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erasmus aktuell

„tempi di ricupero“ – wir sind dabei

23. Nov. 2022

Wir nehmen zum zweiten Mal an einem netten Projekt unseres ehemaligen Uni-Rektors teil:

tempi di ricupero

(Woche der Lebensmittelreste), ja klingt leider unsexy auf Deutsch, ist aber echt eine feine Sache,

wie wir finden.

Mit folgendem Gericht sind wir dabei:

Rigaglie di pollo con capesante e cardi //
Geflügelklein vom biodynamischen Hühnchen aus Künzelsau
mit Jakobsmuschel und Distel

28,-

Weil wir finden, dass diese schmackhaften Teile vom Huhn niemandem vorenthalten werden sollten und weil doch sicher alle den Anstand erkennen, wenn versucht wird, das Lebewesen ganz zu verspeisen, wenn wir es schon töten.

„Mäßigung“ : BR-Podcast beleuchtet Slow Food und interviewt Andrea

18. Okt. 2022

Mäßigung im Gourmetrestaurant?
Für Viele mag das widersprüchlich klingen.

Über die Differenzierung zwischen Mäßigung und Verzicht,
die Verbindung zwischen vermeintlicher Befriedigung auf der einen und meßbarem Leiden auf der anderen Seite
und viele weitere zeitlose Gedanken:

https://www.br.de/mediathek/podcast/radiowissen/maessigung-heilmittel-fuer-eine-zuegellose-zeit/1865643

 

Die Woche der Stille in Karlsruhe – Essen in Stille

13. Sep. 2022

Zum zweiten Mal bieten wir ein „Dinner in Stille“ an.

Anmelden können Sie sich für diese sicher neue Erfahrung unter:

https://stille-in-karlsruhe.de

 

Feinkostladen bis auf Weiteres geschlossen

13. Sep. 2022

Liebe Kund*innen,

leider suchen wir immer noch nach einer Person, die sich unseres kleinen Ladens annimmt.

Selbst schaffen wir es einfach nicht „nebenher“.

Wir bitten um Verständnis.

 

Warum alte Rassen wichtig sind

12. Aug. 2022

Einen schönen Artikel zum Thema empfehlen wir gerne. Ein Foto von Marcello mit Hinterwälder Rind und Markus Jörger, unserem Malscher Mutterkuh-Betriebsleiter ist auch dabei.

Feinkostladen leider immer noch geschlossen

09. Aug. 2022

Liebe Kund*innen,

leider muss unser Laden auch noch diese Woche geschlossen bleiben.

Wir bitten um Verständnis.

Ihre Familie Gallotti

P.S.: Wenn Sie jemanden kennen der/die gut in den Laden passen könnte, freuen wir uns über Nachricht.

 

Feinkostladen eine weitere Woche geschlossen

02. Aug. 2022

Liebe Kund*innen,

leider muss unser Laden auch noch diese Woche geschlossen bleiben.

Wir bitten um Verständnis.

Die gute Nachricht: Nächste Woche kommt eine junge Frau Probearbeiten,

die den Laden in Zukunft führen möchte. Vielleicht schaffen Sie es, zwischen dem 09. und dem 13. vorbei zu schauen,

um Sie kennen zu lernen? Wir freuen uns über Ihren Besuch und Ihr feedback.

Familie Gallotti

 

Feinkostladen wegen Krankheit geschlossen

27. Jul. 2022

Liebe Kund*innen,

leider muss unser Laden noch mindestens den Rest dieser Woche geschlossen bleiben.

Wir bitten um Verständnis.

 

Preiserhöhung ab Juli

06. Jul. 2022

Gute Beziehungen kosten Energie und Zeit.

Durch Sie nehmen wir Teil an etwas, das größer ist, als wir alle zusammen.
Dafür tragen sie uns, manchmal beflügeln sie uns sogar.

Im unternehmerischen Kontext läuft eine intensive Pflege der Beziehung zu MitarbeiterInnen, PartnerInnen, Ökologie, KundInnen, LieferantInnen und Institutionen auf eine finanzielle Last hinaus.
Wir versuchen, dies größtmöglich auszublenden und unsere Flügel zu strecken.  Aber zum Fliegen brauchen wir Balance.

Vor einem Jahr haben wir unsere Preise erhöht, als Reaktion auf eine, uns durch den lockdown geschenkte, ungewöhnlich tiefgehende, Auseinandersetzung mit unserer Wirtschaftlichkeit.

Dann kam der Krieg. Die Inflation. Das Bewusstsein, dass wir in absehbarer Zeit auch unseren Gastraum renovieren müssen.

Wir müssen unsere Preise erhöhen. 10% mehr für gute Beziehungen. 

Wir hoffen auf Ihr Verständnis und Ihr engagiertes Genießen.

ART Karlsruhe

06. Jul. 2022

Liebe Gäste, als Partner der ART Karlsruhe bitten wir Ihnen als Messebesucher folgende Vorteile:

  • Ein Glas Franciacorta von Barone Pizzini als Aperitif geht auf uns.
  • Als „ART“ Menü empfehlen wir folgende Speisen von unserem Menü: Konifere Steinpilze, Tortellini mit Steinbuttrogen gefüllt, Pistazienküchlein
  • Heute, am Aufbautag können Sie Ihren Tisch bei uns bis 21:30 Uhr buchen.

Ihre Familie Gallotti

Ab sofort Gutscheine online bestellen

01. Jul. 2022

Ob für das Restaurant oder den Laden, mit festem Betrag oder für ein bestimmtes Menü: Über unser Reservierungstool können Sie jetzt auch Gutscheine kaufen. Sie können die Gutscheine auch an eine andere Person als Überraschung versenden. Die Gutscheine können online bei der Reservierung oder vor Ort eingelöst werden. Wir wünschen viel Freude beim Verschenken!

Vadis Bio, Gastronomie?

28. Jun. 2022

Bioland verzeichnet zur Hälfte dieses Jahres bereits 15 neue Partnerbetriebe aus der Gastronomie. Das finden wir fantastisch!
Die Anzahl der Bioland Gastropartner steigt damit auf 175.
Seit 2016 sind wir Bioland-Partner und damit Deutschlands erstes bio finde dining Restaurant – für Sie, unsere Gäste, die sich nach konkreter Nachhaltigkeit sehnen – für die Umwelt, das Tierwohl und die Zukunft unserer Kinder.
Wir freuen uns, dass diesen Schritt (#MutZurBioZertifizierung) immer mehr KollegInnen wagen, denn gemeinsam können wir mehr bewegen.

Feinkostladen am Freitag, den 08.07. geschlossen

25. Jun. 2022

Liebe KundInnen, 

wegen einer familiären Veranstaltung, bleibt unser Feinkostladen am Freitag, den 08.07., leider geschlossen. 

Wir bitten um Verständnis.

Das Restaurant ist regulär geöffnet. 

Ihre Familie Gallotti  

Zwei rote Mützen im Gault&Millau Führer

23. Jun. 2022

Wir freuen uns sehr, eine transparente und mutmachende Bewertung des Gault&Millau erhalten zu haben.

Eingeordnet wurden wir diesmal in zwei rote Mützen, was einer Steigerung zum Vorjahr entspricht:

Hoher Grad an Kochkunst, Kreativität und Qualität

herausragend in seiner Kategorie

Gerne teilen wir den Text mit Ihnen. Um die Einschätzung anderer Restaurants zu lesen, empfehlen wir das Buch oder einen online Zugang zu kaufen: https://www.henris-edition.com/subscriptions

 

Ein zwingendes Ziel für Freunde erstklassiger Produkte, des italienischen Genusskulturerbes und größerer Zusammenhänge. Dazu noch ausgezeichnet gelegen: einen knappen Kilometer vom Hauptbahnhof, keine drei von der A5 entfernt. Bereits der räumliche Rahmen beeindruckt mit schönster Klarheit, 1928 unter Walter Gropius entworfenen, hell, leicht, elegant. Am Eingang die rhetorische Frage „Was ist gut?“, dazu manche Ausführungen in der Karte. Was wir bei anderen als Windmacherei ironisieren würden – hier ist es stimmig! Andrea und Marcello Gallotti haben gemeinsam an der Università del Gusto in Polenzo studiert, Erasmus von Rotterdam ist ihnen Leitstern: Bildung, freies Denken, eigenes Urteilen, verantwortliches Handeln. Zwei Hinweise aus ihrer Speisekarte unterstreichen den Anspruch: die Verbannung von „frevelhaftem Trüffelöl“ und das Angebot, nach Möglichkeit jede klassische italienische Pasta auf Wunsch zuzubereiten („Lust auf eine authentisch-römische Carbonara?“). Wir blieben bei der vorgeschlagenen Lasagne tradizionali alla Bolognese: ein herrlicher Block ohne jede Verlegenheitsdekoration, knusprig an den Kanten, zart (und vielleicht ein bisschen zu weich) die feinen Lagen im Inneren, dazu mildes, reintöniges Ragù, Béchamel und wenig Salz, Ausweis jeder guten italienischen Küche. Dazu ein Traum-Barolo im klassischen Stil (Ferdinando, Boscareto 2011). Zuvor Kutteln, Trippa alla romana vom Malscher Hinterwälder Rind, nach altem römischem Rezept ohne Tomaten, dafür mit einer Demiglace, Parmigiano Reggiano, Minze und geschmolzenem Lauch (Authentizitätsfragen sind Glaubensfragen). Im Hauptgang eine Rarität für Fortgeschrittene, eine Delikatesse der Armeleuteküche: „Ribollita toscana“, der klassische Eintopf von herbem Schwarzkohl, cremigen weißen Bohnen und altem Brot – hier: geröstetes Butterbrioche mit viel nativem Öl und zu einem eleganten Turm geschichtet. Wunderbar! Alternativ standen Keule und Brust vom Elsässer Fasan mit Pilzen oder confierter bretonischer Wolfsbarsch mit Bouchot-Muscheln auf der Karte. In jedem Fall sollte man Käse bestellen, bestens gereift und in 40 Varianten. Wir könnten noch viel schreiben, belassen es aber bei dem Hinweis: Je stärker sich die Küche der Geradlinigkeit des Restaurantraums anpasst, desto besser wird sie. Und man sollte es tunlichst unterlassen, diesen durch gut gemeinten Deko-Nippes zu verschandeln!

Endlich wieder mittags auf – Do und Fr – ab Juli

17. Jun. 2022

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass wir ab Juli immer Donnerstags und Freitags wieder mittags geöffnet haben werden.
Sie können Ihren Tisch ab 12 Uhr reservieren, letzte Tischannahme ist um 13.15 Uhr. Die Plätze sind sehr begrenzt, reservieren Sie bitte nach Möglichkeit frühzeitig.
Wir bieten keine gesonderte Mittagskarte an, es gilt das gleiche Angebot wie am Abend. Sollten Sie Zeitdruck haben, möchten wir Sie bitten, uns dies bei der Reservierung mitzuteilen.

