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erasmus aktuell

Andrea schreibt in der „Südzeit“…

18. Jan. 2022

Hier können Sie einen Artikel zum Thema Fleischgenuss lesen,
den wir im Dezember 2021 in der „Südzeit“, dem Magazin des Dachverbandes Entwicklungspolitik Baden Württemberg e.V. veröffentlicht haben.

 

Neue Corona Verordnung – was jetzt gilt

11. Jan. 2022

Es gilt eine Sperrzeit von 22.30 – 5.00 Uhr.

Von der Testpflicht bei 2G-Plus sind nur noch ausgenommen:

  • Geimpfte, deren Zweitimpfung nicht länger als drei Monate zurückliegt
  • Geimpfte, die bereits eine Auffrischungsimpfung (Booster) erhalten haben
  • Genesene, deren PCR-Nachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vorherigen Infektion mit dem Coronavirus nicht länger als 3 Monate zurückliegt
  • Personen, für die keine Empfehlung der STIKO zur Auffrischungsimpfung vorliegt

 

Für private Zusammenkünfte, bei denen eine nicht geimpfte und nicht genesene Person teilnimmt, gilt die Begrenzung auf einen Haushalt und zwei weitere Personen eines weiteren Haushalts. Personen bis einschließlich 13 Jahre zählen zur Personenzahl nicht hinzu. Paare, die nicht zusammenleben, zählen als ein Haushalt.

Es gelten auch für Geimpfte und Genesene verschärfte Kontaktbeschränkungen. In geschlossenen Räumen dürfen nur noch höchstens 10 Personen zusammenkommen. Im Freien dürfen nicht mehr als 50 Personen zusammenkommen. Dabei zählen jeweils auch Personen dazu, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können und für die es keine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission gibt.
Personen bis einschließlich 13 Jahre zählen nicht mit.

 

Für nicht private (Firmen-) Feiern: 

Für Geimpfte und Genesene gilt 2G-Plus, d.h. auch Geimpfte und Genesene benötigen neben ihrem Impf- und Genesenennachweis noch einen negativen Antigen- oder PCR-Test.

Ungeimpften ist der Zutritt weder im Innen- noch im Außenbereich gestattet.

 

Wir machen Urlaub

14. Dez. 2021

Das Restaurant schließen wir nach dem 18.12. und öffnen es wieder am Donnerstag, den 13.01.2022

Den Laden schließen wir nach dem 23.12. und öffnen ihn wieder am 13.01.2022

Neue Corona Verordnung BW tritt am 04.12. in Kraft

03. Dez. 2021

Verehrte Gäste,

ab Samstag den 04.12. müssen Sie zusätzlich zum Impfnachweis ein aktuelles negatives Coronatestergebnis (Antigen oder PCR) mitbringen („2-G-plus“). Wer „geboostert“ ist, also genesen oder geimpft plus Auffrischungsimpfung, muss sich nicht testen lassen. Schüler bis 17 Jahre sind hiervon auch weiterhin ausgenommen. Schwangere und Stillende sind nur noch bis 10.12. davon ausgenommen, da es ab diesem Datum vor drei Monaten eine Impfempfehlung von der Ständigen Impfkommission (STIKO) gab.

Geimpfte, deren 2. Impfung nicht länger als sechs Monate zurückliegt, werden wie Personen mit Booster-Impfung behandelt. Sie können also ohne zusätzlichen Testnachweis Gastronomietriebe und Hotelrestaurants besuchen. Dasselbe gilt für  Genesene, die nach überstandener Infektion eine Impfung erhalten haben. Auch sie werden bis max. 6 Monate nach dieser Impfung wie Personen mit Booster-Impfung behandelt.

Wir hoffen auf Ihren starken Wunsch, das gute Leben trotz der widrigen Umstände nicht aufzugeben.

Wir haben gewonnen!

03. Dez. 2021

Düsseldorf, 02.12.2021 – Wir gewinnen den METRO Preis für nachhaltige Gastronomie 2021, der dieses Jahr zum dritten Mal ausgelobt wurde.

Zitat aus der METRO Pressemitteilung:

Das nachhaltige Fine-Dining Konzept von Andrea und Marcello Gallotti hatte es nach der Vorauswahl durch eine Fachjury zunächst unter die Top drei geschafft und rückte in einer öffentlichen Online- Abstimmung auf Platz 1. Die Preisverleihung fand am 2. Dezember im Rahmen des 14. Deutschen Nachhaltigkeitstages statt.

Seit 2016 Deutschlands erstes biozertifiziertes Fine-Dining Restaurant und nun auch Gewinner des METRO Preises für nachhaltige Gastronomie: Das Restaurant erasmus aus Karlsruhe, vertreten durch Andrea und Marcello Gallotti, hat mit seinem nachhaltigen Gesamtkonzept nicht nur die Fachjury, sondern auch die breite Öffentlichkeit überzeugt und die meisten Stimmen im Online- Voting erhalten. „Andrea und Marcello Gallotti setzen auf sorgfältig ausgewählte Produkte sowie volle Transparenz für ihre Gäste. Mit viel Herzblut wird hier an jeder möglichen Stellschraube gedreht und in die Zukunft investiert“, so das Urteil der Fachjury.“ (…)

„„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung und danken den vielen Menschen, die für uns gestimmt haben“, so Andrea und Marcello Gallotti. „Sie bestätigen uns in dem von uns eingeschlagenen Weg zu mehr Nachhaltigkeit in der Gastronomie. Dazu gehören für uns die Biozertifizierung, handwerklich wertvolle Lebensmittel, die Verwendung von alten Sorten und Rassen und der Einsatz von weniger, dafür jedoch geschmacklich intensiverem Fleisch.““ (…)

„Der METRO Preis für nachhaltige Gastronomie möchte kreativen, grünen Gastro-Initiativen eine Bühne bieten, die zeigen, dass Nachhaltigkeit nicht nur eine leere Worthülse ist. Der Preis zeichnet Betriebe aus, die Umwelt und Klima schonen sowie ganzheitlich denken. Gleichzeitig soll die Auszeichnung die Gastrobranche anspornen und inspirieren mit nachhaltigen Projekten anzufangen, weiterzumachen und diese zu verbessern. Daher steht für die Preisvergabe auch nicht die Perfektion des Konzepts im Mittelpunkt, sondern die Leidenschaft, mit der es umgesetzt wird.

