Öffnungszeiten
erasmus aktuell

Ihr Beitrag für einen sicheren Restaurantbesuch in Zeiten von Corona

15. Mai. 2020

Liebe Gäste, 

wir freuen uns ungemein, Sie nun wieder bei uns verwöhnen zu dürfen. 

Selbstverständlich ist für uns Ihre Gesundheit und die Gesundheit unserer Mitarbeiter das allerhöchste Gut. Bitte unterstützen Sie uns bei der Umsetzung der neuen Hygiene-Etikette. 

Vielen herzlichen Dank. 

Ihre Marcello und Andrea Gallotti 

– Bei Krankheitszeichen oder Kontakt zu Coronainfizierten in den letzten 14 Tagen verzichten Sie bitte auf Ihren Restaurantbesuch.

– Achten Sie auf 1,5m Mindestabstand zu Ihren Mitmenschen. 

– Helfen Sie uns bei der Dokumentation Ihrer Anwesenheit zur Nachverfolgung möglicher Infektionen. 

– Bedenken Sie: An einem Tisch dürfen nur Personen zwei unterschiedlicher Haushalte sitzen. 

– Wahren Sie die Nies-und Hustetikette, sowie die Handhygiene. 

Vielen herzlichen Dank 

Unsere Maßnahmen für einen sicheren Restaurantbesuch in Zeiten von Corona

15. Mai. 2020

Liebe Gäste,

Folgende Maßnahmen haben wir ergriffen, um unsere aller Sicherheit in dieser herausfordernden Zeit zu erhöhen.

Unser Personal ist entsprechend geschult

 

  • Wir haben den Abstand der Tische erhöht. 
  • Wir desinfizieren Flächen mit Risikopotential (EC-Lesegerät, Türgriffe, Treppengeländer, Theke, Touchscreen unserer Kasse) häufig. 
  • Wie vorher auch, achten wir penibel auf die Hygiene unserer Hände. 
  • Ihr Besteck decken wir Ihnen mit Handschuhen ein.
  • Auf den Toiletten haben wir Ihnen Flächen- und Handdesinfektionsmittel bereitgestellt.
  • Leider müssen wir auf die Abnahme Ihrer Garderobe verzichten – wir bitten um Verständnis.
  • Wir tragen Mundschutz.
  • Wie vorher auch, können Sie sicher sein, dass Ihre Tischwäsche immer für Sie frisch aufgelegt wird.
  • Wir lüften regelmäßig.

Bald dürfen wir wieder öffnen!

10. Mai. 2020

Am 18. Mai dürfen wir unser Restaurant wieder öffnen.
Wir freuen uns auf Sie!
Die neue Karte geht in den nächsten Tagen online.

Öffnungszeiten am Tag der Arbeit

28. Apr. 2020

Am ersten Mai haben wir Mittags und Abends geöffnet (zum Abholen).

Zukunftsfähige Gourmetgastronomie – Bericht über uns in wichtigem Branchenmedium

14. Apr. 2020

Die aktuelle Ausgabe des Fachmagazins 24 Stunden Gastlichkeit hat

folgenden Schwerpunkt Status quo: So nachhaltig ist das Gastgewerbe!

Hierzu wurden wir ausgiebig interviewt und es ist ein schöner Artikel entstanden (Seite 22).

 

Essen ist Politisch.

06. Apr. 2020

Nach mehrjähriger Kooperation sind wir jetzt Mitglied bei UnternehmensGrün e.V. geworden.
Unter dem Arbeitstitel: „Was ist nachhaltige Gastronomie und warum?“ möchten wir den gesellschaftlichen Diskurs voranbringen.
Wir freuen uns auf gemeinsame Projekte, gegenseitige Impulse und das Bündeln der Kräfte für ein zukunftsfähiges Wirtschaftssystem.

An den Feiertagen haben wir mittags und abends geöffnet.

05. Apr. 2020

Sie können Ihre vorbestellten Gerichte, die Feinkost, die feinen Zutaten zum Feiertagskochen  und die Weine aus unserem Osterangebot an den Feiertagen mittags und abends abholen.

Setzt dem Osterhasen die Krone auf! Oder: Mit Erasmus Zutaten zu Hause feiertäglich kochen und genießen.

01. Apr. 2020

Das Restaurant ist zu

20. Mrz. 2020

Ab Samstag, den 21.03. muss unser Restaurant, wie auch alle anderen, bis auf weiteres geschlossen bleiben.
Sie können weiterhin von unseren Gerichten und Getränken zum Abholen Gebrauch machen.
Diese bieten wir Ihnen jeden Tag, mittags und Abends an (außer Sonntag Abend, weil so vorgeschrieben).
Bleiben Sie gesund!

Ihre Familie Gallotti und das Team vom erasmus

Vorübergehend neue Öffnungszeiten

18. Mrz. 2020

In der aktuellen Coronazeit haben wir unser Restaurant wie folgt für Sie geöffnet:

Täglich Mittags. Tischannahme zwischen 12Uhr und 13:30 Uhr.

Abends müssen wir geschlossen bleiben.

Das Restaurant

Was ist gut?

Diese Frage regt uns immer wieder an. 

Für uns bedingen sich das Gute und das Schöne gegenseitig. Wenn eine Zutat durch ihren Geschmack überzeugt, ist Sie für uns noch lange nicht gut. Sie muss einen Mehrwert für die Gesellschaft liefern, um für uns als Gut bewertet zu werden. Deshalb kochen wir mit regionalen und handwerklich wertvollen  Biozutaten.


