit Trinkwasserbrunnenbauprojekte zu unterstützen. Das gute Karlsruher Leitungswasser ist das erste klimaneutrale Leitungswasser in Deutschland. Wir filtern und kühlen es und versetzen es auf Ihren Wunsch mit Kohlensäure, bevor wir es in die schönen Soulbottle-Flaschen füllen, aus denen wir Ihnen Ihr Wasser am Tisch servieren.

In Rom gibt es Leitungswasser seit circa 2700 Jahren gratis, für jedermann, ob arm oder reich. Die zunehmende Privatisierung des Wassers, von manch einem als einziger Weg, um dessen Wertschätzung zu erreichen, dargestellt, halten wir für falsch und beängstigend. Wasser ist Gemeingut und Grundlage allen Lebens. Dafür möchten wir ein Zeichen setzen – auch wenn es uns den leicht verdienten Umsatz kostet. Zeigen Sie uns, dass Sie unsere Philosophie teilen, spenden Sie in die blaue Box neben unserer Kasse. Es danken Ihnen die immer noch erschreckend vielen Menschen ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Tierschutz auf dem Teller.

Im November 2018 hat uns die Schweisfurth Stiftung für unser Engagement bis auf weiteres die Auszeichnung „Tierschutz auf dem Teller“ verliehen. Die Jury zeigte sich besonders angetan von unserem Ansatz der Ganztierverarbeitung und unserer vielfältigen und ansprechenden vegetarischen Auswahl. Gerade in Zeiten, in denen das Schwarz-weiß-Malen unserer bunten Realität durch die sozialen Medien beflügelt wird, finden wir es wichtig klarzustellen: Eine nachhaltige Landwirtschaft braucht Tiere als Düngelieferanten und Landschaftspfleger. Weniger Fleischkonsum (und dafür besseren) möchten wir anregen. Auf Fleisch und andere tierische Produkte in unserer Küche zu verzichten, ist für uns keine Option. Ein gewissenhafter Einsatz dieser Produkte ist durchaus mit höchsten Ansprüchen an die Nachhaltigkeit vereinbar. Was heißt „gewissenhaft“? Wir verarbeiten ausschließlich Tiere aus süddeutscher Biolandwirtschaft (mehr Tierwohl, mehr Humusaufbau, keine energieintensiven, mineralischen Dünger, keine synthetischen Pflanzenschutzmittel, weniger Kraftfutter, mehr biologische Vielfalt), welche möglichst extensiv gehalten sind (Gras und Heu statt Kraftfutter, keine Flächenkonkurrenz zwischen Tier und Getreide, Landschaftspflege, Grünland=Co2-Senke, gesteigertes Tierwohl durch tiergerechte Ernährung), wir bevorzugen alte Rassen (diese sind an lokale Gegebenheiten, wie Klima und Futterangebot angepasst und daher natürlicher Weise robuster und stärken das landwirtschaftliche System für den Fall einer Krise durch einen größtmöglichen Genpool), wir servieren kleinere Portionen (um Verschwendung zu vermeiden), wir kaufen Fleisch aller Tiere ausschließlich direkt beim Landwirt ein (weil wir finden, dieser sollte den größten Teil des wirtschaftlichen Kuchens bekommen und weil wir selbst als Landwirte glücklich wären, zu wissen, wo und bei wem unsere Tiere wertschätzend in hochwertige Lebensmittel verwandelt werden), wir kaufen regional ein (um Transportwege zu sparen). Dass größte Nachhaltigkeit durch das Angebot tierischer Produkte befeuert wird,  gilt insbesondere, wenn man die ökologische Nachhaltigkeit um kulturelle Aspekte erweitert. Wurst, Schinken, alte Rassen, Jagd, Gänsebraten,…das alles ist Kulturgut. Diese Elemente unserer europäischen Identität möchten wir erhalten.

Gibt es bei uns denn auch vegetarische und vegane Gerichte?  Auf jeden Fall! Wir teilen unheimlich gerne unsere Begeisterung für die Vielfalt an vegetarischen und veganen Rezepten in der italienischen „cucina povera“. Energie,- und zusatzstoffintensiv gefertigte Ersatzprodukte lehnen wir jedoch grundsätzlich ab, weil wir dafür schlichtweg kein Bedürfnis erkennen können. Damit wiegen deren negative Auswirkungen auf eine ganzheitliche Nachhaltigkeit in der Waagschale leider unausgeglichen schwer. Gleiches gilt für sogenanntes Laborfleisch.