Vielen Dank. Wir freuen uns auf Sie.

Ihre Familie Gallotti und Team

 

bis 14.06.: Eine Woche geschlossen wegen positivem Coronatest

06. Jun. 2022

Wir müssen unser Restaurant eine Woche schließen, da Marcello positiv auf Corona getestet ist.

SWR aktuell berichtet über unser Nachhaltigkeitskonzept

01. Jun. 2022

Wer nicht lesen mag, kann einfach zum Video runterscrollen, dort gibt es einen 3-minütigen Hörfunkbeitrag.

 

 

Hochstufung im GUSTO-Führer

18. Mai. 2022

Wir freuen uns, dass wir in der aktuellen Bewertung vom GUSTO auf 7 Pfannen hochgestuft wurden!

Das Wort „aktuell“ müssten wir eigentlich fett schreiben, um die wunderbare Tatsache zu betonen, dass dieser Gastroführer tatsächlich einmal jährlich die Restaurants testet (zumindest war das bei uns der Fall, seitdem wir aufgenommen worden).

Folgende Beschreibung wurde nun veröffentlicht:

 

„Auch wenn Andrea und Marcello Gallotti sicher keine ruhmsüchtigen Titelsammler sind, listet ihre eigene Vita und die ihres individuellen Restaurants doch so einige eindrückliche Wegmarken. Denn nicht nur das Label „erstes BIO-Fine-Dining-Restaurant“ schmückt diese Liste, sondern auch die vielzähligen Aus- und Weiterbildungen an anerkannten Landwirtschaftsschulen im In- und Ausland machen deutlich, dass im denkmalgeschützten Gebäude aus der traditionsreichen Bauhaus-Schule Gastronomie auf einem fachlich höchst kompetenten Level geboten wird.

Dass das Ganze nicht zu hochtrabenden kulinarischen Wissenschaftsdebatten führt, sondern ganz bodenständig mit viel Liebe zum jeweiligen Lebensmittel umgesetzt wird, liegt an der herzlich-charmanten Art von Gastgeberin Andrea und Küchenchef Marcello Gallotti. Die kleine Anekdote zu jedem Gang ist da dann auch viel mehr als bloße Information, sondern zeigt auch immer wieder, mit welchem Aufwand und Engagement hier nicht nur gekocht, sondern bereits eingekauft wird.

Denn auch wenn hin und wieder örtliche Lieferanten wechseln, ist beispielsweise die rote sizilianische Garnele aus Wildfang Dauergast auf der Karte und setzt weiterhin Maßstäbe in puncto Produktqualität. Heuer unterstrich deren Vorzüge ein schmelziges, fast schon cremig-seidiges, satt jodig schmeckendes leicht gekühltes Carpaccio als Menüauftakt vehement – mehr Eigendynamik geht fast nicht! Der klug komponierte Kontrast von herrlich phenolischem Olivenöl als Unterbau und flirrender Säure von handverlesenen Zitrusfrüchten sowie ein Feldsalatstrauß on top lieferten dem Krustentier letztlich noch einen vegetabilen Frischepunch und vollendeten diesen puristischen Auftakt in typischer Erasmus-Manier.

Überladene Teller oder dekorativen Tand sucht man hier ohnehin vergebens – das Produkt ist immer der Star! So auch beim gegrillten Bauch vom biodynamischen schwäbisch-hällischen Landschwein, dessen saftigem Fleisch die Küche ein röstig-krosses Äußeres verpasst hatte und der mit einem imposanten Fettanteil pushenden Umamischmelz verbreitete. Für ätherisch-grüne „Belüftung“ sorgten da lediglich wilde gemahlene Fenchelsamen als dezente Würze sowie etwas Creme und gebratene Stängel vom Broccoletto, die dem Fleisch zurückhaltend Unterbau brachten. Aufgeräumte und vielleicht gerade deshalb so überzeugende Produktküche, die uns – so viel schon vorweg – in diesem Jahr in Summe sogar noch einen Tick besser gefiel als in den Vorjahren.

Der von Gastgeberin Andrea Gallotti im Anschluss besonders empfohlene, schlicht als „Meeresfrüchte-Risotto“ annoncierte Zwischengang, machte wiederum deutlich, warum das kleine Team am Herd so individuell aufkocht und das Erasmus vom sprichwörtlichen „Italiener um die Ecke“ meilenweit entfernt ist. Denn nicht nur der als Grundlage dienende Sant’-Andrea-Reis aus individuellem Direktimport kam satt von Krustentiersud aufgeladen und perfekt gegart daher, sondern auch das Ensemble von Jakobsmuscheln, Garnelen, Pulpo, Vongole und mineralisch abrundenden Salicornes war nicht nur opulent portioniert, sondern bot auch geschmacklich maritimen High-End-Genuss. Dass hier ausdrücklich darauf verwiesen wird, die gewinnbringend in der Schale gegarten Krustentiere am Tisch aufzubrechen und in Gänze zu genießen, ist sympathischer Ausdruck des unprätentiösen Ansatzes, der Genuss über Etikette stellt.

Ebenfalls herrlich geerdet war der Braten vom biodynamisch aufgewachsenen Zicklein, medium-rosa auf dem Punkt und mit etwas festerem Biss sowie feinem Eigenaroma ausgestattet, den allein schon die handwerklich perfekt reduzierte Sauce aus den eigenen Knochen adelte. Kleine weiße Bohnen aus Umbrien, etwas Brokkoli und einige Zickleinravioli als zurückhaltende Begleitung – mehr brauchte es da letztlich einfach nicht, um dem hochwertigen Demeter-Produkt zuzuarbeiten und einen ebenso authentischen wie individuellen Gang zu komplettierten.

Und auch wenn das Menüfinale für unseren Geschmack ein klein wenig zu sehr auf der süßen Seite platziert war, änderte auch das Mürbeteigküchlein, das mit Spekulatius-Mousse, Apfelkompott und Kastaniencreme gefüllt den Abschluss komplettierte, nichts an unserem diesjährigen Gesamteindruck und der verdienten Aufwertung.

Wenig überraschend listet auch die Weinkarte fast ausschließlich Bio-Erzeugnisse aus Deutschland, Frankreich und Italien und auch beim Wasser ist Nachhaltigkeit das Stichwort: Das Karlsruher Leitungswasser als Menübegleitung ist nämlich kostenloser Bestandteil des Angebots – eine kleine Spende für die Organisation „Viva con agua“, auf die in der Karte dezent hingewiesen wird, dürfte niemandes Budget allzu sehr belasten. Zumal das Erasmus gemessen an der hohen Qualität von Speis‘ und Trank ohnehin ein sehr gutes Preis-Genuss-Verhältnis bietet.“

 

So 14. August bis einschl. Mi 07. September: Sommerferien

09. Mai. 2022

Unser Restaurant und der Feinkostladen bleiben in diesem Zeitraum geschlossen.

Laden am Samstag, den 23.04. geschlossen

17. Apr. 2022

Am Samstag, den 23.04. kochen wir auf der Slow Food Messe in Stuttgart. 

Leider muss unser Laden an diesem Tag geschlossen bleiben. 

Wir hoffen auf Ihr Verständnis. 

Ihre Familie Gallotti

Laden und Restaurant geschlossen am 19. und 20.04.

16. Apr. 2022

Liebe Gäste,

wir nehmen uns eine kurze Osterauszeit. 

Wir freuen uns, Sie ab Donnerstag, den 21.04. wieder begrüßen zu dürfen. 

Ihre Familie Gallotti und das team vom erasmus 

Zugangsbeschränkungen fallen weg.

05. Apr. 2022

Ab sofort dürfen Sie uns wieder ohne Impf,- Test,- oder Genesenenzertifikat besuchen.

Auch die Maske müssen Sie nicht mehr tragen. Wir respektieren jedoch, wenn Sie dies weiterhin machen möchten.

Bis auf Weiteres werden wir im Gastraum auch weiterhin Maske tragen.

Das Virus hat uns erwischt.

21. Mrz. 2022

Unser Restaurant muss leider vorerst geschlossen bleiben.
Wir freuen uns, Sie ab Mittwoch, den 30.03. wieder begrüßen zu dürfen.

Interview mit Marcello zum Thema „Zicklein“

10. Mrz. 2022

Die Tage bis Ostern werden runtergezählt. Viele planen ein „Osterlamm“, vielleicht dieses Jahr auch vegan…für alle, die sich ein Lamm auch als Zicklein vorstellen könnten oder irgendwie noch nie darüber nachgedacht haben oder fest überzeugt sind, dass dies nicht ginge/ gut wäre/ in ein nachhaltiges Ernährungssystem passe, empfehlen wir folgendes Interview, dass Marcello der Zeitung „Lebendige Erde“, biodynamische Landwirtschaft, Ernährung und Kultur, Ende letzten Jahres gegeben hat.

Viel Spaß!

Erneut vom Guide MICHELIN ausgezeichnet

09. Mrz. 2022

Wir freuen uns, zum dritten Mal vom Guide MICHELIN mit dem „grünen Stern“ ausgezeichnet zu sein.

MICHLIN sagt: „Der Grüne Stern ist eine jährlich vergebene Auszeichnung, die das Engagement für nachhaltiges Arbeiten besonders hervorhebt. Die Adressen kombinieren ein kulinarisches Erlebnis auf höchstem Niveau mit Umweltbewusstsein und zeichnen sich durch alternative und besonders vorbildliche Gastronomie-Modelle aus“.

Wir freuen uns, Ihnen, unseren Gästen, unser nachhaltiges Genusserlebnis auch zukünftig zu schenken und wünschen uns weiterhin viele frohe Stunden der gegenseitigen Wertschätzung innerhalb unseres Teams und im Austausch mit Ihnen. Verlassen Sie sich bei uns auch künftig auf die Würdigung der authentischen italienischen Gastronomiekultur in Kombination mit einer klaren landwirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Zukunftsfähigkeit.

Wir sind eines der „50 top Italy“ Restaurants weltweit

03. Mrz. 2022

Diese Auszeichnung traf uns so unerwartet wie freudenreich: Unter den weltweit 50 besten italienischen Restaurants kochen wir laut den Herausgebern dieser Klassifikation auf Platz 31! Nur zwei Restaurants aus Deutschland sind in der Liste zu finden.
Der bekannteste Kopf hinter der in Deutschland wohl noch eher unbekannten Klassifikation ist Luciano Pignataro. Der Journalist und studierter Philosoph, hatte die letzten zwanzig Jahre bei den in Italien renommierten Gastronomieführern „L´Espresso“ und „Slow Wine“ verantwortungsvolle Positionen eingenommen. Sein blog www.lucianopignataro.it ist eine der meistgelesenen gastronomischen Referenzen in Italien.

