Öffnungszeiten
erasmus aktuell

Werde Teil unseres Teams!

16. Okt. 2019

Wir suchen ein wertgeschätztes Mitglied unseres Serviceteams.
Eine passende Ausbildung wäre toll, ist aber keinesfalls Voraussetzung.
Teilzeit, Vollzeit, Studentenjob – alles ist möglich.
Wir bieten: Einen Job, der Sinn stiftet; Gute Bezahlung;
ein fröhliches Team;

und: Respekt, Anerkennung, Rücksichtnahme, Potenzialerkennung,
Weiterbildung, Verantwortung.

Bewerbungen mit Lebenslauf und Motivationsschreiben bitte per mail an:

Frau Andrea Gallotti

info@erasmus-karlsruhe.de

Porsche für den Klimastreik verschenkt!

20. Sep. 2019

Jeder weiß, dass der Transport von Mineralwasser das Klima belastet.
Weil wir darauf aufmerksam machen möchten, dass dieser Transport bei Vorhandensein erstklassigen Leitungswassers, wie wir es in Karlsruhe haben, völlig ungerechtfertigt ist, bieten wir Leitungswasser gratis an und laden unsere Gäste ein, eine freiwillige Spende an „Viva con agua“, einen Verein, der Brunnen in Regionen baut, wo Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben, zu hinterlassen.

Wir haben in unserem Restaurant bisher rund 35 Tausend Gäste verwöhnt. Nehmen wir an, jeder dieser Gäste hätte eine halbe Flasche Wasser (Einzelpreis € 7) getrunken und bezahlt. Wir hätten 122 500 Euro Umsatz machen können.
Den Wert eines Sportwagens. Neu.

Wir freuen uns, dass seit einem guten Jahr so viele Menschen gegen den Kimawandel streiken. Streiken impliziert ja, dass man jemanden (in der Regel den Arbeitgeber) um seine Kapitalvermehrung bringt.
Wir streiken also seit fünf Jahren.

Erneut vom Gusto-Führer ausgezeichnet!

18. Sep. 2019

Wir freuen uns, dass der Gusto-Führer unsere Leistung bestätigt hat!
Nach den Kriterien des kulinarischen Reiseführers sind wir derzeit das beste Restaurant in Karlsruhe.

Bitte lesen Sie selbst (keine logindaten nötig): Rezension im Gusto.

Wiederholt vom Feinschmecker ausgezeichnet

16. Sep. 2019

Wir freuen uns, dass DER FEINSCHMECKER uns mit zwei Punkten erneut als eines der besten 500 Restaurants in Deutschland ausgezeichnet hat.

In Karlsruhe empfiehlt DER FEINSCHMECKER neben uns nur zwei weitere Restaurants.

Insbesondere werden unser „bemerkenswertes Weinangebot“ und unsere „fair kalkulierten Menüs“ gelobt.

18.08. – 12.09.: Wir machen Betriebsferien

01. Aug. 2019

Wir suchen Verstärkung

06. Jun. 2019

Für unseren Service suchen wir ab sofort eine freundliche und zeitlich flexible Unterstützung mit sehr guten Umgangsformen. Berufserfahrung ist nicht nötig.

Donnerstag, 06.06. Tagesfrische Büffelmozzarella in unserem Laden

04. Jun. 2019

Um 18 Uhr können Sie tagesfrische Mozzarella di Bufala Campana in unserem Feinkostladen einkaufen, first come, first serve, oder vorher anrufen und reservieren. Im Restaurant können Sie die Mozzarella an diesem Abend natürlich auch genießen. Nur solange der Vorrat reicht.

23.Mai: Ein Abend mit Walter Gropius

17. Mai. 2019

Kulinarisch und Kunsthistorisch-literarisch feiern wir 100 Jahre Bauhaus Weimar.
Der Abend ist ausgebucht aber es folgen weitere. Zur Anmeldung und für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Frau Spitzbart von ArtRegioTours.