Der Finalrunde vorausgegangen war die Auswahl der drei Kandidatinnen und Kandidaten durch eine neunköpfige Experten-Jury, dieses Jahr bestehend aus: Ulrich Glemnitz (Gründer und Geschäftsführer Bunte Burger, Gewinner METRO Preis für nachhaltige Gastronomie 2020), Ingrid Hartges (Hauptgeschäftsführerin Deutscher Hotel- und Gaststättenverband, DEHOGA Bundesverband), Christian Krüger (ehemaliger Sternekoch und heute Leiter HoReCa bei METRO Deutschland), Peter Link (Chefredakteur und Herausgeber vegconomist), Clément Tischer (Co- Founder der NX-FOOD GmbH), Matthias Tritsch (Vorstand bei greentable e.V.), Kerstin Vlasman (Gründerin und Inhaberin FLORIS Catering, Zweitplatzierte METRO Preis für nachhaltige Gastronomie 2020), Andrea K. Weber (Director Corporate Responsibility METRO AG), Dr. Florian Wecker (Co-Initiator der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V.).“

 

Die Orangen sind da!

29. Nov. 2021

Erntefrische, bio-Orangen der Sorte Washington Navel von den Contadini per Passione.

Direkt eingekauft. Ohne Ausbeutung von Erntehelfern. In unserem Laden.

€ 3,30 je kg

Kiste á minimum 15 kg € 45,-

Neue Corona Verordnung der Landesregierung ab 24.11. in Kraft

25. Nov. 2021

Liebe Gäste,

weiterhin dürfen Sie unser Restaurant besuchen, wenn Sie nachweislich gegen Covid-19 geimpft oder davon genesen sind.

Minderjährige, Schwangere, Stillende und Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können (Glaubhaftmachung durch ärztliche Bescheinigung) dürfen die Gastronomie besuchen, wenn sie einen negativen Antigen-Testnachweis vorzeigen können.

Sie brauchen also momentan zusätzlich zur Impfung KEINEN negativen Schnell,- oder PCR-Test.

„2 G“ ab Mittwoch den 17.11.

16. Nov. 2021

Liebe Gäste,

durch die Einführung der „Alarmstufe“ in Baden-Württemberg, dürfen Sie unser Restaurant nur noch besuchen, wenn Sie nachweislich gegen Covid-19 geimpft oder davon genesen sind.  Minderjährige, Schwangere, Stillende und Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können (Glaubhaftmachung durch ärztliche Bescheinigung) dürfen die Gastronomie besuchen, wenn sie einen negativen Antigen-Testnachweis vorzeigen können, das gilt in allen drei Stufen.

Frische biodynamische Enten und Gänse

09. Nov. 2021

Sie können weiterhin bis zum 16.12. Demeter-Geflügel vom Brunnenhof in Künzelsau vorbestellen.
Enten, Gänse, Teile davon,…
Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine mail.

Preise:
Gans und Ente: 27 € / kg
Landgockel: 18 € / kg

empfohlene Bioweine dazu:
Domaine d´Aupilhac, 2020 „Lou Maset“ Languedoc Montpeyroux, Syrah, Grenache, Alicante, Cinsault, Carignan € 15,70
Colle Massari, 2015 „Poggio Lombrone“ Montecucco Sangiovese Riserva  €41,50
Marco Carpineti, 2017 Capolemole Rosso, Nero buono, Montepulciano € 12,70

Aufruf zum voting für uns beim METRO Preis für nachhaltige Gastronomie

05. Nov. 2021

Liebe Gäste,

es ist Zeit, zusammenzustehen.
Wir, das erasmus Karlsruhe, seit 2016 Deutschlands erstes Bio-Fine-Dining-Restaurant und Slow Foodies der akademischen Art, haben uns für den METRO Preis für nachhaltige Gastronomie beworben.
Warum? Wir dachten, schaden könne es nicht, wenn gut sichtbar eine echte Bio-Slow-Food-story erzählt, gefilmt und beworben wird.

Zu gewinnen gab es die Chance, zu inspirieren, Nachfrage zu generieren, Wünsche zu wecken, ein Beispiel zu liefern, den leider oft schwammigen Begriff der Nachhaltigkeit durch eine scharfe Biokante und einen Eckstein aus Slow Food – Werten zu definieren.

Uns erfüllt sicher alle ein individuelles Gefühl, wenn wir METRO lesen. Klar, wir teilen die Haltung zu dem ein oder anderen Argument dieses Themenkomplexes.

Nun sind wir als „Slow-Bio ́s“ aber im Finale bei der METRO. Jetzt würden wir das Ding auch gerne gewinnen.
Dazu brauchen wir Ihre/Eure Stimme! Das ist unsere Chance.

Es sind nur drei Klicks.
Ja, in der „digitalen Welt“ passieren durch dieses Ereignis irgendwelche Dinge, die mit unserer konkreten Welt schwierig gedanklich zusammenzubringen sind.

Aber wenn, hier und jetzt, ganz konkret, durch unsere Erstplatzierung:

  •   sich mehr KöchInnen für eine Biozertifizierung und/oder Slow Food Ausrichtung entscheiden,
  •   mehr Menschen Bio,- und/oder Slow Foodprodukte einkaufen,
  •   mehr Nachfrage nach alten Sorten und Rassen entsteht,
  •   die genussintensive vegetarische Küche mehr geschätzt wird,
  •  der mögliche nachhaltige Genuss von tierischen Produkten wieder mehr Beachtung findet,wäre das nicht drei Klicks wert?
    Bitte lasst uns als Bio ́s und Slow Foodies zusammenhalten und gewinnen!
    Bitte stimmt jetzt gleich für unsere gemeinsamen Werte und für eine zukunftsfähige Gastronomiekultur ab.

    Gerade richtig Lust, mit uns in Kontakt zu treten? Bloß nicht zögern: info@erasmus-karlsruhe.de 0721- 40 24 23 91

Ihre/Eure,

Marcello und Andrea Gallotti

Das Restaurant

Was ist gut?

Diese Frage regt uns immer wieder an.
Als pragmatische Antwort haben wir 2016 Deutschlands erstes BIO-fine-dining Restaurant geschaffen.
Warum? 

Für uns bedingen sich das Gute und das Schöne gegenseitig. Wenn eine Zutat durch ihren Geschmack überzeugt, ist Sie für uns noch lange nicht gut. Sie muss einen Mehrwert für die Gesellschaft liefern, um für uns als Gut bewertet zu werden.


Ebenso befriedigen uns ökologisch vorbildlich hergestellte Produkte nicht, wenn Sie keiner handwerklichen Identität entsprungen sind.
Deshalb kochen wir mit handwerklich wertvollen Biozutaten, die möglichst regionalen Ursprungs sind. Bei der Auswahl nutzen wir meine (Andrea´s)  landwirtschaftliche Fachausbildung und unser (Marcello und Andrea) gemeinsames Studium der Gastronomischen Wissenschaften (B.Sc.). Im regen Austausch mit den Landwirten und Lebensmittelhandwerkern lernen wir stetig mehr und schärfen unser Profil ständig weiter. Auch der Bioland-Verband spielt in dieser Entwicklung eine wichtige Rolle (mehr dazu unter: Engagement).