Erneute Auszeichnung von „Der große Restaurant und Hotel Guide“

03. Mrz. 2022

Auch für das Jahr 2022 empfiehlt uns der „Große Guide“ mit drei von fünf Hauben: „Die klassisch-italienische Küche (…) wird als handwerklich präzises, raffiniert verfeinertes, auch optisch begeisterndes Gesamtkunstwerk präsentiert“.

Erneute Auszeichnung von DER FEINSCHMECKER

03. Mrz. 2022

Auch für das Jahr 2022 zählt DER FEINSCHMECKER uns mit zwei von fünf „F“ zu den 500 besten Restaurants in Deutschlands: „…alle Gerichte werden auf hohem handwerklichem Niveau und mit besten Produkten zubereitet“(…)“Fazit: Herzliche Gastlichkeit und Genuss mit Anspruch“.

Portrait unserer Ziegenbauern

02. Mrz. 2022

In „Lebendige Erde“ Biodynamische Landwirtschaft, Ernährung und Kultur, Ausgabe 06/12 ist ein schönes Portrait über unseren Ziegenbauernhof, den Michlbauerhof in der Oberpfalz, erschienen.

 

Neue Corona Verordnung

23. Feb. 2022

Ab 23.02. gilt in Baden-Württemberg die „Warnstufe“:

  • Sie können wieder umgeimpft, mit negativem Testzertifikat, essen gehen.

 

 

 

Andrea schreibt in der „Südzeit“…

18. Jan. 2022

Hier können Sie einen Artikel zum Thema Fleischgenuss lesen,
den wir im Dezember 2021 in der „Südzeit“, dem Magazin des Dachverbandes Entwicklungspolitik Baden Württemberg e.V. veröffentlicht haben.

 

Neue Corona Verordnung – was jetzt gilt

11. Jan. 2022

Es gilt eine Sperrzeit von 22.30 – 5.00 Uhr.

Von der Testpflicht bei 2G-Plus sind nur noch ausgenommen:

  • Geimpfte, deren Zweitimpfung nicht länger als drei Monate zurückliegt
  • Geimpfte, die bereits eine Auffrischungsimpfung (Booster) erhalten haben
  • Genesene, deren PCR-Nachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vorherigen Infektion mit dem Coronavirus nicht länger als 3 Monate zurückliegt
  • Personen, für die keine Empfehlung der STIKO zur Auffrischungsimpfung vorliegt

 

Für private Zusammenkünfte, bei denen eine nicht geimpfte und nicht genesene Person teilnimmt, gilt die Begrenzung auf einen Haushalt und zwei weitere Personen eines weiteren Haushalts. Personen bis einschließlich 13 Jahre zählen zur Personenzahl nicht hinzu. Paare, die nicht zusammenleben, zählen als ein Haushalt.

Es gelten auch für Geimpfte und Genesene verschärfte Kontaktbeschränkungen. In geschlossenen Räumen dürfen nur noch höchstens 10 Personen zusammenkommen. Im Freien dürfen nicht mehr als 50 Personen zusammenkommen. Dabei zählen jeweils auch Personen dazu, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können und für die es keine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission gibt.
Personen bis einschließlich 13 Jahre zählen nicht mit.

 

Für nicht private (Firmen-) Feiern: 

Für Geimpfte und Genesene gilt 2G-Plus, d.h. auch Geimpfte und Genesene benötigen neben ihrem Impf- und Genesenennachweis noch einen negativen Antigen- oder PCR-Test.

Ungeimpften ist der Zutritt weder im Innen- noch im Außenbereich gestattet.

 

Wir machen Urlaub

14. Dez. 2021

Das Restaurant schließen wir nach dem 18.12. und öffnen es wieder am Donnerstag, den 13.01.2022

Den Laden schließen wir nach dem 23.12. und öffnen ihn wieder am 13.01.2022

Neue Corona Verordnung BW tritt am 04.12. in Kraft

03. Dez. 2021

Verehrte Gäste,

ab Samstag den 04.12. müssen Sie zusätzlich zum Impfnachweis ein aktuelles negatives Coronatestergebnis (Antigen oder PCR) mitbringen („2-G-plus“). Wer „geboostert“ ist, also genesen oder geimpft plus Auffrischungsimpfung, muss sich nicht testen lassen. Schüler bis 17 Jahre sind hiervon auch weiterhin ausgenommen. Schwangere und Stillende sind nur noch bis 10.12. davon ausgenommen, da es ab diesem Datum vor drei Monaten eine Impfempfehlung von der Ständigen Impfkommission (STIKO) gab.

Geimpfte, deren 2. Impfung nicht länger als sechs Monate zurückliegt, werden wie Personen mit Booster-Impfung behandelt. Sie können also ohne zusätzlichen Testnachweis Gastronomietriebe und Hotelrestaurants besuchen. Dasselbe gilt für  Genesene, die nach überstandener Infektion eine Impfung erhalten haben. Auch sie werden bis max. 6 Monate nach dieser Impfung wie Personen mit Booster-Impfung behandelt.

Wir hoffen auf Ihren starken Wunsch, das gute Leben trotz der widrigen Umstände nicht aufzugeben.

Wir haben gewonnen!

03. Dez. 2021

Düsseldorf, 02.12.2021 – Wir gewinnen den METRO Preis für nachhaltige Gastronomie 2021, der dieses Jahr zum dritten Mal ausgelobt wurde.

Zitat aus der METRO Pressemitteilung:

Das nachhaltige Fine-Dining Konzept von Andrea und Marcello Gallotti hatte es nach der Vorauswahl durch eine Fachjury zunächst unter die Top drei geschafft und rückte in einer öffentlichen Online- Abstimmung auf Platz 1. Die Preisverleihung fand am 2. Dezember im Rahmen des 14. Deutschen Nachhaltigkeitstages statt.

Seit 2016 Deutschlands erstes biozertifiziertes Fine-Dining Restaurant und nun auch Gewinner des METRO Preises für nachhaltige Gastronomie: Das Restaurant erasmus aus Karlsruhe, vertreten durch Andrea und Marcello Gallotti, hat mit seinem nachhaltigen Gesamtkonzept nicht nur die Fachjury, sondern auch die breite Öffentlichkeit überzeugt und die meisten Stimmen im Online- Voting erhalten. „Andrea und Marcello Gallotti setzen auf sorgfältig ausgewählte Produkte sowie volle Transparenz für ihre Gäste. Mit viel Herzblut wird hier an jeder möglichen Stellschraube gedreht und in die Zukunft investiert“, so das Urteil der Fachjury.“ (…)

„„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung und danken den vielen Menschen, die für uns gestimmt haben“, so Andrea und Marcello Gallotti. „Sie bestätigen uns in dem von uns eingeschlagenen Weg zu mehr Nachhaltigkeit in der Gastronomie. Dazu gehören für uns die Biozertifizierung, handwerklich wertvolle Lebensmittel, die Verwendung von alten Sorten und Rassen und der Einsatz von weniger, dafür jedoch geschmacklich intensiverem Fleisch.““ (…)

„Der METRO Preis für nachhaltige Gastronomie möchte kreativen, grünen Gastro-Initiativen eine Bühne bieten, die zeigen, dass Nachhaltigkeit nicht nur eine leere Worthülse ist. Der Preis zeichnet Betriebe aus, die Umwelt und Klima schonen sowie ganzheitlich denken. Gleichzeitig soll die Auszeichnung die Gastrobranche anspornen und inspirieren mit nachhaltigen Projekten anzufangen, weiterzumachen und diese zu verbessern. Daher steht für die Preisvergabe auch nicht die Perfektion des Konzepts im Mittelpunkt, sondern die Leidenschaft, mit der es umgesetzt wird.

Der Finalrunde vorausgegangen war die Auswahl der drei Kandidatinnen und Kandidaten durch eine neunköpfige Experten-Jury, dieses Jahr bestehend aus: Ulrich Glemnitz (Gründer und Geschäftsführer Bunte Burger, Gewinner METRO Preis für nachhaltige Gastronomie 2020), Ingrid Hartges (Hauptgeschäftsführerin Deutscher Hotel- und Gaststättenverband, DEHOGA Bundesverband), Christian Krüger (ehemaliger Sternekoch und heute Leiter HoReCa bei METRO Deutschland), Peter Link (Chefredakteur und Herausgeber vegconomist), Clément Tischer (Co- Founder der NX-FOOD GmbH), Matthias Tritsch (Vorstand bei greentable e.V.), Kerstin Vlasman (Gründerin und Inhaberin FLORIS Catering, Zweitplatzierte METRO Preis für nachhaltige Gastronomie 2020), Andrea K. Weber (Director Corporate Responsibility METRO AG), Dr. Florian Wecker (Co-Initiator der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V.).“

 

Die Orangen sind da!

29. Nov. 2021

Erntefrische, bio-Orangen der Sorte Washington Navel von den Contadini per Passione.

Direkt eingekauft. Ohne Ausbeutung von Erntehelfern. In unserem Laden.

€ 3,30 je kg

Kiste á minimum 15 kg € 45,-

Neue Corona Verordnung der Landesregierung ab 24.11. in Kraft

25. Nov. 2021

Liebe Gäste,

weiterhin dürfen Sie unser Restaurant besuchen, wenn Sie nachweislich gegen Covid-19 geimpft oder davon genesen sind.

Minderjährige, Schwangere, Stillende und Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können (Glaubhaftmachung durch ärztliche Bescheinigung) dürfen die Gastronomie besuchen, wenn sie einen negativen Antigen-Testnachweis vorzeigen können.

Sie brauchen also momentan zusätzlich zur Impfung KEINEN negativen Schnell,- oder PCR-Test.

„2 G“ ab Mittwoch den 17.11.

16. Nov. 2021

Liebe Gäste,

durch die Einführung der „Alarmstufe“ in Baden-Württemberg, dürfen Sie unser Restaurant nur noch besuchen, wenn Sie nachweislich gegen Covid-19 geimpft oder davon genesen sind.  Minderjährige, Schwangere, Stillende und Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können (Glaubhaftmachung durch ärztliche Bescheinigung) dürfen die Gastronomie besuchen, wenn sie einen negativen Antigen-Testnachweis vorzeigen können, das gilt in allen drei Stufen.

Frische biodynamische Enten und Gänse

09. Nov. 2021

Sie können weiterhin bis zum 16.12. Demeter-Geflügel vom Brunnenhof in Künzelsau vorbestellen.
Enten, Gänse, Teile davon,…
Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine mail.