17 Ziele für nachhaltige Entwicklung - Zukunftsfähige Gastronomie.

Ja, wir lieben das Denken im Großen!
Mit unserem Unternehmen leisten wir aktiv einen Beitrag zur Erreichung folgender von der UN definierten Ziele für nachhaltige Entwicklung:

1. Ziel: Keine Armut: An unserer Wertschöpfungskette sind ausschließlich Menschen und deren Familien beteiligt, die Ihre Steuern am Ort Ihres täglichen Schaffens bezahlen. Über die handwerklich wertvolle biologische Landwirtschaft unterstützen wir außerhalb von Europa kleinbäuerliche Strukturen, die hervorragend geeignet sind, ein würdevolles Leben von und mit der Landwirtschaft zu ermöglichen. Die biologische Landwirtschaft schützt die für Wohlstand wichtigste Ressource Boden. Die Futtermittel der Tiere, dessen Fleisch wir Ihnen servieren werden nicht aus dem globalen Süden importiert. Die dortigen Flächen können somit zur Nahrungsmittelproduktion für die dortige Bevölkerung genutzt werden.

2. Kein Hunger:  Wir vermeiden Lebensmittelverschwendung, wie auch Völlerei. Als unser Gast sollen Sie genießen! Aber wenn Sie den Genuss von Stopfleber und Hummer als Statussymbol brauchen, sind wir das falsche Restaurant für Sie. Auch Filet bekommen Sie bei uns nur selten. Weil das Tier eben nur sehr wenig davon hat. Der internationale Fleischhandel hemmt die wirtschaftliche Entwicklung von Ländern, denen wir unsere ungewollten Fleischteile verkaufen müssen. Zugespitzt ist es so: Bei uns gibt es kein Filet, damit es anderswo genug zu Essen gibt. Mal ehrlich: Immer nur Filet ist doch auch langweilig. Vielleicht waren Sie auch länger nicht in einem Restaurant, wo kochen über das Anbraten von Fleisch hinausgeht? Bei uns wird geschmort, sous-vide-gegart, gewolft und farciert. Es werden Pasteten, Terrinen, Füllungen, Fonds, Saucen und Würste hergestellt. Dadurch entsteht für Sie geschmackliche Vielfalt.

3. Gesundheit und Wohlergehen: Wir kochen so, dass Sie sich am nächsten Tag großartig fühlen! Das Weglassen von Zusatzstoffen, der ausschließliche Gebrauch von unverarbeiteten Grundzutaten und gesunden Ölen, Butter von weidenden Küchen, das regionale Biogemüse, das toskanische Getreide von alten Sorten, die Weine mit wenig oder ganz ohne Schwefel,…Als unser Gast können Sie ihr schlechtes Gewissen zu Hause lassen. Weder Sie, noch die Umwelt oder andere Menschen müssen wegen Ihres Genusses einbüßen.
Während des Anbaus unserer Zutaten musste sich kein Landwirt in eine Pestizidwolke begeben. Unsere Zutaten sind gentechnikfrei, voller sekundärer Pflanzenstoffe, komplexer Kohlenhydrate und ungesättigter Fettsäuren.

4. Hochwertige Bildung: Warum gibt es soviel greenwashing in der Gastronomie? Warum werden komplexeste Sachverhalte innerhalb des Lebensmittelsystems banalisiert? Wir glauben, dass schlichtweg die Bildung fehlt. Wo soll mündiges nachhaltiges Handeln, von Seiten der Köche und von Seiten der Gäste, denn herkommen, ohne die entsprechende Bildung? Weil Menschen unser Lebensmittelsystem nicht mehr verstehen, sind Sie vermeintlich einfachen Antworten (auf falsche Fragen) gegenüber ausgeliefert. Tagtäglich setzen wir uns in unserem Restaurant dafür ein, die Vielschichtigkeit des nachhaltigen gastronomischen Unternehmertums zu erläutern. Auf Konferenzen, in Zeitungsartikeln, in Interviews, stehen wir Rede und Antwort. Das machen wir gerne. Das gehört für uns dazu. Das finden wir wichtig.
Und auf globaler Ebene? Durch unseren Einkauf von Fairtradeprodukten, welche im globalen Süden das Familieneinkommen verbessern, werden dort mehr Ausgaben für bessere Bildung möglich.