Marcello´s Kreativität entspringt seiner italienisch-französischen Sozialisation und seinem Studium in Pollenzo. Lange Lehrjahre bei anerkannten Meistern sind der Grund, warum seine moderne italienische Küche so tief in der Europäischen Gastronomiekultur verankert ist.


Dass wir Ihnen eine durchweg hausgemachte Küche servieren, darf Ihnen die Gewissheit geben, dass in unserer Küche präzise Techniken und Traditionen vermittelt werden und dadurch erhalten bleiben. Durch zeitintensive Arbeitsschritte generieren wir durchdringenden Geschmack und können uns daher erlauben, auf Geschmacksverstärker wie Glutamat und Hefeextrakt zu verzichten.


Zu unseren Speisen servieren wir Ihnen persönlich ausgewählte natürliche Weine, die auch biozertifiziert sind, und Karlsruher Trinkwasser, letzteres gratis, weil wir Business mit Wasser unanständig finden. 

Wir beschäftigen 6 sozialversicherungspflichtige Mitarbeiter (Stand Dezember 2021), 4 Davon in Vollzeit. Minijobber haben wir nicht.

Wenn es Ihnen bei uns gefällt, freuen wir uns sehr über Ihre Empfehlung – analog oder digital.
Sie möchten konstruktive Kritik loswerden oder mit uns in Kontakt 
treten? Schreiben Sie uns gerne eine mail, wir danken Ihnen.

In einem 1928 von Otto Haesler (1880–1962), unter der Regie von Walter Gropius, entworfenen, denkmalgeschützten, Gebäude führen wir seit Juni 2014 ein einzigartiges Restaurant mit Dachterrasse und Gartenterrasse, sowie einen Feinkostladen für „erasmus zu Hause“.

Warum Erasmus? Für Erasmus von Rotterdam war die Vermittlung von Bildung zentral. Bildung befähigt uns zu freiem Denken, zu eigenen Urteilen, zu verantwortlichem Handeln.

Unser Credo: Je mehr Sie über Ihr Essen Wissen, desto mehr können Sie es genießen (die entsprechende Qualität vorausgesetzt). Ihnen eine ganzheitlich nachhaltige und gleichzeitig genussintensive Produktqualität zu bieten, diese mit entsprechendem Handwerk und Wissen bis auf Ihren Teller zu erhalten und für Frage und Antwort akademisch fundiert bereit zu stehen, das ist unser Ansatz.

 

 

 

Gut für uns und gut für Sie:
In der wimmelnden Landschaft der Gastronomie kommen gute Tipps sehr gelegen.

                                         

Menüs

NEU Karlsruhes kleine Oyster Bar

Austern serviert mit Bioland-Pumpernickel, Upländer Biolandbutter und sizilianischer Zitrone von den Contadini per Passione.

Fines de Claire // Fines de Cancale,St. Malo, Bretagne, Ärmelkanal
Pro Stück 3,90 // 6 Stück 21,-

Wilde Wattenmeer Austern von den Goede Vissers, Lauwersoog, Gröningen, Niederlande (nich immer verfügbar)//
Pro Stück 3,90// 6 Stück 21,-

Gillardeau No.3 // Oléron,Charente Maritime, Atlantik
Pro Stück 5,- // 6 Stück 27,-

Wilde Plates 000 // Bretagne, Atlantik
Pro Stück 5,50 // 6 Stück 33,-

Huitres Speciales Tarbouriech // Lagune de Thau, Herault, Mittelmmer
Pro Stück 7,20 // 6 Stück 39,-

Bio Caviar de Riofrio aus Spanien

Bio Caviar clasico

15 g 48,-

30 g 90,-

50 g 130,-

Bio Caviar Russian Style

15 g
38,-

Menu „Terra e Mare“

Carpaccio di Gambero Rosso di Mazara del Vallo „selezione Giacalone“//
Carpaccio von der roten sizilianischen Garnele aus Wildfang, Salat von Zitrusfrüchten und Feldsalat

 

Pancia di maiale, finocchietto selvatico, broccoletti  //
Gegrillter Bauch vom biodynamischen Schwäbisch-Hällischen Landschwein, wilde Fenchelsamen, Stangenkohl

Risotto Sant´Andrea ai frutti di mare//
Risotto mit Meeresfrüchten

 

Capretto arrosto con fagioli del purgatorio, broccolo siciliano, raviolini di capretto//
Braten vom biodynamischen Zicklein, kleine weiße Bohnen aus Umbrien,
Brokkoli, Zickleinravioli

 

Formaggio //
Meisterlich gereifter Käse

 

Degustazione di cioccolato //
Variation von unterschiedlichen Original Beans Cru Schokoladen

 

6 Gänge, inklusive Karlsruher Trinkwasser  € 129,-

4 Gänge (Carpaccio, Risotto, Zicklein, Dessert ODER Käse)     € 95,- 

vegetarisch

Menu „Flora e Fauna“

Insalata di finocchio e pompelmo, sauté di castagne e porri,
aceto balsamico tradizionale di Modena extra vecchio (minimo 25 anni)//
Salat von Fenchel und Grapefruit, sautierte Kastanien und Lauch, aceto balsamico tradizionale di Modena extra vecchio (Minimum 25 Jahre)

 

Radicchio brasato al vino rosso, Panizza, Fonduta di Comté, tartufo melanosporum//
Geschmorter Radicchio, Kirchererbsentaler, Fonduta, wilder Wintertrüffel

 

Canederli ripieni di tartufo con porcini al tegame//
Kartoffelknödel mit wildem Wintertrüffel gefüllt, gebratene Steinpilze

 

Uovo in camicia, composizione di verdure invernali, pan brioche//
Pochiertes Ei, Komposition von Wintergemüse, geröstetes Brioche

 

Formaggio //
Meisterlich gereifter Käse

 

Speculoos, mela, castagna //
Spekulatius, Apfel, Kastanie (veget.)

6 Gänge, inklusive Karlsruher Trinkwasser  € 129,- 

4 Gänge (Fenchel, Canederli, Pochiertes Ei, Dessert ODER Käse)     € 95,- 

Gerne servieren wir Ihnen eine stimmige Weinbegleitung € 10 je Gang.