Ebenso befriedigen uns ökologisch vorbildlich hergestellte Produkte nicht, wenn Sie keiner handwerklichen Identität entsprungen sind. Deshalb wählen wir unsere Zutaten nicht aus dem Katalog, sondern, durch unsere landwirtschaftliche Fachausbildung und unser Studium der Gastronomischen Wissenschaften (B.Sc.) bedingt, im auf Augenhöhe stattfindenden Austausch mit den Landwirten und Lebensmittelhandwerkern. 

 

Unsere Kreativität entspringt unserer italienisch-französisch-deutschen Sozialisation und dem Studium der Gastronomischen Wissenschaften (B.Sc.). Lange Lehrjahre bei anerkannten Meistern sind der Grund, warum unsere moderne Küche so tief in der Europäischen Gastronomiekultur verankert ist. 

Dass wir Ihnen eine durchweg arbeitsintensive hausgemachte Küche servieren, darf Ihnen die Gewissheit geben, dass in unserer Küche präzise Techniken und Traditionen vermittelt werden und dadurch erhalten bleiben. Durch zeitintensive Arbeitsschritte generieren wir durchdringenden Geschmack und können uns daher erlauben, auf Geschmacksverstärker wie Glutamat und Hefeextrakt zu verzichten. 

Zu unseren Speisen servieren wir Ihnen persönlich ausgewählte natürliche Weine und Karlsruher Trinkwasser, letzteres gratis, weil wir Business mit Wasser unanständig finden. 

Wir beschäftigen rund 10 Mitarbeiter, 6 davon in Vollzeit.

Wenn es Ihnen bei uns gefällt freuen wir uns sehr über Ihre Empfehlung – analog oder digital. 

 

In einem 1928 von Otto Haussler, unter der Regie von Walter Gropius, entworfenen, denkmalgeschützten Gebäude führen wir seit Juni 2014 ein einzigartiges Restaurant mit Dachterrasse und Gartenterrasse, sowie einen Feinkostladen für „erasmus zu Hause“.

Warum Erasmus? Für Erasmus von Rotterdam war die Vermittlung von Bildung zentral. Bildung befähigt uns zu freiem Denken, zu eigenen Urteilen, zu verantwortlichem Handeln.

 

Unser Credo: Je mehr Sie über Ihr Essen Wissen, desto mehr können Sie es genießen (die entsprechende Qualität vorausgesetzt). Ihnen eine tatsächlich nachhaltige und gleichzeitig genussintensive Produktqualität zu bieten, diese mit entsprechendem Handwerk und Wissen bis auf Ihren Teller zu erhalten und für Frage und Antwort akademisch fundiert bereit zu stehen, das ist unser Ansatz.

Das kann sonst keiner.

 

 

 

Gut für uns und gut für Sie:
In der wimmelnden Landschaft der Gastronomie kommen gute Tipps sehr gelegen.

                                

Menüs

Die Preise in den Klammern gelten Mittags (außer Sonn,- und Feiertags)

Menu grandissimo – nicht zum Abholen bestellbar

Pizza alla romana (veget.)
Gambero rosso / Rote wilde Garnele
Konfierte Entenkeule, süßsaure Paprika
Tortelli al sugo di arrosto / Tortelli in Glanrindsugo
Linguine ai quattro pomodori (veget.)
Giochi di melanzana / Vielerlei Auberginen (veget.)
Polpo sul bagnasciuga / Oktopus am Strand
Filet vom Boeuf de Hohenlohe Kalb, Spargel, „Erde“, Sauce Béarnaise
Meisterlich gereifter Käse
Pre-Dessert
Dessert á la carte
alle 10 Gänge € 190,- (mittags € 171,-)
8 Gänge (ohne Gambero und Kalb) € 136,- (mittags € 122,-)
6 Gänge (ohne Gambero, Linguine und Kalb, mit Dessert ODER Käse) € 110,- (mittags € 99,-)
4 Gänge (Gambero, Tortello, Melanzana, Dessert ODER Käse) € 76,- (mittags € 68,-)
4 Gänge vegetarisch €65,- (mittags € 55)

Die Preise in den Klammern gelten Mittags (außer Sonn,- und Feiertags)

Menu Vegetariano/Vegetarisches Menü – nicht zum Abholen bestellbar

Pizza alla romana
Linguine ai quattro pomodori
Giochi di melanzana / Vielerlei Auberginen
Dessert á la carte
4 Gänge €65,- (mittags € 55)

Mittags (außer an Sonn,-und Feiertagen)

Businesslunch

Zur Mittagszeit machen wir Ihnen ein besonderes Angebot: Sie dürfen alle Gerichte mit 20 % Vergünstigung genießen (Preise in den Klammern) . Wir freuen uns auf Sie!

Die Preise in den Klammern gelten Mittags (außer Sonn,- und Feiertags)

à la carte Vorspeisen – nicht zum Abholen bestellbar

Gillardeauaustern No. 3 mit Butter, Pumpernickel und Zitrone
Blatt,- und Wildkräutersalat

Pizza bianca alla romana (veget.)
Lauwarmer Hummersalat „á la Catalana“

Gambero rosso di Mazara del Vallo / Rote wilde sizilianische Garnele
Konfierte Keule von der biodynamischen Ente

Die Preise in den Klammern gelten Mittags (außer Sonn,- und Feiertags)

á la carte Pastagerichte – nicht zum Abholen bestellbar

Hausgemachte Tortelli al sugo di arrosto / Tortelli in Sugo vom biodynamischen Glanrind
Linguine „Senatore Capelli“ ai quattro pomodori (veget.)
Hausgemachte Tagliatelle con ragú alla bolognese vom biodynamischen Glanrind 20,- (16,-)
Lauwarme Pasta riposata, fagioli, origano e frutti di mare