Preise:
Gans und Ente: 27 € / kg
Landgockel: 18 € / kg

empfohlene Bioweine dazu:
Domaine d´Aupilhac, 2020 „Lou Maset“ Languedoc Montpeyroux, Syrah, Grenache, Alicante, Cinsault, Carignan € 15,70
Colle Massari, 2015 „Poggio Lombrone“ Montecucco Sangiovese Riserva  €41,50
Marco Carpineti, 2017 Capolemole Rosso, Nero buono, Montepulciano € 12,70

Aufruf zum voting für uns beim METRO Preis für nachhaltige Gastronomie

05. Nov. 2021

Liebe Gäste,

es ist Zeit, zusammenzustehen.
Wir, das erasmus Karlsruhe, seit 2016 Deutschlands erstes Bio-Fine-Dining-Restaurant und Slow Foodies der akademischen Art, haben uns für den METRO Preis für nachhaltige Gastronomie beworben.
Warum? Wir dachten, schaden könne es nicht, wenn gut sichtbar eine echte Bio-Slow-Food-story erzählt, gefilmt und beworben wird.

Zu gewinnen gab es die Chance, zu inspirieren, Nachfrage zu generieren, Wünsche zu wecken, ein Beispiel zu liefern, den leider oft schwammigen Begriff der Nachhaltigkeit durch eine scharfe Biokante und einen Eckstein aus Slow Food – Werten zu definieren.

Uns erfüllt sicher alle ein individuelles Gefühl, wenn wir METRO lesen. Klar, wir teilen die Haltung zu dem ein oder anderen Argument dieses Themenkomplexes.

Nun sind wir als „Slow-Bio ́s“ aber im Finale bei der METRO. Jetzt würden wir das Ding auch gerne gewinnen.
Dazu brauchen wir Ihre/Eure Stimme! Das ist unsere Chance.

Es sind nur drei Klicks.
Ja, in der „digitalen Welt“ passieren durch dieses Ereignis irgendwelche Dinge, die mit unserer konkreten Welt schwierig gedanklich zusammenzubringen sind.

Aber wenn, hier und jetzt, ganz konkret, durch unsere Erstplatzierung:

  •   sich mehr KöchInnen für eine Biozertifizierung und/oder Slow Food Ausrichtung entscheiden,
  •   mehr Menschen Bio,- und/oder Slow Foodprodukte einkaufen,
  •   mehr Nachfrage nach alten Sorten und Rassen entsteht,
  •   die genussintensive vegetarische Küche mehr geschätzt wird,
  •  der mögliche nachhaltige Genuss von tierischen Produkten wieder mehr Beachtung findet,wäre das nicht drei Klicks wert?
    Bitte lasst uns als Bio ́s und Slow Foodies zusammenhalten und gewinnen!
    Bitte stimmt jetzt gleich für unsere gemeinsamen Werte und für eine zukunftsfähige Gastronomiekultur ab.

    Gerade richtig Lust, mit uns in Kontakt zu treten? Bloß nicht zögern: info@erasmus-karlsruhe.de 0721- 40 24 23 91

Ihre/Eure,

Marcello und Andrea Gallotti

Weiterhin 3 G

02. Nov. 2021

Verehrte Gäste,

Sie können weiterhin bei uns Speisen und Genießen, sofern Sie entweder geimpft, getestet (PCR) oder genesen sind. Schüler brauchen nur einen Schülerausweis.
Ihre Familie Gallotti

Weißer Trüffel im Laden und im Restaurant

28. Okt. 2021

Der erste weiße Trüffel (tuber magnatum pico) ist da!
Im Laden liegt der Preis aktuell bei 6,70 /g.
Unser Trüffelmenü mit ausschließlich weißem Trüffel, finden Sie unter „Menüs“.

Bio- Enten,- und Gänsebraten auf Vorbestellung

19. Okt. 2021

Auf Vorbestellung können Sie bei uns klassischen Enten,- oder Gänsebraten genießen.

Die Tiere werden biodynamisch auf dem Brunnenhof in Künzelsau gehalten.

Als Beilagen servieren wir Rotkohl, Kastanienragú, Kartoffelknödel aus gekochten Kartoffel und Feldsalat, alles in gewohnt exzellenter Bioqualität.

Preis pro Person 49 €. Bestellung mit zwei Tagen Vorlauf. Minimum 2 Personen.

Einladung – Dinner in Stille

13. Okt. 2021

Am Montag, den 08.11. laden wir Sie zu einem besonderen Abendessen ein.

Im Rahmen der von verschiedenen Religionen und gesellschaftlichen Gruppen und Einzelpersonen gestalteten Karlsruher Woche der Stille bieten wir dieses Jahr zum ersten Mal ein Dinner in Stille an.

Während dieser besonderen Erfahrung begleitet uns Pfarrerin Catharina Covolo.

Exkursion: Das Rind – als Klimaschützer auf der Weide

23. Sep. 2021

Melden Sie sich zu unserer Exkursion im Rahmen der Öko-Aktionswochen Baden Württemberg an:

Sonntag 17. Oktober
11-15 Uhr
auf dem Hinterbachhof in Malsch (Ettlingen)

Inzidenzunabhängige 3G-Kontrolle

13. Aug. 2021

Am Montag, den 16.08. müssen Sie bei Eintritt in unser Restaurant eine der folgenden Sachen vorzeigen:

  • Impfnachweis
  • Bestätigung der Genesung
  • aktueller Test

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Impfstatus unseres Teams

12. Aug. 2021

Unser Team ist jetzt komplett geimpft.

Betriebsferien im September

15. Jul. 2021

Vom 31.08. bis einschließlich 15.09. bleibt unser Restaurant geschlossen.

Wir bitten um Ihr Verständnis und freuen uns auf einen genussintensiven Herbst mit weißem Albatrüffel, Kürbis, Pilzen, Radicchio, Wildfleisch, Enten und vielem mehr.

 

Sie dürfen bei uns ab sofort ohne Test genießen – auch drinnen.

28. Jun. 2021

Quelle: Dehoga Baden Württemberg 26.06.2021

als Auszug die für unser Restaurant und Ihren Besuch relevanten Teile:

 

Die neue Corona Verordnung sieht vor:

Testpflicht: Bei Inzidenzen unter 35 entfällt in der Gastronomie die Testpflicht bzw. die „3G“-Voraussetzung (max. 24 Stunden zurückliegender Test-/Impf- oder Genesenennachweis) für Gäste im Innenbereich. Im Außenbereich fällt die Testpflicht bereits bei Inzidenzen unter 50.

Personenzahlbeschränkung: Ab Inzidenzen unter 35 entfällt die „2,5-Quadratmeter pro Gast“-Regel in Innenräumen der Gastronomie.

Veranstaltungen:  Für private Veranstaltungen in Innenräumen gilt zwar weiterhin die „3G“-Voraussetzung – die zulässige Personenzahl wurde aber bei Inzidenzen unter 35 auf 200 Personen erhöht. Ab Inzidenzen unter 35 sind im Freien ebenfalls Veranstaltungen mit max. 200 Personen ohne „3G“ erlaubt. Bei Inzidenzen unter 10 steigt die erlaubte Personenzahl auf max. 300 im Freien (ohne „3G“) und im Innenbereich auf max. 300 (mit „3G“).

Kontaktbeschränkungen: Bei Inzidenzen unter 35 können demnächst 4 Haushalte mit insgesamt max. 15 Personen mit deren Kindern und bis zu 5 weitere Kinder (unter 14 Jahre) aus beliebig vielen Haushalten zusammenkommen bzw. an einem Tisch sitzen. Bei Inzidenzen unter 10 sind dann Treffen haushaltsunabhängig mit insgesamt max. 25 Personen möglich.

 

 

update Wichtiges zu Ihrem Restaurantbesuch

07. Jun. 2021

Quelle: Dehoga Karlsruhe

Das Gesundheitsamt hat am Sonntag, den 06.06.2021, amtlich bekannt gemacht, dass die 7-Tage-Inzidenz sowohl für den Stadtkreis wie den Landkreis Karlsruhe fünf Tage in Folge unter 35 lag. Nach der neuen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg gilt damit ab Montag, 7. Juni, die dritte Öffnungsstufe. Damit verbunden sind weitere Lockerungen (nicht abschließende Aufzählung):

 

  • Der Betrieb des Gastgewerbes, insbesondere der Schank- und Speisewirtschaften, ist bis 1.00 Uhr nachts gestattet.
  • Feiern in gastronomischen Einrichtungen mit bis zu 50 Personen, die einen Test-, Impf- oder Genesenen-Nachweis vorlegen, sind mit Ausnahme von Tanzveranstaltungen gestattet.
  • Für private Zusammenkünfte und Veranstaltungen gilt eine Begrenzung auf maximal zehn Personen aus drei Haushalten. Kinder der jeweiligen Haushalte bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres zählen dabei nicht mit, ebenso wie Geimpfte oder Genesene. Zusätzlich dürfen bis zu fünf weitere Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres aus beliebig vielen Haushalten hinzukommen.
  • Es entfällt die Pflicht zur Vorlage eines Test-, Impf- oder Genesenen-Nachweises in der Außengastronomie.

 

Wichtig:

Wenn die Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über dem Wert von 35 liegt, gelten die entsprechenden Lockerungen – nach vorheriger öffentlicher Bekanntmachung – nicht mehr.

Das Restaurant

Was ist gut?

Diese Frage regt uns immer wieder an.
Als pragmatische Antwort haben wir 2016 Deutschlands erstes BIO-fine-dining Restaurant geschaffen.
Warum? 

Für uns bedingen sich das Gute und das Schöne gegenseitig. Wenn eine Zutat durch ihren Geschmack überzeugt, ist Sie für uns noch lange nicht gut. Sie muss einen Mehrwert für die Gesellschaft liefern, um für uns als Gut bewertet zu werden.

Ebenso befriedigen uns ökologisch vorbildlich hergestellte Produkte nicht, wenn Sie keiner handwerklichen Identität entsprungen sind.
Deshalb kochen wir mit handwerklich wertvollen Biozutaten, die möglichst regionalen Ursprungs sind. Bei der Auswahl nutzen wir meine (Andrea´s)  landwirtschaftliche Fachausbildung und unser (Marcello und Andrea) gemeinsames Studium der Gastronomischen Wissenschaften (B.Sc.). Im regen Austausch mit den Landwirten und Lebensmittelhandwerkern lernen wir stetig mehr und schärfen unser Profil ständig weiter. Auch der Bioland-Verband spielt in dieser Entwicklung eine wichtige Rolle (mehr dazu unter: Engagement).


Marcello´s Kreativität entspringt seiner italienisch-französischen Sozialisation und seinem Studium in Pollenzo. Lange Lehrjahre bei anerkannten Meistern sind der Grund, warum seine moderne italienische Küche so tief in der Europäischen Gastronomiekultur verankert ist.