à la carte Vorspeisen

Pancia di maiale, finocchietto selvatico, broccoletti  //
Gegrillter Bauch vom biodynamischen Schwäbisch-Hällischen Landschwein, wilde Fenchelsamen, Stangenkohl
22,-

Carpaccio di Gambero Rosso di Mazara del Vallo „selezione Giacalone“//
Carpaccio von der roten sizilianischen Garnele aus Wildfang, Salat von Zitrusfrüchten und Feldsalat
26,-

Radicchio brasato al vino rosso, Panizza, Fonduta di Comté, tartufo uncinato italiano//
Geschmorter Radicchio, Kirchererbsentaler, Fonduta, wilder Herbsttrüffel (veget.)
28,-

Insalata di finocchio e pompelmo, sauté di castagne e porri,
aceto balsamico tradizionale di Modena extra vecchio (minimo 25 anni)//
Salat von Fenchel und Grapefruit, sautierte Kastanien und Lauch,
aceto balsamico tradizionale di Modena extra vecchio (Minimum 25 Jahre)(veget.)
28,-

Antipasto misto di salumi, formaggi e verdure //
Klassisches italienisches Antipasto mit handwerklichen Wurstwaren, Käse und Gemüse
24 ,-

3 Gamberi rossi di Mazara del Vallo „selezione Giacalone“ grigliati, salsa aioli, crostini di pane //
3 gegrillte rote wilde Garnelen „selezione Giacalone“ aus Sizilien, aioli, geröstete Focaccia
32,-

Happy foie gras //
Bloc von ungestopfter Entenleber, hausgemachte Brioche, Feldsalat
32,-

á la carte Pastagerichte

Risotto Sant´Andrea ai frutti di mare//
Risotto mit Meeresfrüchten
32,-

Canederli ripieni di tartufo con porcini al tegame//
Kartoffelknödel mit wildem Wintertrüffel gefüllt, gebratene Steinpilze (veget.)
32,-

Cicatelli al ragú di agnello //
Cicatelli mit Ragú vom Hohenloher Lamm und Hülsenfrüchten
nach Apulischer Art
24,- 

Tagliatelle al tartufo melanosporum //
Hausgemachte Tagliatelle mit Wintertrüffel (veget.)
36,-

Lust auf eine authentisch-römische Carbonara?
Wenn Sie eine andere klassische Pasta wünschen, sprechen Sie uns an.

á la carte Hauptgerichte

Capretto arrosto con fagioli del purgatorio, broccolo siciliano, raviolini di capretto//
Braten vom biodynamischen Zicklein, kleine weiße Bohnen aus Umbrien, Brokkoli, Zickleinravioli
36,-

 

Uovo in camicia, composizione di verdure invernali, pan brioche//
Pochiertes Ei, Komposition von Wintergemüse, geröstetes Brioche
28,-

 

Coscia e petto di fagiano, orzotto, ragú di funghi, tartufo melanosporum //
Gebratene Keule und Brust vom wilden Elsäßer Fasan, Gerstenrisotto, Pilze, wilder Wintertrüffel
42,-

Branzino arrosto, sfilettato al tavolo, puré di patate, verdure di stagione //
Wilder Wolfsbarsch, am Tisch filettiert, Kartoffelpüree, Herbstgemüse
(für 2 Personen) 48,- p.P

 

á la carte Desserts

Formaggio //
Meisterlich gereifter Käse
15,-

 

Speculoos, mela, castagna //
Spekulatius, Apfel, Kastanie (veget.)
15,-

Degustazione di ciocolato //
Variation von unterschiedlichen Original Beans Cru Schokoladen
15,-

Crème Brûlée mit Zitrone verfeinert
12,- 

Gelato e sorbetto fatto in casa //
Hausgemachtes Eis und Sorbet
3,5 je Kugel

Weinbegleitung

Gerne servieren wir Ihnen eine stimmige Weinbegleitung € 10 je Gang.

Naturwein

Weinkarte

Unser Weinkeller hält großartig gemachte Weine, aus Italien, Frankreich und Deutschland für Sie bereit. Ermöglichen Sie sich und ihren Freunden eine wahrhaft besinnliche Weinreise durch die Natur- und Kulturtraditionen dieser europäischen Weinregionen. Unsere Flaschenweinkarte können Sie hier als PDF einsehen.

Andrea & Marcello Gallotti

Andrea

Der Titel ihrer 2012 auf Englisch und Italienisch verfassten Bachelorarbeit lautet: „Energetische Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft: Bewertung der Betriebe im landwirtschaftlichen Bezirk Mailand-Süd mit quantitativen und qualitativen Indikatoren.“ Seit ihrem ans Abitur anschließenden Jahr in Australien, wo sie Äpfel, Birnen, Mangos und Trauben geerntet hat, verbrachte sie regelmäßig Zeit in der Landwirtschaft. Zurück in Deutschland absolvierte Sie jedoch erstmal eine Ausbildung zur Köchin. Um theoretisch auf den Kursinhalt der Universität der Gastronomischen Wissenschaften in Pollenzo aufzubauen, besuchte sie ein Jahr lang Weiterbildungen des biologisch-dynamischen Bauernverbands im Piemont. Nach 1,5 jähriger Abendschule in Bruchsal hat die Inhaberin des erasmus im Frühjahr 2015 die Prüfung zur „staatlich geprüften Fachkraft für die Landwirtschaft“ abgelegt. Zum Ausgleich geht Andrea gerne Laufen.

Marcello

Marcello ist in Rom geboren und aufgewachsen. Nach Deutschland kam er 2013, um mit Andrea, die er an der Universität in Pollenzo kennengelernt hatte, etwas Großartiges aufzubauen. Seine Bachelorarbeit bestand in der Analyse eines Buches, welches er bei seiner Großmutter entdeckt hat: Ein Kochbuch, dass den Historikern bisher unbekannt war und das im ewig währenden Streit zwischen Frankreich und Italien um den größten Einfluss auf die heutige Gastronomiekultur  für neue Erkenntnisse gesorgt hat. Marcello führt zwei Vollzeitköche im Restaurant an. Seine wichtigste berufliche Station war bei Gualtiero Marchesi, Italiens Erster Drei-Sterne-Koch, (2005-2006, Hostaria dell´Orso). Zuvor hatte er die Kochschule von Antonio Sciullo, ehemals zwei MICHELIN-Sterne, besucht. Vor dem Studium der Gastronomischen Wissenschaften betrieb Marcello ein kleines Lokal in der Nähe von Rom, welches bald die Aufmerksamkeit der Szene weckte. Marcello und Andrea haben zwei Kinder im Grundschulalter.

Werde Teil unseres Teams

Wir suchen eine Serviceaushilfe.

Darüber hinaus nehmen gerne Initiativbewerbungen entgegen.

Bewerbungen an:  info@erasmus-karlsruhe.de (Frau Andrea Gallotti)

Lebensmittelhandwerk

Verwöhnen Sie sich zu Hause mit unserer Bio-Feinkost

Sie können auch während der Pandemie vor Ort einkaufen (maximal 3 Personen gleichzeitig). Andernfalls lassen Sie uns Ihre Bestellung per mail (info@erasmus-karlsruhe.deoder telefonisch (0721 40 24 23 91) zukommen.

Was Sie in unserem Laden erwartet?

Feine, handwerklich wertvolle Bio-Feinkost: Pasta aus alten Getreidesorten, Naturwein, reinsortiges Olivenöl, direkt importierte italienische Salumi, meisterlich gereifte Käsespezialitäten, handgeschöpfte Fairtradeschokolade, piemontesische Haselnüsse, besonderer Risottoreis, eingelegtes Gemüse, von uns Eingewecktes, kleine und große Geschenke und vieles mehr.