20.-23- Juni: „Life´s finest“

16. Mai. 2019

Vom 20. – 23. Juni kochen wir auf dem Schwarzerdhof, in Bretten, auf dem „edlen Markt im Park“. Restaurant und Laden bleiben geschlossen.

Teamwork

Werde Teil unseres Teams!

Wir suchen ein wertgeschätztes Mitglied unseres Serviceteams.
Eine passende Ausbildung wäre toll, ist aber keinesfalls Voraussetzung.
Teilzeit, Vollzeit, Studentenjob – alles ist möglich.
Wir bieten: Einen Job, der Sinn stiftet; Gute Bezahlung;
ein fröhliches Team;

und: Respekt, Anerkennung, Rücksichtnahme, Potenzialerkennung,
Weiterbildung, Verantwortung.

Bewerbungen mit Lebenslauf und Motivationsschreiben bitte per mail an:

Frau Andrea Gallotti

info@erasmus-karlsruhe.de

Das Restaurant

Was ist gut?

Diese Frage regt uns immer wieder an. 

Für uns bedingen sich das Gute und das Schöne gegenseitig. Wenn eine Zutat durch ihren Geschmack überzeugt, ist Sie für uns noch lange nicht gut. Sie muss einen Mehrwert für die Gesellschaft liefern, um für uns als Gut bewertet zu werden. Deshalb kochen wir mit regionalen und handwerklich wertvollen  Biozutaten.
Ebenso befriedigen uns ökologisch vorbildlich hergestellte Produkte nicht, wenn Sie keiner handwerklichen Identität entsprungen sind. Deshalb wählen wir unsere Zutaten nicht aus dem Katalog, sondern, durch unsere landwirtschaftliche Fachausbildung und unser Studium der Gastronomischen Wissenschaften (B.Sc.) bedingt, im auf Augenhöhe stattfindenden Austausch mit den Landwirten und Lebensmittelhandwerkern. 

 

Unsere Kreativität entspringt unserer italienisch-französisch-deutschen Sozialisation und dem Studium der Gastronomischen Wissenschaften (B.Sc.). Lange Lehrjahre bei anerkannten Meistern sind der Grund, warum unsere moderne Küche so tief in der Europäischen Gastronomiekultur verankert ist. 

Dass wir Ihnen eine durchweg arbeitsintensive hausgemachte Küche servieren, darf Ihnen die Gewissheit geben, dass in unserer Küche präzise Techniken und Traditionen vermittelt werden und dadurch erhalten bleiben. Durch zeitintensive Arbeitsschritte generieren wir durchdringenden Geschmack und können uns daher erlauben, auf Geschmacksverstärker wie Glutamat und Hefeextrakt zu verzichten. 

Zu unseren Speisen servieren wir Ihnen persönlich ausgewählte natürliche Weine und Karlsruher Trinkwasser, letzteres gratis, weil wir Business mit Wasser unanständig finden. 

Wir beschäftigen rund 10 Mitarbeiter, 6 davon in Vollzeit.

Wenn es Ihnen bei uns gefällt freuen wir uns sehr über Ihre Empfehlung – analog oder digital. 

 

In einem 1928 von Otto Haussler, unter der Regie von Walter Gropius, entworfenen, denkmalgeschützten Gebäude führen wir seit Juni 2014 ein einzigartiges Restaurant mit Dachterrasse und Gartenterrasse, sowie einen Feinkostladen für „erasmus zu Hause“.

Warum Erasmus? Für Erasmus von Rotterdam war die Vermittlung von Bildung zentral. Bildung befähigt uns zu freiem Denken, zu eigenen Urteilen, zu verantwortlichem Handeln.

 

Unser Credo: Je mehr Sie über Ihr Essen Wissen, desto mehr können Sie es genießen (die entsprechende Qualität vorausgesetzt). Ihnen eine tatsächlich nachhaltige und gleichzeitig genussintensive Produktqualität zu bieten, diese mit entsprechendem Handwerk und Wissen bis auf Ihren Teller zu erhalten und für Frage und Antwort akademisch fundiert bereit zu stehen, das ist unser Ansatz.

Das kann sonst keiner.