Dass wir Ihnen eine durchweg hausgemachte Küche servieren, darf Ihnen die Gewissheit geben, dass in unserer Küche präzise Techniken und Traditionen vermittelt werden und dadurch erhalten bleiben. Durch zeitintensive Arbeitsschritte generieren wir durchdringenden Geschmack und können uns daher erlauben, auf Geschmacksverstärker wie Glutamat und Hefeextrakt zu verzichten.

Zu unseren Speisen servieren wir Ihnen persönlich ausgewählte natürliche Weine, die auch biozertifiziert sind, und Karlsruher Trinkwasser, letzteres gratis, weil wir Business mit Wasser unanständig finden. 

Wir beschäftigen 6 sozialversicherungspflichtige Mitarbeiter (Stand Dezember 2021), 4 Davon in Vollzeit. Minijobber haben wir nicht.

Wenn es Ihnen bei uns gefällt, freuen wir uns sehr über Ihre Empfehlung – analog oder digital.
Sie möchten konstruktive Kritik loswerden oder mit uns in Kontakt 
treten? Schreiben Sie uns gerne eine mail, wir danken Ihnen.

In einem 1928 von Otto Haesler (1880–1962), unter der Regie von Walter Gropius, entworfenen, denkmalgeschützten, Gebäude führen wir seit Juni 2014 ein einzigartiges Restaurant mit Dachterrasse und Gartenterrasse, sowie einen Feinkostladen für „erasmus zu Hause“.

Warum Erasmus? Für Erasmus von Rotterdam war die Vermittlung von Bildung zentral. Bildung befähigt uns zu freiem Denken, zu eigenen Urteilen, zu verantwortlichem Handeln.

Unser Credo: Je mehr Sie über Ihr Essen Wissen, desto mehr können Sie es genießen (die entsprechende Qualität vorausgesetzt). Ihnen eine ganzheitlich nachhaltige und gleichzeitig genussintensive Produktqualität zu bieten, diese mit entsprechendem Handwerk und Wissen bis auf Ihren Teller zu erhalten und für Frage und Antwort akademisch fundiert bereit zu stehen, das ist unser Ansatz.

 

 

 

 

Gut für uns und gut für Sie:
In der wimmelnden Landschaft der Gastronomie kommen gute Tipps sehr gelegen.

                                         

Menüs

Nur mit echtem, weißem, wildem, italienischem Trüffel (tuber magnatum pico), ohne frevelhaftes Trüffelöl

Trüffelmenü

Uovo al tegamino con tartufo bianco //
Bioland-Spiegelei mit 3 g weißem Trüffel (veget.)
(39,–)

Carne cruda all’albese //
Piemontesisches Tartar vom Malscher Hinterwälderrind, 
Eigelb, 3 g weißer Trüffel (49,–)

Tajarin al tartufo bianco //
Hausgemachte Pasta „Engelshaar“mit Deutschlands fairster Bio-Butter,
Parmigiano von vacca bianca Modenese Kühen und 5 g wildem weißem Trüffel aus der Toskana (veget.)
(59,-)

Cardi, fonduta di Gryère, crema di patate, tartufo bianco //
Distel, geschmolzener Gryèrekäse, Kartoffelcreme, 3 g weißer Trüffel aus der Toskana (veget.)
49,–

 

 

 

vegetarisch

Menu „Flora e Fauna“

Gnocchi alla barbabietola, finocchio, zafferano, limone //
Rote-Bete-Gnocchi, Fenchel in Safran geschmort, Zitronencrème

 

Zucca, Castagne , trombette dei morti e cavolo nero //
Cremiger Kürbis, samtige Kastanie, knuspriger Grünkohl
und Herbsttrompetenpilze

 

Tortellini ripieni di Parmigiano 60 mesi di vacca bianca Modenese, pera, tartufo autunnale, sedano rapa//
Tortellini mit 60 Monate gereiftem Parmigiano Reggiano von vacca bianca Modenese Kühen gefüllt, Birne, Herbsttrüffel, Knollensellerie

 

Cardi, fonduta di Raschera, crema di patate, tartufo bianco //
Diestel, geschmolzener Rascherakäse, Kartoffelcreme, weißer Trüffel aus der Toskana

 

Formaggio //
Meisterlich gereifter Käse

 

Mela, gelato alla vaniglia, caramello//
Apfelconfit, Vanilleeis, Karamellsauce

6 Gänge, inklusive Karlsruher Trinkwasser  € 139,- 

4 Gänge (Zucca, Tortellini, Cardi, Dessert ODER Käse)  €105,- 

Gerne servieren wir Ihnen eine stimmige Weinbegleitung € 10 je Gang.

Menu „Terra e Mare“

Gamberi rossi di Mazara del Vallo, Topinambur, Ostriche //
Rote, wilde, sizilianische Garnele, Topinamburcrème, Austernmousse

Rigaglie di pollo con capesante e cardi //
Geflügelklein vom biodynamischen Hühnchen aus Künzelsau mit Jakobsmuschel und Diestel

Tortelli ripieni di uova di rombo, frutti di mare, bio-caviale di Riofrio //
Tortelli mit Rogen vom wilden bretonischen Steinbutt gefüllt, wilde Muscheln, Bio-Kaviar EXCELLSIUS 000

 

Maiale con cavolo e radice bianca//
Dreierlei vom biodynamischen Schwäbisch-Hällischen-Eichelschwein, marinierter Weißkohl, Rettich

Formaggio //
Meisterlich gereifter Käse

 

Tortino di mandorle, melograno, rosmarino e cioccolato //
Mandelküchlein mit Granatapfel, Rosmarin und
Original Beans Cru Schokolade

6 Gänge, inklusive Karlsruher Trinkwasser  € 139,-

4 Gänge (Geflügelklein, Tortelli, Eichelschwein, Dessert ODER Käse)     € 105,- 

Gerne servieren wir Ihnen bis zu sechs Gänge - inklusive Gruß aus der Küche und Naschereien zum Abschluss - die volle fine-dining-experience, rein pflanzlich und 100% bio

Menu „Plantae“ – rein pflanzlich

Oyster Bar Karlsruhe

Austern serviert mit Bioland-Pumpernickel, Upländer Biolandbutter und sizilianischer Zitrone von den Contadini per Passione.

Fines de Claire Saint Kerber No.2 Bio
Cancale, Bretagne,Atlantik
4,30 23,–

Tia Maraa No.3
Irland / Marenne-Oleron
5,50 30,–

Gillardeau No.3
Oléron, Charente Maritime, Atlantik
5,50 30,–

Bio Plates 000
Grevelingen, Zeeland, Nordsee
6,60 36,–

Huitres Super Speciales Tarbouriech No.3
Lagune de Thau, Herault, Mittelmeer
7,90 45,–

Bio Caviar de Riofrio aus Spanien, der weltweit einzige Biokaviar

Bio Caviar Clasico

15g      59,–

30g     111,–

 

Bio Caviar clasico EXCELLSIUS 000

50g     207,–

120g     470,–

Bio Caviar Especial

15g     47,–

30g     90,–

 

Bio Caviar Especial EXCELLSIUS 000

50g     176,–

100g     342,–

Serviert im Eiskristallglas, mit hausgemachten Buchweizenblinis und biodynamischer Crème Fraîche

 

Weinempfehlung

Terzavia Brut Nature (Bio)
Grillo
Marco de Bartoli – Marsala, Sicilia
61,–

2018 „Orthogneiss“ Muscadet de Serve et Maine (Bio)
Melon de Bourgogne
Domaine de l`Écu – Le Landreau, Pays Nantais, Loire
42,–

à la carte Vorspeisen

Gnocchi alla barbabietola, finocchio, zafferano, limone //
Rote-Bete-Gnocchi, Fenchel in Safran geschmort, Zitronencrème (veget.)
26,-

Zucca, Castagne , trombette dei morti e cavolo nero //
Cremiger Kürbis, samtige Kastanie, knuspriger Grünkohl
und Herbsttrompetenpilze (veget.)
24,-

Rigaglie di pollo con capesante e cardi //
Geflügelklein vom biodynamischen Hühnchen aus Künzelsau mit Jakobsmuschel und Distel
28,-

Gamberi rossi di Mazara del Vallo, Topinambur, Ostriche //
Rote, wilde, sizilianische Garnele, Topinamburcrème, Austernmousse
32,-

Antipasto misto di salumi, formaggi e verdure //
Klassisches italienisches Antipasto mit handwerklichen Wurstwaren, Käse und Gemüse
31,–

Happy foie gras //
Bloc von ungestopfter Entenleber, hausgemachte Focaccia, Rucola
34,–

á la carte Pastagerichte

Tajarin al tartufo bianco //
Hausgemachte Pasta „Engelshaar“mit Deutschlands fairster Bio-Butter,
Parmigiano von vacca bianca Modenese Kühen und
wildem weißen Trüffel aus der Toskana (veget.)

mit 5 g Trüffel 59,- mit 8 g Trüffel 89,-

 

Tortelli ripieni di uova di rombo, frutti di mare, bio-caviale di Riofrio //
Tortelli mit Rogen vom wilden bretonischen Steinbutt gefüllt, wilde Muscheln,
Bio-Kaviar EXCELLSIUS 000
36,–

Spaghetti Senatore Cappelli alla carbonara //
nach tradizionellem Römischem Rezept mit Guanciale, Pecorino Romano, Parmigiano Reggiano und Ei
22,- 

Tortellini ripieni di Parmigiano 60 mesi di vacca bianca Modenese, pera, tartufo autunnale, sedano rapa//
Tortellini mit 60 Monate gereiftem Parmigiano Reggiano von vacca bianca Modenese Kühen gefüllt, Birne, Herbsttrüffel, Knollensellerie (veget.)
36,–

á la carte Hauptgerichte

Cardi, fonduta di Gryère, crema di patate, tartufo bianco //
Distel, geschmolzener Gryèrekäse, Kartoffelcreme, 3 g weißer Trüffel aus der Toskana (veget.)
49,–

 

Maiale con cavolo e radice bianca//
Dreierlei vom biodynamischen Schwäbisch-Hällischen-Eichelschwein, marinierter Weißkohl, Rettich
38,–

 

Trancio di spigola bretone arrosto, raviolacci alla bieta, salsa di limone e capperi //
Filet vom wilden, bretonischen, angelgefischten Wolfsbarsch, auf der Haut gebraten, große Ravioli mit Mangoldfüllung, Zitronensauce mit Kapern
46,–

 

Bis Weihnachten
aber immer nur in kleinen Mengen vorbereitet (Vorbestellung möglich)

Braten von der biodynamischen Gans aus Künzelsau, Gewürzrotkohl, Kartoffelknödel, geschmorte Kastanien und Beifußsauce

€ 48 p.P. (ab 2 Personen)

á la carte Desserts

Formaggio //
Meisterlich gereifter Käse
19,-

 

Mela, gelato alla vaniglia, caramello//
Apfelconfit, Vanilleeis, Karamellsauce
19,–

Tortino di mandorle, melograno, rosmarino e cioccolato //
Mandelküchlein mit Granatapfel, Rosmarin und
Original Beans Cru Schokolade
19,–

Tiramisú
16,–

Gelato e sorbetto fatto in casa //
Hausgemachtes Eis und Sorbet
4,- je Kugel

Weinbegleitung

Gerne servieren wir Ihnen eine stimmige Weinbegleitung € 10 je Gang.