Gerne können Sie für die Produkte aus unserer Kühltheke eigene Behältnisse mitbringen.

Bio mit Zukunft und Genuß

Unser Restaurant ist biozertifiziert und wir sind Bioland-Goldpartner. 

Die von uns verwendeten Zutaten sind zu 100 % biozertifiziert oder wild, kommen weitestgehend aus nächstliegender kleinbäuerlicher Landwirtschaft und stehen für eine handwerkliche, diversifizierte Lebensmittelkultur. 

Obst und Gemüse: 

Biolandbauer Horst Reiser, Straubenhardt

Naturkosthandel Rinklin, Eichstetten (Bio)

Milch, Quark, Joghurt, Butter:
Bioland Schwarzwaldmilch bzw.- heumilch, Sahne und Butter

Eier:

Biolandbauer Horst Reiser, Straubenhardt

Hülsenfrüchte, Getreide, Olivenöl, Oliven, geschälte Tomaten, Kapern: 

Direktimport von kleinen Biobetrieben in Italien, die uns auch einen fairen Umgang mit Ihren Mitarbeitern garantieren und besondere Sorten kultivieren. 

Käse: 

teilweise Direktimport von kleinen Biobetrieben in Deutschland, Italien und den Niederlanden 

Meisterlich auf den Punkt gereifte (Bio-)Käse erhalten wir von den Affineuren Hervé Mons, Fiorenzo Giolitto und Markus Kober. 

Rindfleisch:
Einzelfleischstücke (Ausnahmen für Veranstaltungen) kommen von biozertifierten Tieren von der Schwäbisch Hällischen Erzeuger-gemeinschaft

Ganze Tiere (Glanrind, Presidio Slow Food) bekommen wir vom Demeterbauern Simon (Bainerhof) in Waldböckelheim

Schweinefleisch: 

Ganze Biotiere, bzw Demetertiere der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall 

Lammfleisch: 

ganze Biotiere der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall 

Tauben: Biolandwirt Bäuml, Biburg

MSC-zertifizierten Fisch und andere Meerestiere aus Wildfang, unproblematischer Fischerei oder Bio- Zucht: Firma Südfisch, Muggensturm, Karlsruher Rheinfischer Fritz Kuhn

Fasan, Wildschwein, Reh, Hirsch: 

bekommen wir aus echter Jagd, die in der Karlsruher Gegend, im Hohenloher Raum und nahe Straßburg stattfindet, nicht aus Gehegen im Wald.

Hühner, Enten und Gänse: 

Demeter Brunnenhof, Künzelsau 

Biolandhof der Familie Krehbiel (Mühlhof) in Wartenberg-Rohrbach

Pasta al grano duro aus der alten Weizensorte „Senatore Cappelli“, mit ausschlieslich italienischem Weizen, natürlich bio: Felicetti, Predazzo (Tn)

Bio-Kaffee: Rösterei Espresso Tostino Karlsruhe 

Trockenware, wie Zucker, und Nüsse: 

Naturkosthandel Rinklin, Eichstetten (Bio) und Direktimport aus Italien (Pistacchio di Bronte, Presidio Slow Food, bio) 

Aceto Balsamico tradizionale di Modena und 

Aceto Balsamico di Modena: Guerzoni (Demeter)

Mehl: 

Biolandbauer Horst Reiser, Straubenhardt

Dachswanger Mühle, Freiburg (Bioland)

Bio-Parmigiano Reggiano: Caseificio sociale Santa Rita

Dass wir auch wirklich Bio sind, wird regelmäßig kontrolliert. Der Bio-Zertifizierer hat die Nummer:

DE-ÖKO-006

Folgende von uns verwendeten Zutaten stammen jedoch (noch) nicht aus biologischer Landwirtschaft: (tagesaktuell): Einige Sprossen (zur Dekoration) Honig aus unserem Garten

Aus Wildfang, Flora und Fauna stammend und damit nicht biozertifiziert sind: Austern, Sizilianische Garnelen, Trüffel, Steinpilze, Fasan, Meeresfrüchte in Risotto, Fenchelsamen beim Schweinebauch

Sollten Sie von Lebensmittelallergien oder Intoleranzen betroffen sein, teilen Sie uns dies bitte mit. Wir beraten Sie gerne.

Selbstverständlich halten wir auch eine Speisekarte mit entsprechenden Kennzeichnungen für Sie bereit.

Engagement

Transformation als Kultur der Kooperation

Laut Gesetzgebung muss jeder Gastronom, der seine Zutaten als „bio“ bezeichnet, den Wahrheitsgehalt dieser Aussage regelmäßig von einer Bio-Kontrollstelle überprüfen lassen. Wer sich ein Bild machen möchte, was es mit „Bio“ überhaupt auf sich hat, dem empfehlen wir diesen Artikel. Dass alle unsere zertifizierbaren Zutaten (wild Lebendes ist hier ausgenommen) biologisch zertifiziert sind, wird regelmäßig von der Bio-Kontrollstelle ABCERT, die die Codenummer DE-Öko-006 trägt, überprüft. Wir sind über die Bio-Zertifizierung hinaus noch Gold-Partner des Anbauverbandes Bioland. Voraussetzung der Gold-Partnerschaft ist, dass mindestens 90% der gesamten Zutaten bio-zertifiziert sind und dass den nach strengeren Bio-Richtlinien hergestellten Bioland-Zutaten im Vergleich zu den „nur“ nach EU-Öko-Verordnung hergestellten Zutaten im Einkauf Vorrang gegeben wird. Unsere Bio-Zutaten sind größtenteils Bioland-zertifiziert, die zweitgrößte Menge machen Demeter-zertifizierte Produkte aus, dann kommen andere Anbaubverbände und die nach EU-Richtlinien hergestellten Zutaten.

Warum kochen wir nicht ausschließlich mit Bioland,- und Demeterzutaten? Weil wir viele enge Kontakte zu Produzenten, gerade nach Italien, pflegen, die mit diesen Marken nichts anfangen können, da Sie größtenteils lokal verkaufen. In manchen Fällen sind unsere Produkte so stark auserwählt (z.Bsp. traditionelle Wurstwaren der alten Schweinerasse „Nero di Calabria“), dass wir außerhalb der Ursprungsregion die einzigen Einkäufer sind. Und was den „Standard“ angeht, der ja bei den Verbänden grundsätzlich höher ist, als bei EU-bio: Auch im EU-Bio Bereich können Landwirte ja freiwillig mehr für das Tierwohl, die Natürlichkeit und die Auswirkungen auf Boden und Wasser unternehemen.