 

 

Gut für uns und gut für Sie:
In der wimmelnden Landschaft der Gastronomie kommen gute Tipps sehr gelegen.

             

Menüs

Tartufo bianco d´Alba

Trüffelmenü

Nur mit echtem weißem Albatrüffel, ohne frevelhaftes Trüffelöl
 Wir servieren 3 g Trüffel je Gang

Uovo al tegamino (28,–)
Tajarin (38,–)
Fonduta (38,–)
Fagiano (48,–)
Dessert oder Käse (14,–)
5 Gänge plus Gruß aus der Küche 
und Naschereien € 155,–
Das Trüffelmenü ist von dem Mittagsrabatt ausgeschlossen.

Menu grande

Rote wilde Garnele aus Mazara del Vallo, Belugalinsen, Mandeln, Paprika (28,-)
Gepökelte Zunge vom Boeuf de Hohenlohe Kalb, Marsala, Blumenkohl, Rote Bete (24,-)
"Arancino aperto" (24,-)
Rotbarbe aus bretonischem Wildfang, ribollita toscana (38,-)
Rosa gebratene Entenbrust, ihre Sauce, Brioche mit zweitägiger Teigführung, Rotkohlroulade(38,-)
Pre-Dessert
Meisterlich gereifter Käse aus unserem Feinkostladen (14,-)
Gewürzter Apfelkuchen, Kastanienmousse, Apfelsorbet (14,-)
8 Gänge € 129,-
6 Gänge € 99,-
4 Gänge € 79,-

Menu Vegetariano

Butternutkürbis, Parmigiano Reggiano von Bianca Modenese Kühen, Amaretti, mind. 12 Jahre gereifter biodynamischer Aceto Balsamico Tradizionale di Modena (20,-)
Hausgemachte Tortelli mit biodynamischer Schafsricotta gefüllt, Radicchio, Gorgonzola, Walnuß (26,-)
Geschmorter Fenchel, Zitronenbutter, Rote Bete Gnocchi, frittierter Grünkohl (24,-)
4 Gänge (inklusive Käse oder Dessert) € 65

Mittags (außer an Sonn,-und Feiertagen)

Businesslunch

Zur Mittagszeit machen wir Ihnen ein besonderes Angebot: Sie dürfen alle Gerichte mit 35 % Vergünstigung genießen. Wir freuen uns auf Sie!

Weinbegleitung

Gerne servieren wir Ihnen eine stimmige Weinbegleitung.
3 Gänge 30 €
5 Gänge 45 €

Naturwein

Weinkarte

Unser Weinkeller hält großartig gemachte Weine, aus Deutschland, Frankreich und Italien für Sie bereit. Ermöglichen Sie sich und ihren Freunden eine wahrhaft besinnliche Weinreise durch die Natur- und Kulturtraditionen unserer europäischen Weinregionen. Unsere Flaschenweinkarte können Sie hier als PDF einsehen.

Andrea & Marcello Gallotti

Andrea

Der Titel ihrer auf italienisch verfassten Bachelorarbeit lautet: „Energetische Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft: Bewertung der Betriebe im landwirtschaftlichen Bezirk Mailand-Süd mit quantitativen und qualitativen Indikatoren.“ Seit ihrem Jahr in Australien, wo sie unter anderem Äpfel, Birnen, Mangos und Trauben geerntet hat, verbrachte sie regelmäßig Zeit in der Landwirtschaft. Um theoretisch auf den Kursinhalt der Universität aufzubauen, besuchte sie ein Jahr lang Weiterbildungen des biologisch-dynamischen Bauernverbands im Piemont. Nach 1,5 jähriger Abendschule in Bruchsal hat die Inhaberin des erasmus im Frühjahr 2015 die Prüfung zur „staatlich geprüften Fachkraft für die Landwirtschaft“ abgelegt. Sie ist gelernte Köchin und befindet sich momentan in der Ausbildung zur Sommelière. Nebenbei bereitet Sie sich auf den nächsten Marathon vor.