Die Preise in den Klammern gelten Mittags (außer Sonn,- und Feiertags)

á la carte Hauptgerichte – nicht zum Abholen bestellbar

Giochi di melanzana / Vielerlei von Auberginen (veget.) 28,- (22,-)
Pulled pork vom Schwäbisch-Hällischen Landschwein
Polpo sul bagnasciuga / Oktopus am Strand
Filet vom Boeuf de Hohenlohe Kalb, Spargel, „Erde“, Sauce Béarnaise 40,- (32,-)
Lammbraten, Rosmarinkartoffeln, dicke Bohnen, konfierte Tomaten 38,- (30,-)
Tagesfisch mit Frühlingsgemüse und Kartoffelpürée 38,- (30,-)
Gegrillter Tagesfisch, Muscheln und Krustentiere 


Die Preise in den Klammern gelten Mittags (außer Sonn,- und Feiertags)

á la carte Desserts – nicht zum Abholen bestellbar

Meisterlich gereifter Käse
Reiskuchen, Rhabarber-Erdbeer-Sorbet, Holunder-Rhabarber-Gelee, Sauce von gerösteten Erdbeeren 14,- (11,-)
Zitronenmousse, Tuille, Basilikumgranita, Meringue 14,- (11,-)
Unsere Eis und Sorbets 2,50 je Kugel

Weinbegleitung

Gerne servieren wir Ihnen eine stimmige Weinbegleitung € 10 je Gang.

Naturwein

Weinkarte

Unser Weinkeller hält großartig gemachte Weine, aus Deutschland, Frankreich und Italien für Sie bereit. Ermöglichen Sie sich und ihren Freunden eine wahrhaft besinnliche Weinreise durch die Natur- und Kulturtraditionen unserer europäischen Weinregionen. Unsere Flaschenweinkarte können Sie hier als PDF einsehen.

flexible Abholgerichte während der Corona-Phase Bestellen Sie per mail (info@erasmus-karlsruhe.de) oder Telefon (0721-40 24 23 91) bis 11:30 Uhr, bzw. 17:30 Uhr für eine Abholung Mi-Mo ab 12:30, bzw. 18:30 Uhr.

Corona »Hilfspaket« oder: Mit gutem Bio-Essen gestärkt durch herausfordernde Zeiten.

Antipasti, serviert mit Sauerteigbrot und Focaccia, beides hausgemacht

Antipasti misti: Eingelegtes Gemüse, hausgemachte Pizza al taglio »Margherita«, Salumi, meisterlich gereifte Käse
Blatt,- und Wildkräutersalat, Schlangengurken, Radieschen, Kirschtomaten, Dressing aus nativem Ölivenöl extra, Aceto Balsamico di Modena und Kastanienhonig
Hausgemachte Pizza al taglio »Margherita«
Hausgemachte Pizza al taglio »Salame Milano«
Hausgemachte Pizza al taglio mit Steinpilzcrème
Hummersalat "á la Catalana", mit Kirschtomaten, Kartoffeln, Frühlingszwiebeln

Primi

Hausgemachte Tagliatelle mit Ragú vom biodynamischen Glanrind
Lauwarme Pasta riposata, fagioli, origano e cozze
Linguine „Senatore Capelli“ ai quattro pomodori

Secondi

Lammbraten, Rosmarinkartoffeln, dicke Bohnen, konfierte Tomaten
Pulled Pork vom biodynamischen Schwäbisch Hällischen Landschwein, Coleslaw, hausgemachtes Sauerteigbrot
Weißer Tuniberger Biolandspargel, Backschinken vom Schwäbisch Hällischen Landschwein, gedünstete Kartoffeln, Sauce Hollandaise
Tagesfisch mit Frühlingsgemüse und Kartoffelpürée

Dolci

Salat von biodynamischen Erdbeeren, Rhabarbermousse, Crumble
Pannacotta mit Karamellsauce
Hausgemachtes Tiramisú
Meisterlich gereifte Käse von den Affineuren Mons, Giolito, Kober und Neal ́s Yard Dairy mit hausgemachtem Sauerteigbrot

Bevande

Auf alle Weine die in unserer Weinkarte bis 70 € kosten, gewähren wir Ihnen einen Rabatt von 60%.
Auf alle Weine die in unserer Weinkarte bis 140 € kosten, gewähren wir Ihnen einen Rabatt von 50%
Auf alle weiteren Weine gewähren wir Ihnen einen Rabatt von 40%.
1 Kiste Fächerbräu: Naturradler, Pils oder Festbier, inklusive Pfand

Altro

Gutschein für ein entspanntes Miteinander nach der Krise.

Andrea & Marcello Gallotti

Andrea

Der Titel ihrer auf italienisch verfassten Bachelorarbeit lautet: „Energetische Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft: Bewertung der Betriebe im landwirtschaftlichen Bezirk Mailand-Süd mit quantitativen und qualitativen Indikatoren.“ Seit ihrem Jahr in Australien, wo sie unter anderem Äpfel, Birnen, Mangos und Trauben geerntet hat, verbrachte sie regelmäßig Zeit in der Landwirtschaft. Um theoretisch auf den Kursinhalt der Universität aufzubauen, besuchte sie ein Jahr lang Weiterbildungen des biologisch-dynamischen Bauernverbands im Piemont. Nach 1,5 jähriger Abendschule in Bruchsal hat die Inhaberin des erasmus im Frühjahr 2015 die Prüfung zur „staatlich geprüften Fachkraft für die Landwirtschaft“ abgelegt. Sie ist gelernte Köchin und befindet sich momentan in der Ausbildung zur Sommelière. Nebenbei bereitet Sie sich auf den nächsten Marathon vor.