Warum kochen wir nicht ausschließlich mit Zutaten regionaler Herkunft, dies würde doch soviel Transport-Co2 einsparen? Wir sehen in der Gastronomie eine große, einzigartige,  und alle Beteiligten bereichernde Chance, auch weiter entfernte Regionen authentisch erlebbar zu machen. Als Gäste möchten wir Vielfalt in der Gastronomielandschaft. In einem Land, dessen jeder vierte Einwohner neben der deutschen auch eine andere Kultur verinnerlicht hat, möchten wir diese Mannigfaltigkeit unserer Weltküchen intensiv und wertschätzend erleben. Die Aufgabe des internationalen Handels sehen wir darin, dies zukünftig Co2-einsparend zu ermöglichen. Die Digitalisierung kann uns helfen, regional verwurzelte, identitätsstiftende Zutaten aufzuspüren und deren ganzheitlichen Wert mitzuliefern. Wir können und mit Kleinbauern in Indien genauso verbunden fühlen, wie mit dem Landwirt um die Ecke. Wir möchten als „Gastronomenpaar mit Migrationshintergund“ eine Nähe und Verbundenheit auch zum Nicht-Regionalen ermöglichen. Die internationale Slow Food Bewegung mit Ihrer Veranstaltung „Terra Madre“ zeigt seit 2004 auf, dass eine globale Vernetzung zwischen KleinbauerInnen, LebensmittelhandwerkerInnen, Köchinnen, JournalistInnen, HändlerInnen, PolitikerInnen, Kulturschaffenden und VerbraucherInnen möglich ist und Wunderbares entstehen lässt.

Warum sind wir aber Bioland-Partner? Weil wir damit Teil einer Wertegemeinschaft im deutschsprachigen Raum sind. Für Unternehmen wie das unsere gibt es momentan leider keine eindeutige Lobby. Doch Bioland hat als erster Bio-Anbauverband erkannt, dass die Gastronomie im Transformationsprozess unseres Lebensmittelsystems eine wichtige Rolle spielen wird. Die Biolandgemeinschaft ist groß (circa 9000 Landwirte und 1000 Partnerunternehmen aus Verarbeitung, Handel und Gastronomie) und dementsprechend vielfältig. Bioland feiert 2021 sein 50-jähriges Jubiläum. Ein halbes Jahrhundert an Erfahrungen, Innovationen, Kooperationen, politischer Arbeit, Forschung und Marktpräsenz. Das ist doch ein gutes Fundament, um mehr zu erreichen, finden wir. Das Leben ist Bewegung. Und wir sind uns bewusst, dass wir mit starken und handlungsfähigen Partnern mehr erreichen können als alleine.

Hier gibt es einen schönen Film, der Wichtiges über Bioland auf den Punkt bringt.

Gut, Sauber, Fair.

Auch Slow Food ist eine Wertegemeinschaft, der wir uns zugehörig fühlen. Wir kaufen Produkte der Slow Food Presidi ein, zum Beispiel den Rohmilch Bauern Gouda (NL), den Moscato di Saracena (IT) und den Schaumwein aus der Champagnerbratbirne von Jörg Geiger (D). Wir verwenden Produkte der Slow Food Arche des Geschmacks, zum Beispiel das Filder Spitzkraut (D). Wir beziehen Produkte von Produzenten, die „gut, sauber und fair“ produzieren. Das ist jetzt der Punkt, wo es ein bisschen komplizierter wird. Der Dreiklang steht für den Standard, den Slow Food Mitglieder an Ihre Lebensmittel stellen. Nun ist die Definition dieses Slogans aber jedem Mitglied selbst überlassen, denn wenn ein Verein einen konkreten Standard für jedes Lebensmittel festlegen wollte, so müsste er diesen auch kontrollieren und das geht momentan leider über die Möglichkeiten Slow Foods hinaus. Carlo Petrini, der Gründer von Slow Food und von unserer Universität (University of Gastronomic Sciences) hat „gut, sauber und fair“ in einem Buch definiert. Für uns ist es an dieser Stelle leichter, Ihnen ansatzweise darzustellen, welche Produkte wir von wem beziehen. Was diese Produkte ausmacht, sprengt diesen Rahmen, daher stellen wir es Ihnen gerne mündlich dar. Aber seinen Sie sicher: Unsere Produktqualität und handwerkliche Fähigkeit schmecken Sie auch, wenn Sie an all diesem nicht interessiert sein sollten.

Bio-Spitzenkoch.

Mit der Aufnahme in die Vereinigung der „Bio-Spitzenköche“ haben wir im Sommer 2018 einen Meilenstein in der Geschichte unseres kleinen Familienbetriebes erreicht. Das Projekt ist Teil des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN), initiiert vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.
Wir sind seit 2016 das erste BIO-fine-dining-Restaurant Deutschlands. Gerne stellen wir unsere Erfahrung in dieser und zukünftigen Vernetzungen zur Verfügung, um die Gastronomie als verlängerten Arm der Landwirtschaft im Transformationsprozess unseres Lebensmittelsystems zu stärken.

Wasser ist Leben.

Sie zahlen für das Leitungswasser, dass wir Ihnen (mit oder ohne Sprudel) servieren eine freiwillige Spende, die wir zu 100 % an Viva con agua überweisen, um damit Trinkwasserbrunnenbauprojekte zu unterstützen. Das gute Karlsruher Leitungswasser ist das erste klimaneutrale Leitungswasser in Deutschland. Wir filtern und kühlen es und versetzen es auf Ihren Wunsch mit Kohlensäure, bevor wir es in die schönen Soulbottle-Flaschen füllen, aus denen wir Ihnen Ihr Wasser am Tisch servieren.

In Rom gibt es Leitungswasser seit circa 2700 Jahren gratis, für jedermann, und – frau, ob arm oder reich. Die zunehmende Privatisierung des Wassers, von manch einem als einziger Weg, um dessen Wertschätzung zu erreichen, dargestellt, halten wir für falsch und beängstigend. Wasser ist Gemeingut und Grundlage allen Lebens. Dafür möchten wir ein Zeichen setzen – auch wenn es uns den leicht verdienten Umsatz kostet. Zeigen Sie uns, dass Sie unsere Philosophie teilen, spenden Sie in die blaue Box neben unserer Kasse. Es danken Ihnen die immer noch erschreckend vielen Menschen ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Tierschutz auf dem Teller.

Im November 2018 hat uns die Schweisfurth Stiftung für unser Engagement bis auf weiteres die Auszeichnung „Tierschutz auf dem Teller“ verliehen. Die Jury zeigte sich besonders angetan von unserem Ansatz der Ganztierverarbeitung und unserer vielfältigen und ansprechenden vegetarischen Auswahl. Gerade in Zeiten, in denen das Schwarz-weiß-Malen unserer bunten Realität durch die sozialen Medien beflügelt wird, finden wir es wichtig klarzustellen: Eine nachhaltige Landwirtschaft braucht Tiere als Düngelieferanten und Landschaftspfleger. Weniger Fleischkonsum (und dafür besseren) möchten wir anregen. Auf Fleisch und andere tierische Produkte in unserer Küche zu verzichten, ist für uns keine Option. Ein gewissenhafter Einsatz dieser Produkte ist durchaus mit höchsten Ansprüchen an die Nachhaltigkeit vereinbar.