Marcello

Zusammen mit Andrea organisierte und realisierte er anspruchsvolle Caterings für seine Hochschule. Seine Bachelorarbeit bestand in der Analyse eines Buches, welches er bei seiner Großmutter entdeckt hat: Ein Kochbuch, welches den Historikern bisher unbekannt war und das im ewig währenden Streit zwischen Frankreich und Italien um den größten Einfluss auf die heutige Gastronomie für neue Erkenntnisse gesorgt hat. Marcello Gallotti führt die drei Vollzeitköche im Restaurant an. Seine wichtigste berufliche Station war bei Gualtiero Marchesi (2005-2006 Hostaria dell´Orso). Zuvor hatte er die Kochschule von Antonio Sciullo besucht. Marcello und Andrea haben zwei Kinder im Kindergartenalter.

Lebensmittelhandwerk

Bio mit Zukunft und Genuß

Unser Restaurant ist biozertifiziert und wir sind Mitglied im Bioland-Anbauverband. Die von uns verwendeten Zutaten sind fast zu 100 % biozertifiziert, kommen weitestgehend aus nächstliegender kleinbäuerlicher Landwirtschaft und stehen für eine handwerkliche, diversifizierte Lebensmittelkultur.

Obst und Gemüse: 

Biolandbauer Horst Reiser, Straubenhardt

Naturkosthandel Rinklin, Eichstetten (Bio)

Milch, Quark, Joghurt, Butter: 

Biolandbäuerin Susanne Schleinkofer, KA-Rüppurr
Bioland Schwarzwaldmilch bzw.- heumilch, Sahne und Butter

Eier:

Biolandbauer Horst Reiser, Straubenhardt

Hülsenfrüchte, Getreide, Olivenöl, Oliven, geschälte Tomaten, Kapern, Taralli: 

Direktimport von kleinen Biobetrieben in Italien, die uns auch einen fairen Umgang mit Ihren Mitarbeitern garantieren. 

Käse: 

teilweise Direktimport von kleinen Biobetrieben in Deutschland, Italien und den Niederlanden 

Meisterlich auf den Punkt gereifte Käse erhalten wir von den Affineuren Hervé Mons, Fiorenzo Giolitto und Markus Kober. 

Rindfleisch:
Einzelfleischstücke kommen von biozertifierten Tieren von der Schwäbisch Hällischen Erzeuger-gemeinschaft

Schweinefleisch: 

Biotiere der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall 

Lammfleisch: 

Biotiere der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall 

MSC-zertifizierten Fisch und andere Meerestiere aus Wildfang oder nachhaltiger Zucht:

Firma Südfisch, Muggensturm 

Fasan, Wildschwein, Reh: 

bekommen wir aus echter Jagd, die in der Karlsruher Gegend und nahe Straßburg stattfindet, nicht aus Gehegen im Wald.

Hühner, Enten und Gänse: 

Demeter Brunnenhof, Künzelsau 

Pasta al grano duro aus der alten Weizensorte „Senatore Cappelli“, mit ausschlieslich italienischem Weizen, natürlich bio: Felicetti (Monograno)

Bio-Kaffee: Espresso Tostino Karlsruhe 

Trockenware, wie Zucker, Schokolade und Nüsse: 

Naturkosthandel Rinklin, Eichstetten (Bio)

Mehl: 

Biolandbäuerin Susanne Schleinkofer, KA-Rüppurr

Biolandbauer Horst Reiser, Straubenhardt

Dachswanger Mühle, Freiburg (Bioland)

Gewürze: Lebensbaum (Bio)

Engagement

Ökologisch zertifiziert.