Marcello

Zusammen mit Andrea organisierte und realisierte er anspruchsvolle Caterings für seine Hochschule. Seine Bachelorarbeit bestand in der Analyse eines Buches, welches er bei seiner Großmutter entdeckt hat: Ein Kochbuch, welches den Historikern bisher unbekannt war und das im ewig währenden Streit zwischen Frankreich und Italien um den größten Einfluss auf die heutige Gastronomie für neue Erkenntnisse gesorgt hat. Marcello Gallotti führt die drei Vollzeitköche im Restaurant an. Seine wichtigste berufliche Station war bei Gualtiero Marchesi (2005-2006 Hostaria dell´Orso). Zuvor hatte er die Kochschule von Antonio Sciullo besucht. Marcello und Andrea haben zwei Kinder im Kindergartenalter.

Lebensmittelhandwerk

Verwöhnen Sie sich zu Hause mit unserer Bio-Feinkost

Bitte teilen Sie uns Ihre Bestellung vorab telefonisch (0721 40 24 23 91) oder per mail (info@erasmus-karlsruhe.de) mit.

 

Parmigiano Reggiano Bio Santa Rita 18 Monate   3,05€ /100g 

Pecorino Riserva del Fondatore Bio   3,85€ /100g

Gorgonzola dolce   1,65€ /100g

Friesisch Blue Bio   3,65€  /100g 

Camembert de Normandie affinage Mons   3,70€  /100g 

Grummersorter Romadur Bio   3,50€  /100g 

Brie de Meaux AOP Dongé   3,40€  /100g 

Sainte Maure de la Dragonnière   5,70€ /100g 

Selles sur Couffy fermier   6,14€  /100g

 

Festtagsschinken Schwäbisch Hällisches Landschwein Bio   3,60€  /100g

Echt Hällische Bauernringle Bio  2,40€  /100g

Echt Hällischer Backschinken Bio  3,00€  /100g

Prosciutto crudo di Parma Bio  4,80€  /100g

Prosciutto San Daniele Bio  5,30€  /100g

Salame Ettore Bio   3,90€  /100g

Mortadella di Bologna Bio   2,70€  /100g

 

Pasta Felicetti Bio 500gr
verschiedene Formate
2,90€ /500g

Hausgemachte Bio-Tagliatelle oder Bio Tagliolini
2,00€ /100g

 

2012 Franciacorta Bagnadore Riserva Dos. Zero D07/18 (bio)  Chardonnay, Pinot nero   Barone Pizzini, Provaglio d´Iseo, Lombardia   56,-€
Die italienische Antwort auf Champagner. Fünf Jahre auf der Hefe. Feinperlig. Vollmundig. Mineralisch. Perfekt als Speisenbegleiter für besondere Anlässe. 

2015 Riesling Brut nature 41 D11/19 (bio)  180 Flaschen, exklusiv für uns abgefüllt   Frank John – Königsbach/Mittelhaardt, Pfalz 29,€
FAZ „Sekterzeuger des Jahres 2019. Spontanvergoren im Holzfass. Komplex. Anregend. Als Aperitif, Zwischendurch und für leichte Speisen. 

Terzavia Riserva VS Extra Brut   Grillo   Marco de Bartoli – Marsala, Sizilien   43,50€
Schaumwein mit Marsala verfeinert. Außergewöhnlich. Nussig. Ideal zu Meeresfrüchten und Geflügel in heller Sauce. 

2017 Moro (bio)   Greco Moro, Greco Giallo   Marco Carpineti, Cori, Lazio    21,20€
Sehr Aromatisch: Blumig. Mittlere Säure. Klar und intensiv. Langer Nachhall. Sehr guter Speisenbegleiter. 

2014 Grand Cru Kessler (bio)   Pinot gris   Dirler-Cadé, Bergholtz, Alsace   27,00€
Halbtrocken. Betonte Säure. Leicht rauchig. Fruchtig. Passt gut zu intensiv gewürzten Speisen und herzhaften Gerichten mit Dörrobst. 

2016 Deidesheimer Herrgottsacker EL (bio)   Riesling   Reichsrat von Buhl, Deidesheim, Pfalz   22,–€
Intensiv. Klar. Mineralisch. Dicht. Cremig. Randlage der Großes Gewächs Lage. Super Preis-Leistung. 

2018 Weissburgunder (bio)   Klaus Vorgrimmler, Freiburg-Munzingen/Tuniberg, Baden   14,40€
Leicht. Saftig. Klassisch. Biodynamisch. 

2018 Rosé Coteaux dix en Provence (bio)  Grenache, Carignan, Cinsault   Château Revelette, Jouques, Provence   14,–€
Trocken. Blumig. Sommerlich. Am Besten solo oder als Aperitif. 

2017 Langhe Nebbiolo „Coste“   Nebbiolo   Ferdinando Principiano, Monforte d’Alba, Piemont   16,40€
Leicht. Fruchtig. Rustikal. Mittlere Gerbstoffe. Zu Käse, gebratenem Fleisch und auf der Haut gebratenem Fisch 

2015 Montecucco Rosso Riserva (bio)   Sangiovese, Ciliegiolo, Cabernet Sauvignon   Colle Massari, Cinigiano, Toscana   19,20€
Mittelkräftig, Mit weichem Abgang. Mittlere Gerbstoffe. Vollmundig. 