Naturwein

Weinkarte

Unser Weinkeller hält großartig gemachte Weine, aus Italien, Frankreich und Deutschland für Sie bereit. Ermöglichen Sie sich und ihren Freunden eine wahrhaft besinnliche Weinreise durch die Natur- und Kulturtraditionen dieser europäischen Weinregionen. Unsere Flaschenweinkarte können Sie hier als PDF einsehen.

Andrea & Marcello Gallotti

Andrea

Der Titel ihrer 2012 auf Englisch und Italienisch verfassten Bachelorarbeit lautet: „Energetische Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft: Bewertung der Betriebe im landwirtschaftlichen Bezirk Mailand-Süd mit quantitativen und qualitativen Indikatoren.“ Seit ihrem ans Abitur anschließenden Jahr in Australien, wo sie Äpfel, Birnen, Mangos und Trauben geerntet hat, verbrachte sie regelmäßig Zeit in der Landwirtschaft. Zurück in Deutschland absolvierte Sie jedoch erstmal eine Ausbildung zur Köchin. Um theoretisch auf den Kursinhalt der Universität der Gastronomischen Wissenschaften in Pollenzo aufzubauen, besuchte sie ein Jahr lang Weiterbildungen des biologisch-dynamischen Bauernverbands im Piemont. Nach 1,5 jähriger Abendschule in Bruchsal hat die Inhaberin des erasmus im Frühjahr 2015 die Prüfung zur „staatlich geprüften Fachkraft für die Landwirtschaft“ abgelegt. Zum Ausgleich geht Andrea gerne Laufen.

Marcello

Marcello ist in Rom geboren und aufgewachsen. Nach Deutschland kam er 2013, um mit Andrea, die er an der Universität in Pollenzo kennengelernt hatte, etwas Großartiges aufzubauen. Seine Bachelorarbeit bestand in der Analyse eines Buches, welches er bei seiner Großmutter entdeckt hat: Ein Kochbuch, dass den Historikern bisher unbekannt war und das im ewig währenden Streit zwischen Frankreich und Italien um den größten Einfluss auf die heutige Gastronomiekultur  für neue Erkenntnisse gesorgt hat. Marcello führt zwei Vollzeitköche im Restaurant an. Seine wichtigste berufliche Station war bei Gualtiero Marchesi, Italiens Erster Drei-Sterne-Koch, (2005-2006, Hostaria dell´Orso). Zuvor hatte er die Kochschule von Antonio Sciullo, ehemals zwei MICHELIN-Sterne, besucht. Vor dem Studium der Gastronomischen Wissenschaften betrieb Marcello ein kleines Lokal in der Nähe von Rom, welches bald die Aufmerksamkeit der Szene weckte. Marcello und Andrea haben zwei Kinder im Grundschulalter.

Werde Teil unseres Teams

Wir suchen

  • Oberkellner*In (Maïtre) (m/w/d)
  • Chef der Rang (m/w/d)
  • Sommelier (m/w/d)
  • Feinkostverkäufer (m/w/d)

Darüber hinaus nehmen gerne Initiativbewerbungen entgegen.

Was wir bieten:

  • Das Kennenlernen einer neuen Art, die Gastronomie zu leben,
  • ein junges, internationales, ambitioniertes Team.
  • zuvorkommende, wohlmeinende, respektvolle Gäste und Kolleg*innen,
  • Bezahlung nach Tarif, Überstundenvergütung, Mitgestaltung des Dienstplanes,
  • Die Förderung von vielfältigen Weiterbildungsangeboten,
  • Sonntags, Montags und die meisten Feiertage frei, auf Wunsch auch 4-Tage-Woche möglich

Bewerbungen an:  info@erasmus-karlsruhe.de (Frau Andrea Gallotti)

Lebensmittelhandwerk

Verwöhnen Sie sich zu Hause mit unserer Bio-Feinkost

Was Sie in unserem Laden erwartet?

Feine, handwerklich wertvolle Bio-Feinkost: Pasta aus alten Getreidesorten, Naturwein, reinsortiges Olivenöl, direkt importierte italienische Salumi, meisterlich gereifte Käsespezialitäten, handgeschöpfte Fairtradeschokolade, piemontesische Haselnüsse, besonderer Risottoreis, eingelegtes Gemüse, von uns Eingewecktes, kleine und große Geschenke und vieles mehr.

Gerne können Sie für die Produkte aus unserer Kühltheke eigene Behältnisse mitbringen.

Bio mit Zukunft und Genuß

Unser Restaurant ist biozertifiziert und wir sind Bioland-Goldpartner. 

Die von uns verwendeten Zutaten sind zu 100 % biozertifiziert oder wild, kommen weitestgehend aus nächstliegender kleinbäuerlicher Landwirtschaft und stehen für eine handwerkliche, diversifizierte Lebensmittelkultur. 

Obst und Gemüse: 

Biolandbauer Horst Reiser, Straubenhardt

Naturkosthandel Rinklin, Eichstetten (Bio)

Milch, Quark, Joghurt, Butter:
Bioland Schwarzwaldmilch bzw.- heumilch, Sahne und Butter

Eier:

Biolandbauer Horst Reiser, Straubenhardt

Hülsenfrüchte, Getreide, Olivenöl, Oliven, geschälte Tomaten, Kapern: 

Direktimport von kleinen Biobetrieben in Italien, die uns auch einen fairen Umgang mit Ihren Mitarbeitern garantieren und besondere Sorten kultivieren. 

Käse: 

teilweise Direktimport von kleinen Biobetrieben in Deutschland, Italien und den Niederlanden 

Meisterlich auf den Punkt gereifte (Bio-)Käse erhalten wir von den Affineuren Hervé Mons, Fiorenzo Giolitto und Markus Kober. 

Rindfleisch:
Einzelfleischstücke (Ausnahmen für Veranstaltungen) kommen von biozertifierten Tieren von der Schwäbisch Hällischen Erzeuger-gemeinschaft

Ganze Tiere (Glanrind, Presidio Slow Food) bekommen wir vom Demeterbauern Simon (Bainerhof) in Waldböckelheim

Schweinefleisch: 

Ganze Biotiere, bzw Demetertiere der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall 

Lammfleisch: 

ganze Biotiere der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall 

Tauben: Biolandwirt Bäuml, Biburg

MSC-zertifizierten Fisch und andere Meerestiere aus Wildfang, unproblematischer Fischerei oder Bio- Zucht: Firma Südfisch, Muggensturm, Karlsruher Rheinfischer Fritz Kuhn

Fasan, Wildschwein, Reh, Hirsch: 

bekommen wir aus echter Jagd, die in der Karlsruher Gegend, im Hohenloher Raum und nahe Straßburg stattfindet, nicht aus Gehegen im Wald.

Hühner, Enten und Gänse: 

Demeter Brunnenhof, Künzelsau 

Biolandhof der Familie Krehbiel (Mühlhof) in Wartenberg-Rohrbach

Pasta al grano duro aus der alten Weizensorte „Senatore Cappelli“, mit ausschlieslich italienischem Weizen, natürlich bio: Felicetti, Predazzo (Tn)

Bio-Kaffee: Rösterei Espresso Tostino Karlsruhe 

Trockenware, wie Zucker, und Nüsse: 

Naturkosthandel Rinklin, Eichstetten (Bio) und Direktimport aus Italien (Pistacchio di Bronte, Presidio Slow Food, bio) 

Aceto Balsamico tradizionale di Modena und 

Aceto Balsamico di Modena: Guerzoni (Demeter)

Mehl: 

Biolandbauer Horst Reiser, Straubenhardt

Dachswanger Mühle, Freiburg (Bioland)

Bio-Parmigiano Reggiano: Caseificio sociale Santa Rita

Dass wir auch wirklich Bio sind, wird regelmäßig kontrolliert. Der Bio-Zertifizierer hat die Nummer:

DE-ÖKO-006

Folgende von uns verwendeten Zutaten stammen jedoch (noch) nicht aus biologischer Landwirtschaft: (tagesaktuell): Einige Sprossen (zur Dekoration) Honig aus unserem Garten

Aus Wildfang, Flora und Fauna stammend und damit nicht biozertifiziert sind: Austern, Sizilianische Garnelen, Trüffel, Steinpilze, Fasan, Meeresfrüchte in Risotto, Fenchelsamen beim Schweinebauch

Sollten Sie von Lebensmittelallergien oder Intoleranzen betroffen sein, teilen Sie uns dies bitte mit. Wir beraten Sie gerne.

Selbstverständlich halten wir auch eine Speisekarte mit entsprechenden Kennzeichnungen für Sie bereit.

Engagement

Transformation als Kultur der Kooperation

Laut Gesetzgebung muss jeder Gastronom, der seine Zutaten als „bio“ bezeichnet, den Wahrheitsgehalt dieser Aussage regelmäßig von einer Bio-Kontrollstelle überprüfen lassen. Wer sich ein Bild machen möchte, was es mit „Bio“ überhaupt auf sich hat, dem empfehlen wir diesen Artikel. Dass alle unsere zertifizierbaren Zutaten (wild Lebendes ist hier ausgenommen) biologisch zertifiziert sind, wird regelmäßig von der Bio-Kontrollstelle ABCERT, die die Codenummer DE-Öko-006 trägt, überprüft. Wir sind über die Bio-Zertifizierung hinaus noch Gold-Partner des Anbauverbandes Bioland. Voraussetzung der Gold-Partnerschaft ist, dass mindestens 90% der gesamten Zutaten bio-zertifiziert sind und dass den nach strengeren Bio-Richtlinien hergestellten Bioland-Zutaten im Vergleich zu den „nur“ nach EU-Öko-Verordnung hergestellten Zutaten im Einkauf Vorrang gegeben wird. Unsere Bio-Zutaten sind größtenteils Bioland-zertifiziert, die zweitgrößte Menge machen Demeter-zertifizierte Produkte aus, dann kommen andere Anbaubverbände und die nach EU-Richtlinien hergestellten Zutaten.