Hier können Sie einen Artikel zum Thema lesen, den wir im Dezember 2021 in der „Südzeit“, dem Magazin des Dachverbandes Entwicklungspolitik Baden Württemberg e.V. veröffentlicht haben.

Gibt es bei uns denn auch vegetarische und vegane Gerichte?  Auf jeden Fall! Wir teilen unheimlich gerne unsere Begeisterung für die Vielfalt an vegetarischen und veganen Rezepten in der italienischen „cucina povera“. Energie,- und zusatzstoffintensiv gefertigte Ersatzprodukte lehnen wir jedoch grundsätzlich ab, weil wir dafür schlichtweg kein Bedürfnis erkennen können. Deren negative Auswirkungen auf eine ganzheitlich betrachtete Nachhaltigkeit wiegen nach unserem Wissensstand in der Waagschale leider unausgeglichen schwer. Gleiches gilt für sogenanntes Laborfleisch.

17 Ziele für nachhaltige Entwicklung - Zukunftsfähige Gastronomie.

Ja, wir lieben das Denken im Großen!
Mit unserem Unternehmen leisten wir aktiv einen Beitrag zur Erreichung folgender von der UN definierten Ziele für nachhaltige Entwicklung:

1. Ziel: Keine Armut: An unserer Wertschöpfungskette sind ausschließlich Menschen und deren Familien beteiligt, die Ihre Steuern am Ort Ihres täglichen Schaffens bezahlen. Über die handwerklich wertvolle biologische Landwirtschaft unterstützen wir außerhalb von Europa kleinbäuerliche Strukturen, die hervorragend geeignet sind, um ein würdevolles Leben von und mit der Landwirtschaft zu ermöglichen. Die biologische Landwirtschaft schützt die für Wohlstand wichtigste Ressource Boden. Die Futtermittel der Tiere, dessen Fleisch wir Ihnen servieren, werden nicht aus dem globalen Süden importiert. Die dortigen Flächen können somit zur Nahrungsmittelproduktion für die dortige Bevölkerung genutzt werden.

2. Kein Hunger:  Wir vermeiden Lebensmittelverschwendung, wie auch Völlerei. Als unser Gast dürfen Sie genießen. Aber wenn Sie den Genuss von Stopfleber und Hummer als Statussymbol brauchen, sind wir das falsche Restaurant für Sie. Auch Filet bekommen Sie bei uns nur selten. Weil das Tier eben nur sehr wenig davon hat. Der internationale Fleischhandel hemmt die wirtschaftliche Entwicklung von Ländern, denen wir unsere ungewollten Fleischteile verkaufen müssen. Zugespitzt ist es so: In unserem Restaurant gibt es kein Filet, damit es anderswo genug zu Essen gibt. Mal ehrlich: Immer nur Filet ist doch auch langweilig.  Bei uns wird geschmort, sous-vide-gegart, gewolft und farciert. Es werden Pasteten, Terrinen, Füllungen, Fonds, Saucen und Würste hergestellt. Dadurch entsteht für Sie geschmackliche Vielfalt.

3. Gesundheit und Wohlergehen: Wir kochen so, dass Sie sich am nächsten Tag großartig fühlen! Das Weglassen von Zusatzstoffen, der ausschließliche Gebrauch von unverarbeiteten Grundzutaten und gesunden Ölen, Butter von weidenden Küchen, das regionale Biogemüse, das toskanische Getreide von alten Sorten, die Weine mit wenig oder ganz ohne Schwefel,…Als unser Gast können Sie ihr schlechtes Gewissen zu Hause lassen. Weder Sie, noch die Umwelt oder andere Menschen müssen wegen Ihres Genusses einbüßen.
Während des Anbaus unserer Zutaten musste sich kein Landwirt in eine Pestizidwolke begeben. Unsere Zutaten sind gentechnikfrei, voller sekundärer Pflanzenstoffe, komplexer Kohlenhydrate und ungesättigter Fettsäuren.

4. Hochwertige Bildung: Warum hört man sooft den Vorwurf des greenwashings in der Gastronomie? Warum werden komplexeste Sachverhalte innerhalb unseres Lebensmittelsystems scheinbar sooft banalisiert? Wir glauben, dass schlichtweg die Bildung fehlt. Wo soll mündiges und nachhaltiges Handeln von Seiten der KöchInnen und Gäste, denn herkommen, ohne die entsprechende Bildung? Weil wir unser Lebensmittelsystem nicht mehr verstehen, sind wir vermeintlich einfachen Antworten (auf vielleicht falsche Fragen) gegenüber ausgeliefert. Tagtäglich setzen wir uns in unserem Restaurant dafür ein, die Vielschichtigkeit des nachhaltigen gastronomischen Unternehmertums zu erläutern. Auf Konferenzen, in Zeitungsartikeln, in Interviews, stehen wir Rede und Antwort. Das machen wir gerne. Das gehört für uns dazu. Das finden wir wichtig.
Und auf globaler Ebene? Durch unseren Einkauf von Fairtradeprodukten, welche im globalen Süden das Familieneinkommen verbessern, werden dort mehr Ausgaben für bessere Bildung möglich.

5. Sauberes Wasser und Sanitäteinrichtungen. Siehe: Engagement: Artikel „Wasser ist Leben“.

6. Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum: Wir legen sehr viel Wert auf ein angenehmes Miteinander in unserem Team. Regelmäßige Gehaltserhöhungen, ausbezahlte Überstunden, das Mitgestalten des Dienstplans, werden von unserem Team geschätzt. Ach, und bei uns gibt es kein Gehalt „unter der Hand“. Das aktuelle System zwingt Menschen, eine Parallelwirtschaft aufzubauen. Wir fragen uns, ob dieses System nicht geändert werden könnte, sodass der Zwang, dem eigentlich niemand ausgesetzt sein möchte, dem sich aber auch die Wenigsten einzeln widersetzen können, entfällt.

Noch ein Vorteil des Direkteinkaufes: Indem wir direkt beim Landwirt einkaufen, fördern wir die Entwicklung und den Erhalt ländlicher Strukturen.
Wir stehen für ganzheitliche Nachhaltigkeit: Ökologisch, sozial und kulturell. Das bringt ein ständiges Abwägen mit sich. Es fordert Zeit für eine ehrliche Bestandsaufnahme, bringt ständige Anpassung an sich wandelnde Begebenheiten, einen sich stetig erweiternden Erkenntnisstand, mit sich. Doch es ist der einzige Weg, um eine klare Trennung zwischen Mittel (Wachstum) und Zweck (besser werden) hinzubekommen.