2015 Bolgheri superiore (bio)   Cab. Sauvignon, Cab. Franc, Merlot, Sangiovese, Petit Verdot    Grattamacco, C. Carducci, Toscana   78,50€
Supertuscan. Kräftig. Rund. Weich. Konzentriert.

2015 Côteaux de Languedoc Montpeyroux „Lou Maset“ (bio)  Grenache, Cinsault, Syrah, Carignan   D. D´Aupilhac, Montpeyroux 15,20€
Meditterran. Kräutrig. Elegant. Leicht. 

2015/16 Côtes du Rhône „Sélection“   Syrah   Château Saint Cosme, Gigondas, Rhône   14,40€
Anregende Säure. Fruchtig. Rustikal zum Lamm. 

Fächerbräu Naturradler, Pils oder Festbier   45€/Kiste inklusive Pfand 

 

 

Bio mit Zukunft und Genuß

Unser Restaurant ist biozertifiziert und wir sind Mitglied im Bioland-Anbauverband. Die von uns verwendeten Zutaten sind fast zu 100 % biozertifiziert, kommen weitestgehend aus nächstliegender kleinbäuerlicher Landwirtschaft und stehen für eine handwerkliche, diversifizierte Lebensmittelkultur.

Obst und Gemüse: 

Biolandbauer Horst Reiser, Straubenhardt

Naturkosthandel Rinklin, Eichstetten (Bio)

Milch, Quark, Joghurt, Butter: 

Biolandbäuerin Susanne Schleinkofer, KA-Rüppurr
Bioland Schwarzwaldmilch bzw.- heumilch, Sahne und Butter

Eier:

Biolandbauer Horst Reiser, Straubenhardt

Hülsenfrüchte, Getreide, Olivenöl, Oliven, geschälte Tomaten, Kapern, Taralli: 

Direktimport von kleinen Biobetrieben in Italien, die uns auch einen fairen Umgang mit Ihren Mitarbeitern garantieren. 

Käse: 

teilweise Direktimport von kleinen Biobetrieben in Deutschland, Italien und den Niederlanden 

Meisterlich auf den Punkt gereifte Käse erhalten wir von den Affineuren Hervé Mons, Fiorenzo Giolitto und Markus Kober. 

Rindfleisch:
Einzelfleischstücke kommen von biozertifierten Tieren von der Schwäbisch Hällischen Erzeuger-gemeinschaft

Schweinefleisch: 

Biotiere der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall 

Lammfleisch: 

Biotiere der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall 

MSC-zertifizierten Fisch und andere Meerestiere aus Wildfang oder nachhaltiger Zucht:

Firma Südfisch, Muggensturm 

Fasan, Wildschwein, Reh: 

bekommen wir aus echter Jagd, die in der Karlsruher Gegend und nahe Straßburg stattfindet, nicht aus Gehegen im Wald.

Hühner, Enten und Gänse: 

Demeter Brunnenhof, Künzelsau 

Pasta al grano duro aus der alten Weizensorte „Senatore Cappelli“, mit ausschlieslich italienischem Weizen, natürlich bio: Felicetti (Monograno)

Bio-Kaffee: Espresso Tostino Karlsruhe 

Trockenware, wie Zucker, Schokolade und Nüsse: 

Naturkosthandel Rinklin, Eichstetten (Bio)

Mehl: 

Biolandbäuerin Susanne Schleinkofer, KA-Rüppurr

Biolandbauer Horst Reiser, Straubenhardt

Dachswanger Mühle, Freiburg (Bioland)

Gewürze: Lebensbaum (Bio)

Engagement

Ökologisch zertifiziert.

Laut Gesetzgebung muss jeder Gastronom, der seine Zutaten als „bio“ bezeichnet, den Wahrheitsgehalt dieser Aussage regelmäßig von einer Bio-Kontrollstelle überprüfen lassen. Dass über 95 % unserer Zutaten biologisch zertifiziert sind, wird regelmäßig von der Bio-Kontrollstelle ABCERT, die die Codenummer DE-Öko-006 trägt, überprüft. Wir sind über die Bio-Zertifizierung hinaus noch Gold-Partner des Anbauverbandes Bioland. Voraussetzung der Gold-Partnerschaft ist, dass 90-100% der gesamten Zutaten bio-zertifiziert sind und dass den nach strengeren Bio-Richtlinien hergestellten Bioland-Zutaten im Vergleich zu den „nur“ nach EU-Öko-Verordnung hergestellten Zutaten Vorrang gegeben wird. Unsere Bio-Zutaten sind größtenteils Bioland-zertifiziert, die zweitgrößte Menge machen Demeter-zertifizierte Produkte aus, dann kommen andere Anbaubverbände und  die nach EU-Richtlinien hergestellten Zutaten.

Gut, Sauber, Fair.