Laut Gesetzgebung muss jeder Gastronom, der seine Zutaten als „bio“ bezeichnet, den Wahrheitsgehalt dieser Aussage regelmäßig von einer Bio-Kontrollstelle überprüfen lassen. Dass über 95 % unserer Zutaten biologisch zertifiziert sind, wird regelmäßig von der Bio-Kontrollstelle ABCERT, die die Codenummer DE-Öko-006 trägt, überprüft. Wir sind über die Bio-Zertifizierung hinaus noch Partner des Anbauverbandes Bioland. Voraussetzung der Partnerschaft ist, dass mindestens 70 % der gesamten Zutaten bio-zertifiziert sind und dass den nach strengeren Bio-Richtlinien hergestellten Bioland-Zutaten im Vergleich zu den „nur“ nach EU-Öko-Verordnung hergestellten Zutaten Vorrang gegeben wird. Unsere Bio-Zutaten sind größtenteils Bioland-zertifiziert, die zweitgrößte Menge machen Demeter-zertifizierte Produkte aus (Demeter hat die am engsten gesteckten Bio-Richtlienien), dann kommen erst die nach EU-Richtlinien hergestellten Zutaten.

Gut, Sauber, Fair.

Wir verwenden Produkte der Slow Food Presidi, zum Beispiel den Rohmilch Bauern Gouda (NL), den Moscato di Saracena (IT) und den Schaumwein aus der Champagnerbratbirne von Jörg Geiger (D). Wir verwenden Produkte der Slow Food Arche des Geschmacks, zum Beispiel das Filder Spitzkraut (D). Wir beziehen Produkte von Produzenten, die „gut, sauber und fair“ produzieren. Das ist jetzt der Punkt, wo es ein bisschen komplizierter wird. Der Dreiklang steht für den Standard, den Slow Food Mitglieder an Ihre Lebensmittel stellen. Nun ist die Definition dieses Slogans aber jedem Mitglied selbst überlassen, denn wenn ein Verein einen konkreten Standard für jedes Lebensmittel festlegen wollte, so müsste er diesen auch kontrollieren und das geht momentan über die Möglichkeiten Slow Foods hinaus. Carlo Petrini hat „gut, sauber und fair“ in einem Buch definiert. Für uns ist es an dieser Stelle leichter, Ihnen ansatzweise darzustellen, welche Produkte wir von wem beziehen, und was diese Produkte ausmacht. Natürlich erzählen wir Ihnen hierüber hinaus bei Ihrem Besuch gerne noch mehr über den Inhalt Ihres Gerichtes oder ihres Einkaufs, sofern Sie uns denn Signale geben, dass es Sie interessiert. Aber „Hand aufs Herz“: Unsere Produktqualität und handwerkliche Fähigkeit schmecken Sie auch, wenn Sie an all diesem nicht interessiert sind.

Bio-Spitzenkoch.

Mit der Aufnahme in die Vereinigung der „Bio-Spitzenköche“ haben wir im Sommer 2018 einen Meilenstein in der Geschichte unseres kleinen Familienbetriebes erreicht. Das Projekt ist Teil des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN), initiiert vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.
Wir sehen uns selbst als nachhaltigstes Gourmetrestaurant in Deutschland. Schön wäre es, wenn wir über diese und zukünftige Mitgliedschaften in Vereinigungen richtig was bewegen könnten in der deutschen Gastro-Szene!

Wasser ist Leben.

Sie zahlen für das Leitungswasser, dass wir Ihnen servieren eine freiwillige Spende, die wir zu 100 % an Viva con agua überweisen, um damit Trinkwasserbrunnenbauprojekte zu unterstützen. Wir finden, dass Business mit Mineralwasser unmoralisch ist und dessen Transport die Umwelt unnötig belastet. Das gute Karlsruher Leitungswasser ist das erste klimaneutrale Leitungswasser in Deutschland. Wir filtern und kühlen es und versetzen es auf Ihren Wunsch mit Kohlensäure, bevor wir es in die schönen Soilbottle-Flaschen füllen, aus denen wir Ihnen Ihr Wasser am Tisch servieren.