5. Sauberes Wasser und Sanitäteinrichtungen. Siehe: Engagement: Artikel „Wasser ist Leben“.

6. Menschenwürdiges Arbeit und Wirtschaftswachstum: Wir legen sehr viel Wert auf ein angenehmes Miteinander in unserem Team. Regelmäßige Gehaltserhöhungen, ausbezahlte Überstunden, das Mitgestalten des Dienstplans, ein tägliches gemeinsames Mittagessen – im Sitzen – werden von unserem Team geschätzt. Ach, und bei uns gibt es kein Gehalt „unter der Hand“. Das aktuelle System zwingt Menschen, eine Parallelwirtschaft aufzubauen. Wir fragen uns, ob dieses System nicht geändert werden könnte, sodass der Zwang, dem eigentlich niemand ausgesetzt sein möchte, dem sich aber auch die Wenigsten einzeln widersetzen können, entfällt.
Noch ein Vorteil des Direkteinkaufes: Indem wir direkt beim Landwirt einkaufen, fördern wir die Entwicklung und den Erhalt ländlicher Strukturen.
Wir stehen für ganzheitliche Nachhaltigkeit: Ökologisch, sozial und kulturell. Das bringt ein ständiges Abwägen mit sich. Es fordert Zeit für eine ehrliche Bestandsaufnahme, bringt ständige Anpassung an sich wandelnde Begebenheiten, einen sich stetig erweiternden Erkenntnisstand mit sich. Doch es ist der einzige Weg, um eine klare Trennung zwischen Mittel (Wachstum) und Zweck (besser werden) hinzubekommen.

7. Nachhaltiger Konsum und Produktion: Durch den Genuss bei uns kommt Veränderung, nicht durch Verzicht oder Belehrung. Wir möchten Ihnen neue Genüsse vorstellen, die auch noch viele Vorteile für die Umwelt und die Mitmenschen mitliefern. Unsere Gerichte entspringen Marcello´s gastronomischer DNA (Großmutter Burgunderin, Vater Neapolitaner, Mutter Toskanerin). Marcellos Kochstil hat einen kulturellen Tiefgang, den die vermeintlich kreative Kombination Blutwurst-Kokos nie erreichen wird. Handwerklich spricht uns die weit verbreitete cross-over-Küche durchaus an. Aber wo ist die Seele in dieser Küche? Wo sind die Kindheitserinnerungen, wo ist das tatsächlich verinnerlichte kulturelle Erbe? Authentizität ist Bedingung für kulturelle Nachhaltigkeit. Wir möchten kein Teriyaki mehr serviert bekommen, von Köchen, die Japan höchstens als Tourist kennen. Daher servieren wir es auch nicht selbst. Aus eben diesem Grund ist es für uns wichtig, Ihnen einen echten Parmigiano Reggiano, von einer kleinen bäuerlichen Bio-Cooperative, anbieten zu können. Der internationale Handel ist eine kulturelle Bereicherung. Und die Co2 Emissionen? Sind eben nur eines von vielen Elementen der ganzheitlichen Nachhaltigkeit.
Die „Hauptsache-Regional-Debatte“ mal zugespitzt: In manchen Gegenden Deutschlands heißt „regional einkaufen“ nichts anderes, als zu wissen, wo die Grundwasser derart belastet werden, dass Deutschland an die EU Strafgelder zahlen muss.

8. Massnahmen zum Klimaschutz: Die kleinbäuerliche, handwerklich wertvolle biologische Landwirtschaft, wie wir Sie durch unser Unternehmen fördern:
–  verursacht weniger CO2 Emissionen, weil sie keine oder kaum externe Dünger und Pflanzenschutzmittel benötigt, welche wiederum energie,- und ressourcenintensiv hergestellt werden.
– baut Humus und damit fruchtbaren Boden auf, statt ihn zu zerstören. Je höher der Humusgehalt des Bodens, desto mehr CO2 kann dieser absorbieren.
– geht schonend mit der wertvollen Ressource Wasser um, sowohl was dessen Verschmutzung, als auch dessen Verbrauch angeht.
– basiert auf regionalen Wirtschaftskreisläufen (Dünge-Stroh-Kooperationen, Vom-Feld-auf den Teller, nur ein oder garkein Händler zwischen Landwirt und Gastronom/Endverbraucher). Klimabelastende Transportwege werden gespart.
– Erhält Dauergrünland in seiner Rolle als wertvolle CO2-Senke.
– Baut nährstoffhungrige Kulturen auf natürlicher Weise fruchtbarem Boden an, um die nötige Zufuhr von Nährstoffen von vornherein zu minimieren.
– liefert garnicht oder gering verarbeitete Lebensmittel, deren Herstellung keine versteckten Energiekosten mit sich trägt.