Wir verwenden Produkte der Slow Food Presidi, zum Beispiel den Rohmilch Bauern Gouda (NL), den Moscato di Saracena (IT) und den Schaumwein aus der Champagnerbratbirne von Jörg Geiger (D). Wir verwenden Produkte der Slow Food Arche des Geschmacks, zum Beispiel das Filder Spitzkraut (D). Wir beziehen Produkte von Produzenten, die „gut, sauber und fair“ produzieren. Das ist jetzt der Punkt, wo es ein bisschen komplizierter wird. Der Dreiklang steht für den Standard, den Slow Food Mitglieder an Ihre Lebensmittel stellen. Nun ist die Definition dieses Slogans aber jedem Mitglied selbst überlassen, denn wenn ein Verein einen konkreten Standard für jedes Lebensmittel festlegen wollte, so müsste er diesen auch kontrollieren und das geht momentan über die Möglichkeiten Slow Foods hinaus. Carlo Petrini hat „gut, sauber und fair“ in einem Buch definiert. Für uns ist es an dieser Stelle leichter, Ihnen ansatzweise darzustellen, welche Produkte wir von wem beziehen, und was diese Produkte ausmacht. Natürlich erzählen wir Ihnen hierüber hinaus bei Ihrem Besuch gerne noch mehr über den Inhalt Ihres Gerichtes oder ihres Einkaufs, sofern Sie uns denn Signale geben, dass es Sie interessiert. Aber „Hand aufs Herz“: Unsere Produktqualität und handwerkliche Fähigkeit schmecken Sie auch, wenn Sie an all diesem nicht interessiert sind.

Bio-Spitzenkoch.

Mit der Aufnahme in die Vereinigung der „Bio-Spitzenköche“ haben wir im Sommer 2018 einen Meilenstein in der Geschichte unseres kleinen Familienbetriebes erreicht. Das Projekt ist Teil des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN), initiiert vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.
Wir sehen uns selbst als nachhaltigstes Gourmetrestaurant in Deutschland. Schön wäre es, wenn wir über diese und zukünftige Mitgliedschaften in Vereinigungen richtig was bewegen könnten in der deutschen Gastro-Szene!

Wasser ist Leben.

Sie zahlen für das Leitungswasser, dass wir Ihnen (mit oder ohne Sprudel) servieren eine freiwillige Spende, die wir zu 100 % an Viva con agua überweisen, um damit Trinkwasserbrunnenbauprojekte zu unterstützen. Wir finden, dass Business mit Mineralwasser unmoralisch ist und dessen Transport die Umwelt unnötig belastet. Das gute Karlsruher Leitungswasser ist das erste klimaneutrale Leitungswasser in Deutschland. Wir filtern und kühlen es und versetzen es auf Ihren Wunsch mit Kohlensäure, bevor wir es in die schönen Soilbottle-Flaschen füllen, aus denen wir Ihnen Ihr Wasser am Tisch servieren.

In Rom gibt es Leitungswasser seit circa 2700 Jahren gratis, für jedermann, ob arm oder reich. Die zunehmende Privatisierung des Wassers, von manch einem als einziger Weg, um dessen Wertschätzung zu erreichen, dargestellt, halten wir für falsch und beängstigend. Dagegen möchten wir ein Zeichen setzen – auch wenn es uns den leicht verdienten Umsatz kostet. Zeigen Sie uns, dass Sie unsere Philosophie teilen, spenden Sie in die blaue Box neben unserer Kasse. Es danken Ihnen die immer noch erschreckend vielen Menschen ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Tierschutz auf dem Teller.

Im November 2018 hat uns die Schweisfurth Stiftung für unser Engagement bis auf weiteres die Auszeichnung „Tierschutz auf dem Teller“ verliehen. Die Jury zeigte sich besonders angetan von unserem Ansatz der Ganztierverarbeitung und unserer vielfältigen vegetarischen Auswahl. Gerade in Zeiten, in denen das Schwarz-weiß-Malen unserer bunten Realität durch die sozialen Medien beflügelt wird, finden wir es wichtig klarzustellen: Eine nachhaltige Landwirtschaft braucht Tiere als Düngelieferanten und Landschaftspfleger. Weniger Fleischkonsum (und dafür besseren) möchten wir anregen. Auf Fleisch und andere tierische Produkte in unserer Küche zu verzichten, ist für uns keine Option. Ein gewissenhafter Einsatz dieser Produkte ist durchaus mit höchsten Ansprüchen an die Nachhaltigkeit vereinbar. Was heißt „gewissenhaft“? Wir verarbeiten ausschließlich Tiere aus Europäischer Biolandwirtschaft (mehr Tierwohl, mehr Humusaufbau, keine energieintensiven, mineralischen Dünger, keine synthetischen Pflanzenschutzmittel, weniger Kraftfutter, mehr biologische Vielfalt), wir bevorzugen alte Rassen (diese sind an lokale Gegebenheiten, wie Klima und Futterangebot angepasst und daher natürlicher Weise robuster), wir servieren kleinere Portionen (um Verschwendung zu vermeiden), wir kaufen direkt beim Landwirt ein (um ihn mehr an der Wertschöpfungskette teilhaben zu lassen und ihm eine höhere Identifizierung mit der eigenen Arbeit zu ermöglichen), wir kaufen regional ein (um Transportwege zu sparen). Dass größte Nachhaltigkeit durch das Angebot tierischer Produkte befeuert wird,  gilt insbesondere, wenn man die ökologische Nachhaltigkeit um kulturelle Aspekte erweitert. Wurst, Schinken, alte Rassen, Wildschwein, Gänsebraten,…das alles ist Kulturgut. Diese Elemente unserer europäischen Identität durch industriell gefertigte Ersatzprodukte austauschen zu wollen, ist ein Angriff auf unser Kulturerbe. Die energieintensive und zusatzstoffreiche Herstellung der Fleisch,- und Käseersatzprodukte nicht zu hinterfragen und die Herstellerauslobung einer „nachhaltigeren Alternative“ unreflektiert zu glauben, ist ein Affront gegen die Aufklärung. Wer gerne Würmer essen möchte, kann dies gerne tun, wir halten es weder für notwendig, noch für erstrebenswert. An alle Influencer, für-den-Umweltschutz-Veganer, Klimaschutz-Vegetarier: Lest den Weltagrarbericht!