In Rom gibt es Leitungswasser seit circa 2700 Jahren gratis, für jedermann, ob arm oder reich. Die zunehmende Privatisierung des Wassers, von manch einem als einziger Weg, um dessen Wertschätzung zu erreichen, dargestellt, halten wir für falsch und beängstigend. Dagegen möchten wir ein Zeichen setzen – auch wenn es uns den leicht verdienten Umsatz kostet. Zeigen Sie uns, dass Sie unsere Philosophie teilen, spenden Sie in die blaue Box neben unserer Kasse. Es danken Ihnen die immer noch erschreckend vielen Menschen ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser. In unserem Laden können Sie wunderschön designte „soulbottles“ kaufen, um Ihr Leitungswasser zu Hause abzufüllen. Je verkaufte Flasche geht wiederum ein Euro als Spende an den Verein Viva con agua.

Tierschutz auf dem Teller.

Im November 2018 hat uns die Schweisfurth Stiftung für unser Engagement bis auf weiteres die Auszeichnung „Tierschutz auf dem Teller“ verliehen. Die Jury zeigte sich besonders angetan von unserem Ansatz der Ganztierverarbeitung und unserer vielfältigen vegetarischen Auswahl. Gerade in Zeiten, in denen das Schwarz-weiß-Malen unserer bunten Realität durch die sozialen Medien beflügelt wird, finden wir es wichtig klarzustellen: Eine nachhaltige Landwirtschaft braucht Tiere als Düngelieferanten und Landschaftspfleger. Weniger Fleischkonsum (und dafür besseren) möchten wir anregen. Auf Fleisch und andere tierische Produkte in unserer Küche zu verzichten, ist für uns keine Option. Ein gewissenhafter Einsatz dieser Produkte ist durchaus mit höchsten Ansprüchen an die Nachhaltigkeit vereinbar. Was heißt „gewissenhaft“? Wir verarbeiten ausschließlich Tiere aus Europäischer Biolandwirtschaft (mehr Tierwohl, mehr Humusaufbau, keine energieintensiven, mineralischen Dünger, keine synthetischen Pflanzenschutzmittel, weniger Kraftfutter, mehr biologische Vielfalt), wir bevorzugen alte Rassen (diese sind an lokale Gegebenheiten, wie Klima und Futterangebot angepasst und daher natürlicher Weise robuster), wir servieren kleinere Portionen (um Verschwendung zu vermeiden), wir kaufen direkt beim Landwirt ein (um ihn mehr an der Wertschöpfungskette teilhaben zu lassen und ihm eine höhere Identifizierung mit der eigenen Arbeit zu ermöglichen), wir kaufen regional ein (um Transportwege zu sparen). Dass größte Nachhaltigkeit durch das Angebot tierischer Produkte befeuert wird,  gilt insbesondere, wenn man die ökologische Nachhaltigkeit um kulturelle Aspekte erweitert. Wurst, Schinken, alte Rassen, Wildschwein, Gänsebraten,…das alles ist Kulturgut. Diese Elemente unserer europäischen Identität durch industriell gefertigte Ersatzprodukte austauschen zu wollen, ist ein Angriff auf unser Kulturerbe. Die energieintensive und zusatzstoffreiche Herstellung der Fleisch,- und Käseersatzprodukte nicht zu hinterfragen und die Herstellerauslobung einer „nachhaltigeren Alternative“ unreflektiert zu glauben, ist ein Affront gegen die Aufklärung. Wer gerne Würmer essen möchte, kann dies gerne tun, wir halten es weder für notwendig, noch für erstrebenswert. An alle Influencer, für-den-Umweltschutz-Veganer, Klimaschutz-Vegetarier: Lest den Weltagrarbericht!

Ziele für nachaltige Entwicklung - Zukunftsfähige Gastronomie.

Wir lieben das Denken im Großen!
Mit unserem Unternehmen leisten wir aktiv einen Beitrag zur Erreichung folgender von der UN definierter Ziele für nachhaltige Entwicklung:

1. Keine Armut: An unserer Wertschöpfungskette sind vorwiegend Menschen beteiligt, keine Konzerne. Wir schauen, dass unser Geld Menschen in europäischen Regionen zugutekommt und nicht ins Steuerparadies abwandert. Über die handwerklich wertvolle biologische Landwirtschaft unterstützen wir außerhalb von Europa kleinbäuerliche Strukturen, die besser als industrielle Strukturen geeignet sind, ein würdevolles Leben von und mit der Landwirtschaft zu ermöglichen.