Warum kochen wir nicht ausschließlich mit Bioland,- und Demeterzutaten? Weil wir viele enge Kontakte zu Produzenten, gerade nach Italien, pflegen, die mit diesen Marken nichts anfangen können, da Sie größtenteils lokal verkaufen. In manchen Fällen sind unsere Produkte so stark auserwählt (z.Bsp. traditionelle Wurstwaren der alten Schweinerasse „Nero di Calabria“), dass wir außerhalb der Ursprungsregion die einzigen Einkäufer sind. Warum uns alte Rassen wichtig sind, können Sie nach der Lektüre dieses Artikels nachvollziehen (erschienen im Mondschein Magazin 08/2022). Und was den „Standard“ angeht, der ja bei den Verbänden grundsätzlich höher ist, als bei EU-bio: Auch im EU-Bio Bereich können Landwirte ja freiwillig mehr für das Tierwohl, die Natürlichkeit und die Auswirkungen auf Boden und Wasser unternehemen.

Warum kochen wir nicht ausschließlich mit Zutaten regionaler Herkunft, dies würde doch soviel Transport-Co2 einsparen? Wir sehen in der Gastronomie eine große, einzigartige,  und alle Beteiligten bereichernde Chance, auch weiter entfernte Regionen authentisch erlebbar zu machen. Als Gäste möchten wir Vielfalt in der Gastronomielandschaft. In einem Land, dessen jeder vierte Einwohner neben der deutschen auch eine andere Kultur verinnerlicht hat, möchten wir diese Mannigfaltigkeit unserer Weltküchen intensiv und wertschätzend erleben. Die Aufgabe des internationalen Handels sehen wir darin, dies zukünftig Co2-einsparend zu ermöglichen. Die Digitalisierung kann uns helfen, regional verwurzelte, identitätsstiftende Zutaten aufzuspüren und deren ganzheitlichen Wert mitzuliefern. Wir können und mit Kleinbauern in Indien genauso verbunden fühlen, wie mit dem Landwirt um die Ecke. Wir möchten als „Gastronomenpaar mit Migrationshintergund“ eine Nähe und Verbundenheit auch zum Nicht-Regionalen ermöglichen. Die internationale Slow Food Bewegung mit Ihrer Veranstaltung „Terra Madre“ zeigt seit 2004 auf, dass eine globale Vernetzung zwischen KleinbauerInnen, LebensmittelhandwerkerInnen, Köchinnen, JournalistInnen, HändlerInnen, PolitikerInnen, Kulturschaffenden und VerbraucherInnen möglich ist und Wunderbares entstehen lässt.

Warum sind wir aber Bioland-Partner? Weil wir damit Teil einer Wertegemeinschaft im deutschsprachigen Raum sind. Für Unternehmen wie das unsere gibt es momentan leider keine eindeutige Lobby. Doch Bioland hat als erster Bio-Anbauverband erkannt, dass die Gastronomie im Transformationsprozess unseres Lebensmittelsystems eine wichtige Rolle spielen wird. Die Biolandgemeinschaft ist groß (circa 9000 Landwirte und 1000 Partnerunternehmen aus Verarbeitung, Handel und Gastronomie) und dementsprechend vielfältig. Bioland feiert 2021 sein 50-jähriges Jubiläum. Ein halbes Jahrhundert an Erfahrungen, Innovationen, Kooperationen, politischer Arbeit, Forschung und Marktpräsenz. Das ist doch ein gutes Fundament, um mehr zu erreichen, finden wir. Das Leben ist Bewegung. Und wir sind uns bewusst, dass wir mit starken und handlungsfähigen Partnern mehr erreichen können als alleine.

Hier gibt es einen schönen Film, der Wichtiges über Bioland auf den Punkt bringt.

Gut, Sauber, Fair.

Auch Slow Food ist eine Wertegemeinschaft, der wir uns zugehörig fühlen. Wir kaufen Produkte der Slow Food Presidi ein, zum Beispiel den Rohmilch Bauern Gouda (NL), den Moscato di Saracena (IT) und den Schaumwein aus der Champagnerbratbirne von Jörg Geiger (D). Wir verwenden Produkte der Slow Food Arche des Geschmacks, zum Beispiel das Filder Spitzkraut (D). Wir beziehen Produkte von Produzenten, die „gut, sauber und fair“ produzieren. Das ist jetzt der Punkt, wo es ein bisschen komplizierter wird. Der Dreiklang steht für den Standard, den Slow Food Mitglieder an Ihre Lebensmittel stellen. Nun ist die Definition dieses Slogans aber jedem Mitglied selbst überlassen, denn wenn ein Verein einen konkreten Standard für jedes Lebensmittel festlegen wollte, so müsste er diesen auch kontrollieren und das geht momentan leider über die Möglichkeiten Slow Foods hinaus. Carlo Petrini, der Gründer von Slow Food und von unserer Universität (University of Gastronomic Sciences) hat „gut, sauber und fair“ in einem Buch definiert. Für uns ist es an dieser Stelle leichter, Ihnen ansatzweise darzustellen, welche Produkte wir von wem beziehen. Was diese Produkte ausmacht, sprengt diesen Rahmen, daher stellen wir es Ihnen gerne mündlich dar. Aber seinen Sie sicher: Unsere Produktqualität und handwerkliche Fähigkeit schmecken Sie auch, wenn Sie an all diesem nicht interessiert sein sollten.

Bio-Spitzenkoch.

Mit der Aufnahme in die Vereinigung der „Bio-Spitzenköche“ haben wir im Sommer 2018 einen Meilenstein in der Geschichte unseres kleinen Familienbetriebes erreicht. Das Projekt ist Teil des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN), initiiert vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.
Wir sind seit 2016 das erste BIO-fine-dining-Restaurant Deutschlands. Gerne stellen wir unsere Erfahrung in dieser und zukünftigen Vernetzungen zur Verfügung, um die Gastronomie als verlängerten Arm der Landwirtschaft im Transformationsprozess unseres Lebensmittelsystems zu stärken.

Wasser ist Leben.

Sie zahlen für das Leitungswasser, dass wir Ihnen (mit oder ohne Sprudel) servieren eine freiwillige Spende, die wir zu 100 % an Viva con agua überweisen, um damit Trinkwasserbrunnenbauprojekte zu unterstützen. Das gute Karlsruher Leitungswasser ist das erste klimaneutrale Leitungswasser in Deutschland. Wir filtern und kühlen es und versetzen es auf Ihren Wunsch mit Kohlensäure, bevor wir es in die schönen Soulbottle-Flaschen füllen, aus denen wir Ihnen Ihr Wasser am Tisch servieren.

In Rom gibt es Leitungswasser seit circa 2700 Jahren gratis, für jedermann, und – frau, ob arm oder reich. Die zunehmende Privatisierung des Wassers, von manch einem als einziger Weg, um dessen Wertschätzung zu erreichen, dargestellt, halten wir für falsch und beängstigend. Wasser ist Gemeingut und Grundlage allen Lebens. Dafür möchten wir ein Zeichen setzen – auch wenn es uns den leicht verdienten Umsatz kostet. Zeigen Sie uns, dass Sie unsere Philosophie teilen, spenden Sie in die blaue Box neben unserer Kasse. Es danken Ihnen die immer noch erschreckend vielen Menschen ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Tierschutz auf dem Teller.

Im November 2018 hat uns die Schweisfurth Stiftung für unser Engagement bis auf weiteres die Auszeichnung „Tierschutz auf dem Teller“ verliehen. Die Jury zeigte sich besonders angetan von unserem Ansatz der Ganztierverarbeitung und unserer vielfältigen und ansprechenden vegetarischen Auswahl. Gerade in Zeiten, in denen das Schwarz-weiß-Malen unserer bunten Realität durch die sozialen Medien beflügelt wird, finden wir es wichtig klarzustellen: Eine nachhaltige Landwirtschaft braucht Tiere als Düngelieferanten und Landschaftspfleger. Weniger Fleischkonsum (und dafür besseren) möchten wir anregen. Auf Fleisch und andere tierische Produkte in unserer Küche zu verzichten, ist für uns keine Option. Ein gewissenhafter Einsatz dieser Produkte ist durchaus mit höchsten Ansprüchen an die Nachhaltigkeit vereinbar.

Hier können Sie einen Artikel zum Thema lesen, den wir im Dezember 2021 in der „Südzeit“, dem Magazin des Dachverbandes Entwicklungspolitik Baden Württemberg e.V. veröffentlicht haben.

Gibt es bei uns denn auch vegetarische und vegane Gerichte?  Auf jeden Fall! Wir teilen unheimlich gerne unsere Begeisterung für die Vielfalt an vegetarischen und veganen Rezepten in der italienischen „cucina povera“. Energie,- und zusatzstoffintensiv gefertigte Ersatzprodukte lehnen wir jedoch grundsätzlich ab, weil wir dafür schlichtweg kein Bedürfnis erkennen können. Deren negative Auswirkungen auf eine ganzheitlich betrachtete Nachhaltigkeit wiegen nach unserem Wissensstand in der Waagschale leider unausgeglichen schwer. Gleiches gilt für sogenanntes Laborfleisch.

17 Ziele für nachhaltige Entwicklung - Zukunftsfähige Gastronomie.

Ja, wir lieben das Denken im Großen!
Mit unserem Unternehmen leisten wir aktiv einen Beitrag zur Erreichung folgender von der UN definierten Ziele für nachhaltige Entwicklung:

1. Ziel: Keine Armut: An unserer Wertschöpfungskette sind ausschließlich Menschen und deren Familien beteiligt, die Ihre Steuern am Ort Ihres täglichen Schaffens bezahlen. Über die handwerklich wertvolle biologische Landwirtschaft unterstützen wir außerhalb von Europa kleinbäuerliche Strukturen, die hervorragend geeignet sind, um ein würdevolles Leben von und mit der Landwirtschaft zu ermöglichen. Die biologische Landwirtschaft schützt die für Wohlstand wichtigste Ressource Boden. Die Futtermittel der Tiere, dessen Fleisch wir Ihnen servieren, werden nicht aus dem globalen Süden importiert. Die dortigen Flächen können somit zur Nahrungsmittelproduktion für die dortige Bevölkerung genutzt werden.

2. Ziel: Kein Hunger:  Wir vermeiden Lebensmittelverschwendung, wie auch Völlerei. Als unser Gast dürfen Sie genießen. Aber wenn Sie den Genuss von Stopfleber und Hummer als Statussymbol brauchen, sind wir das falsche Restaurant für Sie. Auch Filet bekommen Sie bei uns nur selten. Weil das Tier eben nur sehr wenig davon hat. Der internationale Fleischhandel hemmt die wirtschaftliche Entwicklung von Ländern, denen wir unsere ungewollten Fleischteile verkaufen müssen. Zugespitzt ist es so: In unserem Restaurant gibt es kein Filet, damit es anderswo genug zu Essen gibt. Mal ehrlich: Immer nur Filet ist doch auch langweilig.  Bei uns wird geschmort, sous-vide-gegart, gewolft und farciert. Es werden Pasteten, Terrinen, Füllungen, Fonds, Saucen und Würste hergestellt. Dadurch entsteht für Sie geschmackliche Vielfalt.