17 Ziele für nachaltige Entwicklung - Zukunftsfähige Gastronomie.

Wir lieben das Denken im Großen!
Mit unserem Unternehmen leisten wir aktiv einen Beitrag zur Erreichung folgender von der UN definierter Ziele für nachhaltige Entwicklung:

1. Keine Armut: An unserer Wertschöpfungskette sind vorwiegend Menschen beteiligt, keine Konzerne. Wir schauen, dass unser Geld Menschen in europäischen Regionen zugutekommt und nicht ins Steuerparadies abwandert. Über die handwerklich wertvolle biologische Landwirtschaft unterstützen wir außerhalb von Europa kleinbäuerliche Strukturen, die besser als industrielle Strukturen geeignet sind, ein würdevolles Leben von und mit der Landwirtschaft zu ermöglichen. Die Biologische Landwirtschaft schützt die für Wohlstand wichtigste Ressource Boden. Die Futtermittel der Tiere, dessen Fleisch wir Ihnen servieren werden nicht aus dem globalen Süden importiert. Die dortigen Flächen können somit zur Nahrungsmittelproduktion für die dortige Bevölkerung genutzt werden.

2. Kein Hunger:  Wir vermeiden Lebensmittelverschwendung, wie auch Völlerei. Als unser Gast sollen Sie genießen! Aber wenn Sie den Genuss von Stopfleber und Hummer als Statussymbol brauchen, sind wir das falsche Restaurant für Sie. Auch Filet bekommen Sie bei uns nur selten. Weil das Tier eben nur sehr wenig davon hat. Der internationale Fleischhandel hemmt die wirtschaftliche Entwicklung von Ländern, denen wir unsere ungewollten Fleischteile verkaufen müssen. Bei uns gibt es kein Filet, damit es anderswo genug zu Essen gibt. Mal ehrlich: Immer nur Filet ist doch auch langweilig. Vielleicht waren Sie auch länger nicht in einem Restaurant, wo kochen über das Anbraten von Fleisch hinausgeht? Auch die sogenannte gehobene Gastronomie hat ja in kürzester Zeit ihr Rezeptreperoire und damit Ihre handwerkliche Tauglichkeit ausgehöhlt.

3. Gesundheit und Wohlergehen: Wir kochen so, dass Sie sich am nächsten Tag großartig fühlen! Das Weglassen von Zusatzstoffen, der ausschließliche Gebrauch von unverarbeiteten Grundzutaten und gesunden Ölen, Butter von weidenden Küchen, das regionale Biogemüse, das toskanische Getreide von alten Sorten, die Weine mit wenig oder ganz ohne Schwefel,…Als unser Gast können Sie ihr schlechtes Gewissen zu Hause lassen. Weder Sie, noch die Umwelt oder andere Menschen müssen wegen Ihres Genusses einbüßen.
Während des Anbaus unserer Zutaten musste sich kein Landwirt in eine Pestizidwolke begeben. Unsere Zutaten sind gentechnikfrei, voller sekundärer Pflanzenstoffe, komplexer Kohlenhydrate und ungesättigter Fettsäuren.

4. Hochwertige Bildung: Warum gibt es soviel greenwashing in der Gastronomie? Warum werden komplexeste Sachverhalte innerhalb des Lebensmittelsystems in Schwarz-Weiß-Malerei von Herstellern, Händlern, Köchen, Gästen und Influencern banalisiert? Die Bildung fehlt. Wo soll echtes nachhaltiges Handeln, von Seiten der Köche und von Seiten der Gäste, denn herkommen, ohne die entsprechende Bildung? Weil Menschen unser Lebensmittelsystem nicht mehr verstehen, sind Sie vermeintlich einfachen Antworten gegenüber ausgeliefert. Tagtäglich setzen wir uns in unserem Restaurant dafür ein, die Vielschichtigkeit des nachhaltigen gastronomischen Unternehmertums zu erläutern. Auf Konferenzen, in Zeitungsartikeln, in Interviews stehen wir Rede und Antwort. Wir engagieren uns in brancheninternen Netzwerken, um dem Füllen der Bildungslücke nachzukommen. Das machen wir gerne. Das gehört für uns dazu. Das finden wir wichtig.
Durch den Kauf von Fairtradeprodukten, welche im globalen Süden das Familieneinkommen verbessern, werden dort mehr Ausgaben für bessere Bildung möglich.

5. Sauberes Wasser und Sanitäteinrichtungen. Siehe: Engagement: Artikel „Wasser ist Leben“.

6. Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum: Wir legen sehr viel Wert auf ein angenehmes Miteinander in unserem Team. Unsere Mitarbeiter sind, was für die Gastronomie ungewöhnlich ist, größtenteils konstant. Regelmäßige Gehaltserhöhungen, ausbezahlte Überstunden, das Mitgestalten des Dienstplans, ein tägliches gemeinsames Mittagessen – im Sitzen – werden von unserem Team geschätzt. Auf noch eine Weise sind wir Unikum: Wir lehnen Schwarzgeld ab, weil wir es schlichtweg asozial finden.
Achso: Indem wir direkt beim Landwirt einkaufen, fördern wir die Entwicklung und den Erhalt ländlicher Strukturen.