2. Kein Hunger:  Wir vermeiden Lebensmittelverschwendung, wie auch Völlerei. Als unser Gast sollen Sie genießen! Aber wenn Sie den Genuss von Stopfleber und Hummer als Statussymbol brauchen, sind wir das falsche Restaurant für Sie. Auch Filet bekommen Sie bei uns nur selten. Weil das Tier eben nur sehr wenig davon hat. Der internationale Fleischhandel hemmt die wirtschaftliche Entwicklung von Ländern, denen wir unsere ungewollten Fleischteile verkaufen müssen. Bei uns gibt es kein Filet, damit es anderswo genug zu Essen gibt. Mal ehrlich: Immer nur Filet ist doch auch langweilig. Vielleicht waren Sie nur zu lange nicht mehr, in einem Restaurant, wo kochen über das anbraten von Fleisch hinausgeht. Auch die sogenannte gehobene Gastronomie hat ja in kürzester Zeit ihr Rezeptreperoire und damit Ihre handwerkliche Tauglichkeit ausgehöhlt. Kommen Sie zu uns, da können Sie wirklich was erleben!

3. Gesundheit und Wohlergehen: Wir kochen so, dass Sie sich am nächsten Tag großartig fühlen! Das Weglassen von Zusatzstoffen, der ausschließliche Gebrauch von gesunden Ölen, Butter von weidenden Küchen, das regionale Biogemüse, das toskanische Getreide von alten Sorten, die Weine mit wenig oder ganz ohne Schwefel,…Als unser Gast können Sie ihr schlechtes Gewissen zu Hause lassen. Weder Sie, noch die Umwelt oder andere Menschen müssen wegen Ihres Genusses  einbüßen.

4. Hochwertige Bildung: Warum gibt es soviel greenwashing in der Gastronomie? Warum werden komplexeste Sachverhalte innerhalb des Lebensmittelsystems in Schwarz-Weiß-Malerei von Herstellern, Händlern, Köchen, Gästen und Influencern banalisiert? Na klar, die Bildung fehlt. Wo soll echtes nachhaltiges Handeln, von Seiten der Köche und von Seiten der Gäste, denn herkommen, ohne die entsprechende Bildung? Weil Menschen unser Lebensmittelsystem nicht mehr verstehen, sind Sie vermeintlich einfachen Antworten gegenüber ausgeliefert. Tagtäglich setzen wir uns in unserem Restaurant dafür ein, die Vielschichtigkeit des nachhaltigen gastronomischen Unternehmertums zu erläutern. Auf Konferenzen, in Zeitungsartikeln, in Interviews stehen wir Rede und Antwort. Das machen wir gerne. Das gehört für uns dazu. Das finden wir wichtig.

5. Sauberes Wasser und Sanitäteinrichtungen. Siehe: Engagement: Artikel „Wasser ist Leben“.

6. Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum: Wir legen sehr viel Wert auf ein angenehmes Miteinander in unserem Team. Unsere Mitarbeiter sind, was für die Gastronomie ungewöhnlich ist, größtenteils konstant. Regelmäßige Gehaltserhöhungen, ausbezahlte Überstunden, das Mitgestalten des Dienstplans, ein tägliches gemeinsames Mittagessen – im Sitzen – werden von unserem Team geschätzt. Auf noch eine Weise sind wir Unikum: Wir lehnen Schwarzgeld ab, weil wir es asozial finden.
Indem wir direkt beim Landwirt einkaufen, fördern wir die Entwicklung und den Erhalt ländlicher Strukturen.