3. Ziel: Gesundheit und Wohlergehen: Wir kochen so, dass Sie sich am nächsten Tag großartig fühlen! Das Weglassen von Zusatzstoffen, der ausschließliche Gebrauch von unverarbeiteten Grundzutaten und gesunden Ölen, Butter von weidenden Küchen, das regionale Biogemüse, das toskanische Getreide von alten Sorten, die Weine mit wenig oder ganz ohne Schwefel,… Weder Sie, noch die Umwelt oder andere Menschen müssen wegen Ihres Genusses einbüßen.
Während des Anbaus unserer Zutaten musste sich kein Landwirt in eine Pestizidwolke begeben. Unsere Zutaten sind gentechnikfrei, voller sekundärer Pflanzenstoffe, komplexer Kohlenhydrate und ungesättigter Fettsäuren.

4. Ziel: Hochwertige Bildung: Warum hört man sooft den Vorwurf des greenwashings in der Gastronomie? Warum werden komplexeste Sachverhalte innerhalb unseres Lebensmittelsystems scheinbar sooft banalisiert? Wir glauben, dass schlichtweg die Bildung fehlt. Weil wir unser Lebensmittelsystem nicht mehr verstehen, sind wir vermeintlich einfachen Antworten (auf vielleicht falsche Fragen) gegenüber ausgeliefert. Tagtäglich setzen wir uns in unserem Restaurant dafür ein, die Vielschichtigkeit der ganzheitlich nachhaltigen Gastronomie zu erläutern. Auf Konferenzen, in Zeitungsartikeln, in Interviews, stehen wir Rede und Antwort. Das gehört für uns dazu.
Und auf globaler Ebene? Durch unseren Einkauf von Fairtradeprodukten, welche im globalen Süden das Familieneinkommen verbessern, werden dort mehr Ausgaben für bessere Bildung möglich.

5. Ziel: Geschlechtergleichheit: Unser Team ist zu 70% weiblich. Die unternehmerische und organisatorische Verantwortung teilen wir uns als Inhaber-Ehepaar.

6. Ziel: Sauberes Wasser und Sanitäteinrichtungen. Siehe: Engagement: Artikel „Wasser ist Leben“.

7. Ziel: Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum (sdg8): Wir legen sehr viel Wert auf ein angenehmes Miteinander in unserem Team. Regelmäßige Gehaltserhöhungen, ausbezahlte Überstunden, das Mitgestalten des Dienstplans, werden von unserem Team geschätzt. Ach, und bei uns gibt es kein Gehalt „unter der Hand“. Das aktuelle System zwingt Menschen, eine Parallelwirtschaft aufzubauen. Wir fragen uns, ob dieses System nicht geändert werden könnte, sodass der Zwang, dem eigentlich niemand ausgesetzt sein möchte, dem sich aber auch die Wenigsten einzeln widersetzen können, entfällt.

Noch ein Vorteil des Direkteinkaufes: Indem wir direkt beim Landwirt einkaufen, fördern wir die Entwicklung und den Erhalt ländlicher Strukturen.
Wir stehen für ganzheitliche Nachhaltigkeit: Ökologisch, sozial und kulturell. Das bringt ein ständiges Abwägen mit sich. Es fordert Zeit für eine ehrliche Bestandsaufnahme, bringt ständige Anpassung an sich wandelnde Begebenheiten, einen sich stetig erweiternden Erkenntnisstand, mit sich. Doch es ist der einzige Weg, um eine klare Trennung zwischen Mittel (Wachstum) und Zweck (besser werden) hinzubekommen.

8. Ziel: Nachhaltiger Konsum und Produktion (sdg12): Durch den Genuss in unserem Restaurant kommt Veränderung, nicht durch Verzicht oder Belehrung. Wir möchten Ihnen neue Genußformen vorstellen, die auch noch viele Vorteile für die Umwelt und die Mitmenschen mitliefern. Unsere Gerichte entspringen Marcello´s gastronomischer DNA (die Großmutter war Burgunderin, der Vater ist Neapolitaner, die Mutter Toskanerin). Das ist viel gastronomischer Tiefgang.  Authentizität ist Bedingung für kulturelle Nachhaltigkeit. Aus eben diesem Grund ist es für uns wichtig, Ihnen einen echten Parmigiano Reggiano, von einer der ersten Bio-Cooperativen Italiens, anbieten zu können. Der internationale Handel ist eine kulturelle Bereicherung. Und die Co2 Emissionen? Sind eben nur eines von vielen Elementen der ganzheitlichen Nachhaltigkeit.

9. Ziel: Massnahmen zum Klimaschutz (sdg13): Die kleinbäuerliche, handwerklich wertvolle biologische Landwirtschaft, wie wir Sie durch unser Unternehmen fördern:
–  verursacht weniger CO2 Emissionen, weil sie keine oder kaum externe Dünger und Pflanzenschutzmittel benötigt, welche wiederum energie,- und ressourcenintensiv hergestellt werden.
– baut Humus und damit fruchtbaren Boden auf, statt ihn zu zerstören. Je höher der Humusgehalt des Bodens, desto mehr CO2 kann dieser absorbieren.
– geht schonend mit der wertvollen Ressource Wasser um, sowohl was dessen Verschmutzung, als auch dessen Verbrauch angeht.
– basiert auf regionalen Wirtschaftskreisläufen (Dünge-Stroh-Kooperationen, Vom-Feld-auf den Teller, möglichst wenig Händler zwischen Landwirt und Gastronom/Endverbraucher). Klimabelastende Transportwege werden gespart.
– Erhält Dauergrünland in seiner Rolle als wertvolle CO2-Senke.
– Baut nährstoffhungrige Kulturen auf natürlicher Weise fruchtbarem Boden an, um die nötige Zufuhr von Nährstoffen von vornherein zu minimieren.
– liefert garnicht oder gering verarbeitete Lebensmittel, deren Herstellung keine versteckten Energiekosten mit sich trägt.

Die Verminderung tierischer Lebensmittel, die aus intensiver Haltung stammen, ist die wichtigste Maßnahme zum Sparen von Energie und Emissionen – daher unser attraktives vegetarisches Menü und die Förderung extensiver Tierhaltung.

10. Ziel: Weniger Ungleichheiten: Wir haben einen schwerbehinderten Kollegen langfristig in unser kleines Team integriert.

11. Ziel: Leben unter Wasser (sdg14): Wir verarbeiten ausschließlich ausgewachsene europäische Fische aus Wildfang. Fische aus überlasteten Beständen kaufen wir nicht. Unsere Fische und Meerestiere sind meist handgeangelt oder handgetaucht. Bodenschleppnetze kommen ganz sicher nicht zum Einsatz. Gezüchtete Fische und Meerestiere lehnen wir mit der Ausnahme von Bio-Lachs ab. Viele Fische und Meerestiere sind unbekannt und ausreichend vorhanden. Wir sehen es als unsere Aufgabe, diese zu beschaffen und entsprechende Rezepte zu recherchieren. Warum kaufen wir weiter Lachs? Weil wir nicht radikal sein wollen. Der Lachs ist der mistgegessene Speisefisch in Deutschland. Biolachs ist grundsätzlich besser. Wir möchten uns nicht in eine einsame Ecke stellen. Wandel entsteht in kleinen Schritten. Vielleicht bekennen wir uns in einigen Jahren zur Ablehnung aller Zuchtfische? Das ist möglich.

12. Ziel: Leben an Land (sdg15): Siehe Artikel zur Biolandpartnerschaft.

13. Ziel: Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen und Partnerschaften zur Erreichung der Ziele (sdg16 und 17): Teil des Projektes „Bio-Spitzenköche“, initiiert vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und gefördert vom Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN), zu sein, macht uns stolz. Über unser unternehmerisches Handeln beteiligen wir uns an der Bewältigung gesamtgesellschaftlicher Herausforderungen. Es macht uns unglaublich Spaß, unseren Ideenreichtum einzubringen, um einzigartigen Genuss für den Einzelnen in Einklang mit Bedürfnissen Aller zu bringen. Auch bei Bioland, dem größten deutschen Bio-Anbauverband, sind wir recht aktiv, ebenso bei Slow Food. Wir sind Mitglied im Bundesverband nachhaltige Wirtschaft (BNW), sowie in der Gemeinwohlökonomie. In Karlsruhe selbst engagieren wir uns nach unseren Möglichkeiten im Nachhaltigkeitsrat der KTG und in der evangelischen Gemeinde.
Aus Leidenschaft kochen wir authentisch italienisch und verwenden dafür möglichst viele Zutaten von hier. Die Zusammenarbeit mit Landwirten und Lebensmittelhandwerkern, auch in ferneren Regionen, liefert uns ein besseres Produkt und eine sichere Herkunft. Wer uns beliefet, kann sicher sein: Sein Produkt wird bei uns mit viel Respekt und Sorgfalt behandelt – vom Eingang in den Kühlschrank bis zum großen Auftritt auf dem Teller.

 

Öffnungszeiten

Restaurant

Die Öffnungszeiten des Restaurants sind:
Abends: Dienstag- Samstag 18:30-23 Uhr.
Mittags: Donnerstag und Freitag 12:00 – 15 Uhr.
Montags und Sonntags haben wir geschlossen. Für die Öffnungszeiten an Feiertagen informieren Sie sich bitte telefonisch.

Bitte planen Sie, nach Möglichkeit, die Tage unter der Woche für Ihren Restaurantbesuch ein. Vielen Dank.

Unsere BIO- Abholgerichte bieten wir nicht mehr an.

Unser BIO- Feinkostladen muss weiterhin geschlossen bleiben, bis wir jemanden gefunden haben, der/die uns hier im Verkauf unterstützt.

Reservierung

 Sie können hier ihren Tisch reservieren. Größere Gruppenreservierungen oder exklusive Buchungen (auch für die Mittagszeit) nehmen wir gerne telefonisch oder per Mail entgegen.

Wir bitten um Verständnis, dass, zum Schutz der Nichtraucher und unserer Mitarbeiter, auf unseren Außenflächen nicht geraucht werden darf.

Hunde, die sich im Restaurant wohl fühlen und wohlerzogen sind, können gerne mitkommen.

Sofern es Ihre Situation erlaubt, freuen wir uns, wenn Sie die Tage unter der Woche für Ihre Reservierung nutzen, um die stark nachgefragten Wochenendtage jenen zu überlassen, die weniger flexibel sind.