7. Nachhaltiger Konsum und Produktion: Durch den Genuss kommt Veränderung, nicht durch Verzicht oder Belehrung. Statt altbekanntes Filet zu kauen, lernen Sie bei uns neue, vielleicht sogar bessere Genüsse kennen, die auch noch soviele Vorteile für die Umwelt und die Mitmenschen mitliefern. Besser geht’s doch nicht! Unsere Gerichte entspringen Marcello´s Gastronomischer DNA (Großmutter Burgunderin, Vater Neapolitaner, Mutter Toskanerin). Marcellos Kochstil hat einen kulturellen Tiefgang, den die vermeintlich kreative Kombination Blutwurst-Kokos nie erreichen wird. Handwerklich sprechen uns die Deutschen Cross-over-Köche durchaus an. Aber wo ist die Seele in dieser Effekthascherei-Küche? Wo sind die Kindheitserinnerungen, wo ist das tatsächlich verinnerlichte kulturelle Erbe? Authentizität ist Bedingung für kulturelle Nachhaltigkeit. Aus eben diesem Grund ziehen wir einen echten Parmigiano Reggiano von einer kleinen bäuerlichen Bio-Cooperative einem deutschen „so-ähnlich-wie-Parmigiano“ vor. Wir möchten kein Teriyaki mehr serviert bekommen, von Köchen, die Japan höchstens als Tourist kennen. Daher servieren wir es auch nicht selbst.
Noch ein Satz zu den „Hauptsache Regional“- Anhängern: In manchen Gegenden Deutschlands heißt „regional einkaufen“ nichts anderes, als „ich weiß, wo die Grundwasser derart verseucht werden, dass Deutschland an die EU Strafgelder zahlen muss“.

8. Massnahmen zum Klimaschutz: Die kleinbäuerliche, handwerklich wertvolle biologische Landwirtschaft, wie wir Sie durch unser Unternehmen fördern:
–  verursacht weniger CO2 Emissionen, weil sie keine oder kaum externe Dünger und Pflanzenschutzmittel benötigt, welche wiederum energie,- und ressourcenintensiv hergestellt werden.
– baut Humus und damit fruchtbaren Boden auf, statt ihn zu zerstören. Je höher der Humusgehalt des Bodens, desto mehr CO2 kann dieser absorbieren.
– geht schonend mit der wertvollen Ressource Wasser um, sowohl was dessen Verschmutzung, als auch dessen Verbrauch angeht.
– basiert auf regionalen Wirtschaftskreisläufen (Dünge-Stroh-Kooperationen, Vom-Feld-auf den Teller, nur ein oder garkein Händler zwischen Landwirt und Gastronom/Endverbraucher). Klimabelastende Transportwege werden gespart.
– Erhält Dauergrünland in seiner Rolle als wertvolle CO2 senke.
– Baut nährstoffhungrige Kulturen auf natürlicher Weise fruchtbarem Boden an, um die nötige Zufuhr von Nährstoffen von vornherein zu minimieren.
– liefert garnicht oder gering verarbeitete Lebensmittel, deren Herstellung keine versteckten Energiekosten bedeutet.
Die Verminderung tierischer Lebensmittel ist die wichtigste Maßnahme zum Sparen von Energie und Emissionen – daher unser attraktives vegetarisches Menü.

9. Leben unter Wasser: Wir verarbeiten ausschließlich ausgewachsene europäische Fische aus Wildfang, meistens MSC-zertifiert. Fische aus überlasteten Beständen kaufen wir nicht. Unsere Fische und Meerestiere sind meist handgeangelt oder handgetaucht. Bodenschleppnetze kommen ganz sicher nicht zum Einsatz. Gezüchtete Fische und Meerestiere lehnen wir ab. Viele Fische und Meerestiere sind unbekannt und ausreichend vorhanden. Wir sehen es als unsere Aufgabe, diese zu beschaffen und entsprechende Rezepte zu recherchieren.

10. Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen und Partnerschaften zur Erreichung der Ziele: Teil des Projektes „Bio-Spitzenköche“, initiiert vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und gefördert vom Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN), zu sein, macht uns stolz. Über unser unternehmerisches Handeln beteiligen wir uns an der Bewältigung gesamtgesellschaftlicher Herausforderungen. Es macht uns unglaublich Spaß, unseren Ideenreichtum einzubringen, um einzigartigen Genuss für den Einzelnen in Einklang mit Bedürfnissen Aller zu bringen. Auch bei Bioland, dem größten deutschen Bio-Anbauverband, sind wir recht aktiv, ebenso bei Slow Food. In Karlsruhe selbst versuchen wir auch etwas anzuregen, damit unser aller Lebensmittelsystem zukunftsfähig wird. Aus Leidenschaft kochen wir authentisch italienisch und verwenden dafür viele Zutaten von hier. Die Zusammenarbeit mit Landwirten und Lebensmittelhandwerkern liefert uns ein besseres Produkt und eine sichere Herkunft. Wer uns beliefet kann sicher sein: Sein Produkt wird bei uns mit viel Respekt und Sorgfalt behandelt – vom Eingang in den Kühlschrank bis zum großen Auftritt auf dem Teller.

 

Öffnungszeiten

Restaurant

Im Restaurant heißen wir Sie ab 18.05.
Mittwochs bis Montags
mittags (außer Samstags) ab 12 Uhr (letzte Tischannahme 13:30 Uhr)
und
abends ab 18 Uhr  (letzte Tischannahme 20:30 Uhr)
willkommen.

Parallel können Sie unsere Abholgerichte bestellen
und zwar (außer Dienstags ganztags und Samstag mittags)
bis 11:30, bzw. 17:30
für eine Abholung ab 12:30 Uhr, bzw. 18:30 Uhr

Reservierung

Reservieren Sie Ihren Tisch im erasmus. Größere Gruppenreservierungen oder exklusive Buchungen (auch für Samstag mittag) nehmen wir gerne telefonisch oder per Mail entgegen.

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