Die Verminderung tierischer Lebensmittel, die aus intensiver Haltung stammen, ist die wichtigste Maßnahme zum Sparen von Energie und Emissionen – daher unser attraktives vegetarisches Menü und die Förderung extensiver Tierhaltung.

9. Leben unter Wasser: Wir verarbeiten ausschließlich ausgewachsene europäische Fische aus Wildfang. Fische aus überlasteten Beständen kaufen wir nicht. Unsere Fische und Meerestiere sind meist handgeangelt oder handgetaucht. Bodenschleppnetze kommen ganz sicher nicht zum Einsatz. Gezüchtete Fische und Meerestiere lehnen wir mit der Ausnahme von Bio-Lachs ab. Viele Fische und Meerestiere sind unbekannt und ausreichend vorhanden. Wir sehen es als unsere Aufgabe, diese zu beschaffen und entsprechende Rezepte zu recherchieren. Warum kaufen wir weiter Lachs? Weil wir nicht radikal sein wollen. Der Lachs ist der mistgegessene Speisefisch in Deutschland. Biolachs ist grundsätzlich besser. Wir möchten uns nicht in eine einsame Ecke stellen. Wandel entsteht in kleinen Schritten und nur wenn möglichst viele mitziehen. Vielleicht bekennen wir uns in einigen Jahren zur Ablehnung aller Zuchtfische? Kann sein, ist möglich. Aber wir möchten es MIT unseren Kunden machen und nicht GEGEN Sie.

10. Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen und Partnerschaften zur Erreichung der Ziele: Teil des Projektes „Bio-Spitzenköche“, initiiert vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und gefördert vom Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN), zu sein, macht uns stolz. Über unser unternehmerisches Handeln beteiligen wir uns an der Bewältigung gesamtgesellschaftlicher Herausforderungen. Es macht uns unglaublich Spaß, unseren Ideenreichtum einzubringen, um einzigartigen Genuss für den Einzelnen in Einklang mit Bedürfnissen Aller zu bringen. Auch bei Bioland, dem größten deutschen Bio-Anbauverband, sind wir recht aktiv, ebenso bei Slow Food. Wir sind im Bundesverband nachhaltige Wirtschaft (BNW) aktiv, sowie in der Gemeinwohlökonomie. In Karlsruhe selbst versuchen wir auch etwas anzuregen, damit unser aller Lebensmittelsystem zukunftsfähig wird.
Aus Leidenschaft kochen wir authentisch italienisch und verwenden dafür möglichst viele Zutaten von hier. Die Zusammenarbeit mit Landwirten und Lebensmittelhandwerkern, auch in ferneren Regionen, liefert uns ein besseres Produkt und eine sichere Herkunft. Wer uns beliefet, kann sicher sein: Sein Produkt wird bei uns mit viel Respekt und Sorgfalt behandelt – vom Eingang in den Kühlschrank bis zum großen Auftritt auf dem Teller.

 

Öffnungszeiten

Restaurant

Wir haben unser Restaurant am 01.06. wieder eröffnet!

Die Öffnungszeiten sind: Di-Sa  18-23 Uhr.
Sonntags und an Feiertagen haben wir zukünftig geschlossen.

Bitte planen Sie, nach Möglichkeit, die Tage unter der Woche für Ihren Restaurantbesuch ein. Vielen Dank.

Unsere BIO- Abholgerichte bieten wir nicht mehr an.

In unserem BIO- Feinkostladen freuen wir uns zu folgenden Zeiten auf Ihren Besuch:

Dienstag-Samstag 14:00 – 18 Uhr.

Reservierung

Reservieren Sie Ihren Tisch im erasmus. Größere Gruppenreservierungen oder exklusive Buchungen (auch für Samstag mittag) nehmen wir gerne telefonisch oder per Mail entgegen.

 

Wir bitten um Verständnis, dass, zum Schutz der Nichtraucher und unserer Mitarbeiter, auf unseren Außenflächen nicht geraucht werden darf.

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