7. Nachhaltiger Konsum und Produktion: Durch den Genuss in unserem Restaurant kommt Veränderung, nicht durch Verzicht oder Belehrung. Wir möchten Ihnen neue Genußformen vorstellen, die auch noch viele Vorteile für die Umwelt und die Mitmenschen mitliefern. Unsere Gerichte entspringen Marcello´s gastronomischer DNA (Großmutter Burgunderin, Vater Neapolitaner, Mutter Toskanerin). Mit Verlaub, Marcellos Kochstil hat einen kulturellen Tiefgang, den die vermeintlich kreative Kombination Blutwurst-Kokos nie erreichen wird. Handwerklich spricht uns die weit verbreitete cross-over-Küche durchaus an. Aber wo ist die Seele in dieser Küche? Wo sind die Kindheitserinnerungen, wo ist das tatsächlich verinnerlichte kulturelle Erbe? Authentizität ist Bedingung für kulturelle Nachhaltigkeit. Aus eben diesem Grund ist es für uns wichtig, Ihnen einen echten Parmigiano Reggiano, von einer der ersten Bio-Cooperativen Italiens, anbieten zu können. Der internationale Handel ist eine kulturelle Bereicherung. Und die Co2 Emissionen? Sind eben nur eines von vielen Elementen der ganzheitlichen Nachhaltigkeit.
Die „Hauptsache-Regional-Debatte“ mal zugespitzt: In manchen Gegenden Deutschlands heißt „regional einkaufen“ nichts anderes, als zu wissen, wo die Grundwasser derart belastet werden, dass Deutschland an die EU Strafgelder zahlen muss.

8. Massnahmen zum Klimaschutz: Die kleinbäuerliche, handwerklich wertvolle biologische Landwirtschaft, wie wir Sie durch unser Unternehmen fördern:
–  verursacht weniger CO2 Emissionen, weil sie keine oder kaum externe Dünger und Pflanzenschutzmittel benötigt, welche wiederum energie,- und ressourcenintensiv hergestellt werden.
– baut Humus und damit fruchtbaren Boden auf, statt ihn zu zerstören. Je höher der Humusgehalt des Bodens, desto mehr CO2 kann dieser absorbieren.
– geht schonend mit der wertvollen Ressource Wasser um, sowohl was dessen Verschmutzung, als auch dessen Verbrauch angeht.
– basiert auf regionalen Wirtschaftskreisläufen (Dünge-Stroh-Kooperationen, Vom-Feld-auf den Teller, möglichst wenig Händler zwischen Landwirt und Gastronom/Endverbraucher). Klimabelastende Transportwege werden gespart.
– Erhält Dauergrünland in seiner Rolle als wertvolle CO2-Senke.
– Baut nährstoffhungrige Kulturen auf natürlicher Weise fruchtbarem Boden an, um die nötige Zufuhr von Nährstoffen von vornherein zu minimieren.
– liefert garnicht oder gering verarbeitete Lebensmittel, deren Herstellung keine versteckten Energiekosten mit sich trägt.

Die Verminderung tierischer Lebensmittel, die aus intensiver Haltung stammen, ist die wichtigste Maßnahme zum Sparen von Energie und Emissionen – daher unser attraktives vegetarisches Menü und die Förderung extensiver Tierhaltung.

9. Leben unter Wasser: Wir verarbeiten ausschließlich ausgewachsene europäische Fische aus Wildfang. Fische aus überlasteten Beständen kaufen wir nicht. Unsere Fische und Meerestiere sind meist handgeangelt oder handgetaucht. Bodenschleppnetze kommen ganz sicher nicht zum Einsatz. Gezüchtete Fische und Meerestiere lehnen wir mit der Ausnahme von Bio-Lachs ab. Viele Fische und Meerestiere sind unbekannt und ausreichend vorhanden. Wir sehen es als unsere Aufgabe, diese zu beschaffen und entsprechende Rezepte zu recherchieren. Warum kaufen wir weiter Lachs? Weil wir nicht radikal sein wollen. Der Lachs ist der mistgegessene Speisefisch in Deutschland. Biolachs ist grundsätzlich besser. Wir möchten uns nicht in eine einsame Ecke stellen. Wandel entsteht in kleinen Schritten. Vielleicht bekennen wir uns in einigen Jahren zur Ablehnung aller Zuchtfische? Kann sein, ist möglich.

10. Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen und Partnerschaften zur Erreichung der Ziele: Teil des Projektes „Bio-Spitzenköche“, initiiert vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und gefördert vom Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN), zu sein, macht uns stolz. Über unser unternehmerisches Handeln beteiligen wir uns an der Bewältigung gesamtgesellschaftlicher Herausforderungen. Es macht uns unglaublich Spaß, unseren Ideenreichtum einzubringen, um einzigartigen Genuss für den Einzelnen in Einklang mit Bedürfnissen Aller zu bringen. Auch bei Bioland, dem größten deutschen Bio-Anbauverband, sind wir recht aktiv, ebenso bei Slow Food. Wir sind Mitglied im Bundesverband nachhaltige Wirtschaft (BNW), sowie in der Gemeinwohlökonomie. In Karlsruhe selbst engagieren wir uns nach unseren Möglichkeiten im Nachhaltigkeitsrat der KTG und in der evangelischen Gemeinde.
Aus Leidenschaft kochen wir authentisch italienisch und verwenden dafür möglichst viele Zutaten von hier. Die Zusammenarbeit mit Landwirten und Lebensmittelhandwerkern, auch in ferneren Regionen, liefert uns ein besseres Produkt und eine sichere Herkunft. Wer uns beliefet, kann sicher sein: Sein Produkt wird bei uns mit viel Respekt und Sorgfalt behandelt – vom Eingang in den Kühlschrank bis zum großen Auftritt auf dem Teller.

 

Öffnungszeiten

Restaurant

Die Öffnungszeiten des Restaurants  Dienstag- Samstag 18:30-23 Uhr.
Montags, Sonntags und an Feiertagen haben wir geschlossen.

Bitte planen Sie, nach Möglichkeit, die Tage unter der Woche für Ihren Restaurantbesuch ein. Vielen Dank.

Unsere BIO- Abholgerichte bieten wir nicht mehr an.

In unserem BIO- Feinkostladen freuen wir uns zu folgenden Zeiten auf Ihren Besuch:

Dienstag-Samstag 14:00 – 18 Uhr.

Reservierung

Reservieren Sie Ihren Tisch im erasmus. Größere Gruppenreservierungen oder exklusive Buchungen (auch für die Mittagszeit) nehmen wir gerne telefonisch oder per Mail entgegen.

 

Wir bitten um Verständnis, dass, zum Schutz der Nichtraucher und unserer Mitarbeiter, auf unseren Außenflächen nicht geraucht werden darf.

Über the Fork reservieren.