7. Nachhaltiger Konsum und Produktion: Durch den Genuss kommt Veränderung, nicht durch Verzicht oder Belehrung. Statt altbekanntes Filet zu kauen, lernen Sie bei uns neue, vielleicht sogar bessere Genüsse kennen, die auch noch soviele Vorteile für die Umwelt und die Mitmenschen mitliefern. Besser geht’s doch nicht! Unsere Gerichte entspringen Marcello´s Gastronomischer DNA (Oma Burgunderin, Vater Neapolitaner, Mutter Toskanerin). Marcellos Kochstil hat einen kulturellen Tiefgang, den die vermeintlich kreative Kombination Blutwurst-Kokos nie erreichen wird. Handwerklich sprechen uns die Deutschen Cross-over-Köche durchaus an. Aber wo ist die Seele in dieser Effekthascherei-Küche? Wo sind die Kindheitserinnerungen, wo ist das tatsächlich verinnerlichte kulturelle Erbe? Authentizität ist Bedingung für kulturelle Nachhaltigkeit. Wir möchten kein Teriyaki mehr serviert bekommen, von Köchen, die Japan höchstens als Tourist kennen. Daher servieren wir es auch nicht selbst.

8. Massnahmen zum Klimaschutz: Die kleinbäuerliche, handwerklich wertvolle biologische Landwirtschaft, wie wir Sie durch unser Unternehmen fördern:
–  verursacht weniger CO2 Emissionen, weil sie keine oder kaum externe Dünger und Pflanzenschutzmittel benötigt, welche wiederum energie,- und ressourcenintensiv hergestellt werden.
– baut Humus und damit fruchtbaren Boden auf, statt ihn zu zerstören. Je höher der Humusgehalt des Bodens, desto mehr CO2 kann dieser absorbieren.
– geht schonend mit der wertvollen Ressource Wasser um, sowohl was dessen Verschmutzung, als auch dessen Verbrauch angeht.
– basiert auf regionalen Wirtschaftskreisläufen (Dünge-Stroh-Kooperationen, Vom-Feld-auf den Teller, nur ein oder garkein Händler zwischen Landwirt und Gastronom/Endverbraucher). Klimabelastende Transportwege werden gespart.

9. Leben unter Wasser: Wir verarbeiten ausschließlich ausgewachsene europäische Fische aus Wildfang, wenn möglich MSC-zertifiert. Fische aus überlasteten Beständen kaufen wir nicht. Viele Fische und Meerestiere sind unbekannt und ausreichend vorhanden. Wir sehen es als unsere Aufgabe, diese zu beschaffen und entsprechende Rezepte zu recherchieren.

10. Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen und Partnerschaften zur Erreichung der Ziele: Teil des Projektes „Bio-Spitzenköche“, initiiert vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und gefördert vom Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN), zu sein, macht uns stolz. Über unser unternehmerisches Handeln beteiligen wir uns an der Bewältigung gesamtgesellschaftlicher Herausforderungen. Es macht uns unglaublich Spaß, unseren Ideenreichtum einzubringen, um einzigartigen Genuss für den Einzelnen in Einklang mit Bedürfnissen Aller zu bringen. Aus Leidenschaft kochen wir authentisch italienisch und verwenden dafür viele Zutaten von hier. Die Zusammenarbeit mit Landwirten und Lebensmittelhandwerkern liefert uns ein besseres Produkt und eine sichere Herkunft. Wer uns beliefet kann sicher sein: Sein Produkt wird bei uns mit viel Respekt und Sorgfalt behandelt – vom Eingang in den Kühlschrank bis zum Auftritt auf dem Teller.

 

Öffnungszeiten

Restaurant

mittags (außer Samstag)
Mittwoch – Montag
ab 12 Uhr
letzte Tischannahme um 13:30 Uhr

abends
Mittwoch – Montag
ab 18 Uhr
letzte Tischannahme um 20:30 Uhr

Dienstags und Samstag mittag geschlossen
nach Absprache für Veranstaltungen geöffnet

Laden

Mittwoch
14 – 18.30 Uhr

Donnerstag und Freitag
10 – 18:30 Uhr

Samstag
9 – 13 Uhr

Als Gast unseres Restaurants können Sie jederzeit im Laden einkaufen.

 

Reservierung

Reservieren Sie Ihren Tisch im erasmus. Größere Gruppenreservierungen oder exklusive Buchungen (auch für Samstag mittag) nehmen wir gerne telefonisch oder per Mail entgegen.

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